Agenturmeldungen

Prozess um Abrechnungsbetrug - Millionenschaden für Krankenkassen

22.03.2016

Hamburg (dpa) - Mit falschen Abrechnungen und Verordnungen für Röntgenkontrastmittel sollen sie Krankenkassen um Millionen betrogen haben. An diesem Dienstag (9.30 Uhr) beginnt in Hamburg der Prozess gegen die beiden 59 und 66 Jahre alten Männer. Sie müssen sich wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Der Schaden für die Krankenkassen beträgt nach Angaben der Staatsanwaltschaft 34 Millionen Euro. Die Betrugsmasche des ehemaligen kaufmännischen Geschäftsführers einer Radiologie-Gesellschaft und des Apothekers zusammen mit dem Inhaber der Gesellschaft habe so funktioniert: Die Radiologie-Gesellschaft soll Röntgenkontrastmittel in nicht erforderlichen Mengen bei der Firma des Apothekers bestellt haben. Dann rechneten sie das Mittel laut Anklage in Einzeldosen bei den Kassen ab und strichen die Rabattgewinne selbst ein.