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Urteil: Ex-Vorstand soll Krankenkasse 4,6 Millionen Euro zahlen

17.03.2016

Hamm (dpa) - Ein ehemaliger Vorstand der Krankenkasse BIG aus Dortmund soll seinem früheren Arbeitgeber Schadenersatz in Höhe von 4,6 Millionen Euro zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm am Donnerstag entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts Bochum teilweise abgeändert. Nach Ansicht des Gerichts hatte der Manager 2009 gegen seine Dienstpflichten verstoßen und mit 4000 Quadratmetern zu viele Büro- und Nebenflächen angemietet.

Das ging nach Ansicht des Gerichts über mehrere Jahre am Bedarf der gesetzlichen Krankenkasse vorbei. Den Mietschaden soll er jetzt erstatten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht hat die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen. Gegen diese Entscheidung kann der Manaqer noch Beschwerde einlegen (Az.: 27 U 36/15).