Agenturmeldungen

Gesundheitsministerin: Telemedizin ein Rezept gegen Ärztemangel

23.01.2015

Mainz (dpa) - Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), sieht in der Telemedizin einen Ansatz gegen Ärztemangel auf dem Land. Dabei brauchen Patienten zum Beispiel für das Blutdruckmessen nicht mehr zum Arzt zu gehen. «Die Telemedizin wird nicht das Patentrezept sein, um dem demografischen Wandel zu begegnen», sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie werde aber helfen können, «ärztliche Versorgung weitestgehend sicherzustellen. weiterlesen

Bauchspeicheldrüsen-Krebs nimmt zu

22.01.2015

Rostock (dpa) - Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskrebs) nehmen nach Beobachtungen von Medizinern stetig zu. 2014 wurden in Deutschland insgesamt rund 17 000 neuerkrankte Patienten registriert, sagte Robert Jaster, Forschungslaborleiter an der Universitätsklinik für Innere Medizin in Rostock. Bis Samstag treffen sich Experten auf einer Tagung des Deutschen Pankreasclubs in Warnemünde. weiterlesen

Gesundheitsminister Gröhe ruft zu mehr Organspenden auf

21.01.2015

Berlin (dpa) - Da zuletzt immer weniger Bürger zu Organspenden bereit waren, hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) jetzt an die Bürger appelliert, im Todesfall ihre Organe anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. «Organspenden können Leben retten, jeder kann durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit schon morgen in die Lage kommen, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein», sagte der Minister der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch). Die Regierung habe 2012 Konsequenzen aus dem Fehlverhalten in einigen Kliniken durch striktere Kontrollen in der Transplantationsmedizin gezogen. Allerdings lasse sich «verloren gegangenes Vertrauen nur langsam zurückgewinnen». Zuvor hatte die Deutsche Stiftung Organtransplantation mitgeteilt, dass die Zahl der Spender im Vorjahr auf 864 und damit den niedrigsten Stand seit 2008 gesunken sei. weiterlesen

Studie: Jeder Dritte würde Gesundheitsdaten an Versicherer geben

20.01.2015

Köln (dpa) - Jeder dritte Mensch in Deutschland würde seine persönlichen Gesundheits- und Fitness-Daten aus Smartphone-Apps, Fitness-Trackern oder anderen Messgeräten an die Krankenversicherung weiterleiten - wenn er dafür im Gegenzug Vorteile erhält. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Marktforschungsfirma YouGov. Der Studie zufolge hat inzwischen 41 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Gesundheits-App auf dem Smartphone installiert, drei Viertel von ihnen nutzen sie auch. weiterlesen