Agenturmeldungen

Manipulationen bei Organtransplantation in Jena, Hamburg und Leipzig

06.12.2016

Berlin (dpa) - Kontrolleure haben an drei Universitätskliniken Manipulationen bei der Transplantation begehrter Spenderorgane festgestellt. Systematische Richtlinienverstöße und Manipulationen seien bei Lungentransplantationen an der Universitätsklinik Jena aufgefallen, teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Dienstag in Berlin mit. weiterlesen

(Fragen & Antworten)Teurer Flop: Vorzeigestudie zu Prostatakrebs wird abgebrochen

06.12.2016

Rund 60 000 vor allem ältere Männer in Deutschland stehen jedes Jahr vor der Frage: Was tun bei der relativ leichten Form von Prostatakrebs? Eine unabhängige Studie sollte das klären - und gilt nun als gescheitert. Berlin (dpa) - Es sollte eine Vorzeigestudie über Prostatakrebs werden. Doch nach fast vier Jahren ziehen die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Reißleine und brechen die Förderung der «Prefere»-Studie zur Bewertung der Therapien bei Prostatakrebs ab. Sie hatten 25 Millionen Euro bis 2030 zugesagt. weiterlesen

Zu wenig Teilnehmer - Studie zu Prostatakrebs wird abgebrochen

06.12.2016

Berlin (dpa) - Die größte deutsche Prostatakrebs-Studie wird aus Mangel an Patienten abgebrochen. Die Förderung werde zum Ende dieses Jahres eingestellt, teilte die Stiftung Deutsche Krebshilfe am Montag mit. Die Zahl der Patienten sei nach dreieinhalb Jahren Laufzeit weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Frage nach der besten Therapie eines Prostatakarzinoms in frühem Stadium werde sich absehbar mit der Studie «Prefere» nicht mehr beantworten lassen. weiterlesen

Mehr Arzneimittel-Sicherheit: «Blaue Hand»-Logo startet

01.12.2016

Bonn (dpa) - Für mehr Arzneimittelsicherheit gibt es künftig ein neues Logo: die «Blaue Hand». Sie kennzeichne behördlich genehmigtes Schulungsmaterial, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn mit. Arzneimittel, bei denen die Informationen in der Packungsbeilage allein nicht ausreichen, um das Risiko bei der Anwendung zu minimieren, werden schon seit Langem mit Schulungsmaterialien versehen. Diese seien aber in der Vergangenheit von Ärzten oder Patienten häufig mit Werbung verwechselt und entsorgt worden, hieß es vom BfArM. weiterlesen