Agenturmeldungen

Erste Hinweise: Hirnstimulation verbessert Sprechen nach Schlaganfall

17.03.2016

Düsseldorf (dpa) - Jeder dritte Schlaganfall-Patient leidet an einer Sprachstörung (Aphasie) und kann zum Beispiel Objekte nicht mehr benennen. Neurologen ist es in einer ersten kleinen Studie gelungen, mit Hilfe von äußerlichen elektrischen Reizen am Kopf die Sprachfähigkeit von Schlaganfall-Patienten zu verbessern. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag in Düsseldorf bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) vorgestellt. weiterlesen

PKV: Patientenberatung künftig auch auf Arabisch

16.03.2016

Berlin (dpa) - Patienten, die Probleme mit ihrem Arzt oder ihrer Krankenkasse haben, können sich künftig auch auf Arabisch beraten lassen. Die Anfang des Jahres neu organisierte Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) reagiert damit auf die steigende Zahl von Flüchtlingen vor allem aus Syrien. Dies teilte der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) am Mittwoch in Berlin mit, der die kostenlose Beratung fördert. Das Pilotprojekt auf Arabisch soll im Mai starten. weiterlesen

Kassen: Hilfsmittelversorgung bei Blasenschwäche wird verbessert

16.03.2016

Berlin (dpa) - Nach anhaltender Kritik von Patienten wollen die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) die Qualität von Windeln für Erwachsene mit Blasenschwäche verbessern. Die Qualitätsanforderungen an aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis werde «deutlich angehoben», teilte der GKV-Spitzenverband am Dienstag in Berlin mit. Etwa 1,5 Millionen gesetzlich Versicherte werden den Angaben zufolge von den Kassen regelmäßig mit Windeln versorgt. weiterlesen

Top-Forscherinnen warnen vor Eingriffen in den Genpool

14.03.2016

Frankfurt/Main (dpa) - Die Entwicklerinnen einer «Genschere» für Eingriffe ins Erbgut lehnen Veränderungen am Genpool des Menschen strikt ab. «Das Verfahren sollte nur benutzt werden, um Patienten zu behandeln, aber nicht für die Manipulation menschlicher Keimbahnen», sagte die Mikrobiologin Emmanuelle Charpentier am Montag in Frankfurt. weiterlesen

Medien: Pharmaindustrie bezahlte Ärzte für umstrittene Studien

10.03.2016

Berlin (dpa) - Die Pharmaindustrie zahlt nach einem Medienbericht jährlich etwa 100 Millionen Euro an Ärzte in Deutschland für die Mitarbeit an umstrittenen Studien. Das geht aus einer gemeinsamen Datenauswertung von NDR, WDR und «Süddeutscher Zeitung» mit dem Recherchezentrum Correctiv.org hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. weiterlesen