Agenturmeldungen

Volkskrankheit Diabetes - Typ 1 und Typ 2

01.04.2016

Berlin (dpa) - Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland werden wegen Diabetes behandelt. 1,3 bis 2,2 Millionen Betroffene wissen nach Schätzungen laut Deutscher Diabetes-Gesellschaft (DDG) noch nichts von ihrer Erkrankung. weiterlesen

Kassen-Ärzte: Arztbesuche von Patienten müssen besser gesteuert werden

29.03.2016

Berlin (dpa) - Die niedergelassenen Ärzte wollen künftig die Arzt-Besuche der Patienten besser steuern. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Im Durchschnitt geht in Deutschland jeder Patient 17 Mal zum Arzt, entweder zum selben oder zu mehreren. Das sind sehr viele Kontakte - und längst nicht alle sind notwendig.» weiterlesen

Hausärzte: Patientensteuerung muss bei Hausärzten liegen

29.03.2016

Berlin (dpa) - Die Hausärzte in Deutschland sehen sich als erste Anlaufstelle zur Patientensteuerung. «Die hohe Anzahl unnötiger Arzt-Patienten-Kontakte oder die vielen überflüssigen Krankenhausaufenthalte, werden nur dann nachhaltig gelöst werden, wenn wir ein frei wählbares hausärztliches Primärarztsystem flächendeckend umsetzen», sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: «Wir setzen das mit den Verträgen zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) bereits für vier Millionen Patienten um.» weiterlesen

AOK-Spitze warnt vor stark steigenden Beiträgen

29.03.2016

Berlin (dpa) - Die Zusatzbeiträge für gesetzlich Krankenversicherte werden nach Ansicht der AOK-Spitze in den nächsten drei Jahren spürbar steigen. «Die Krankenkassen werden auch 2017 die Zusatzbeiträge anheben müssen - um durchschnittlich 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte», sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, der «Bild»-Zeitung (Samstag). Grund seien die weiter steigenden Kosten. weiterlesen

BGH verhandelt über Zuschüsse der Kommunen an ihre Kliniken

24.03.2016

Karlsruhe (dpa) - Dürfen Städte und Kreise Verluste ihrer finanziell angeschlagenen Kliniken ausgleichen? Diese bundesweit beachtete Frage prüft der Bundesgerichtshof (BGH) anhand einer Klage gegen den Landkreis Calw. Bei der mündlichen Verhandlung bezeichnete der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) dies am Donnerstag als verbotene Subvention. Der Calwer Landrat Helmut Riegger (CDU) verwies in Karlsruhe dagegen darauf, dass ohne diese Finanzspritze die Krankenhausversorgung gerade im ländlichen Raum gefährdet wäre. (Az.: I ZR 263/14) weiterlesen