Agenturmeldungen

Hebammen bekommen von Kassen neuen Ausgleich für Haftpflicht

15.01.2016

Berlin (dpa) - Nach langem Streit bekommen freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe einen höheren Ausgleich für ihre massiv gestiegenen Haftpflichtversicherungen. Den ersten von rund 3000 dieser Geburtshelferinnen wurden am Freitag je nach Versicherungshöhe zwischen 3270 Euro für ein halbes und 6540 Euro für ein ganzes Jahr überwiesen. Dies teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Berlin mit. Um den Ausgleich zu bekommen, muss die Hebamme mindestens vier Geburtshilfen im Jahr nachweisen. Er war von einer Schiedsstelle im September festgelegt worden. weiterlesen

Gröhe und Schwesig: Pflegeberufe müssen attraktiver werden

13.01.2016

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben ihre Reform der Pflegeausbildung verteidigt. Gröhe sagte am Mittwoch in Berlin, die veränderten Anforderungen an die Pflege bedürften einer neuen Berufsausbildung. Viele Pflegebedürftige seien mehrfach erkrankt, daher sei eine gemeinsame Grundausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege mit vertiefenden Interessensbereichen nötig. Insgesamt müsse der Pflegeberuf attraktiver werden, um den wachsenden Pflegebedarfen künftig gerecht werden zu können. Zuvor hatte das Kabinett die Ausbildungsreform der beiden Minister gebilligt. weiterlesen

Sozialverband: Geplantes Gesetz für Behinderte reicht nicht

12.01.2016

Berlin (dpa) - Der Sozialverband VdK hat mehr Tempo bei der Umsetzung von Barrierefreiheit bei Gebäuden, Verkehrsmitteln und Internet gefordert. Verkehrsanlagen, Wohnungen, Medien müssten zugänglich für Behinderte werden, forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Dienstag in Berlin. Auch ein Gesetz, das an diesem Mittwoch das Bundeskabinett passieren und Verbesserungen bringen soll, reiche nicht aus. weiterlesen

Zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft

11.01.2016

Berlin (dpa) - In Deutschland sind nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft. Nur rund 87 Prozent der 15 Monate alten Kleinkinder haben demnach eine erste Impfdosis erhalten. Das Ziel von 95 Prozent sei davon noch weit entfernt, heißt es im am Montag veröffentlichten Epidemiologischen Bulletin. In den alten Bundesländern liegt die Quote in dieser Altersgruppe mit rund 88 Prozent über der in den neuen Bundesländern (rund 82 Prozent). Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es demnach auch bei der Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs. weiterlesen