Agenturmeldungen

Krankenkassen: Behandlungsfehler leicht zurückgegangen

30.05.2017

Berlin (dpa) - Die Zahl der medizinischen Behandlungsfehler ist nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das bedeute jedoch nicht, dass sich das Risiko, einen Behandlungsfehler zu erleiden, generell verringert hätte, erläuterte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Dienstag in Berlin seine Statistik für 2016. weiterlesen

Patientenbeauftragter Laumann: Pflegebetrügereien sind «makaber»

30.05.2017

Baden-Baden (dpa) - Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl Josef Laumann (CDU), hat angesichts des Betrugsverdachts gegen Pflegedienste solche Manipulationen scharf verurteilt. «Gerade im Pflegebereich zu betrügen, finde ich besonders makaber», sagte Laumann am Dienstag im SWR2-«Tagesgespräch». Pflege brauche aber einen Mittelweg: Es müsse so kontrolliert werden, dass Betrugsfälle aufgedeckt werden könnten - Familien und Pfleganbieter beschwerten sich andererseits aber über Bürokratie bei zu vielen Kontrollen. weiterlesen

Medizinischer Dienst der Kassen informiert über Behandlungsfehler

30.05.2017

Berlin (dpa) - Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS) legt am Dienstag in Berlin (11.00 Uhr) seinen neuen Bericht über ärztliche Behandlungsfehler vor. Im vergangenen Jahr hatte er berichtet, dass immer mehr Patienten wegen des Verdachts auf Behandlungsfehler Hilfe bei ihrer Krankenkasse suchen. 14 828 Mal prüften Gutachter im Auftrag der Krankenkassen 2015 solche Vorwürfe. Die Zahl der bestätigten Fehler stieg im Vergleich zum Vorjahr um 268 auf 4064. In 205 Fällen starben die Patienten. weiterlesen

(Fragen & Antworten - Zum Tag der Organspende am 3. Juni)
Organspenden kann Leben retten - doch die Bereitschaft ist rückläufig

29.05.2017

Berlin (dpa) - Seit etwa 50 Jahren können Organe transplantiert werden. Die Erfolgsraten stiegen mit Fortschritten in der Medizin immer weiter an. Doch mehrere Skandale haben das Vertrauen der Deutschen in die Transplantationsmedizin erschüttert und die Bereitschaft zur Organspende zurückgehen lassen. Der Bedarf aber ist unverändert groß weiterlesen

Ärzte warnen vor sorglosem Umgang mit Gesundheits-Apps

24.05.2017

Freiburg (dpa) - Die Bundesärztekammer ruft Verbraucher zu einem sorgsamen Umgang mit Gesundheits-Apps auf. Nur ein geringer Teil der im Handel erhältlichen digitalen Helfer könne als seriös eingestuft werden, teilte die Kammer beim 120. Deutschen Ärztetag am Mittwoch in Freiburg mit. Es gebe einen Wildwuchs von Angeboten. Verbraucher hätten kaum eine Chance, diese zu hinterfragen und zu prüfen. Blindes Vertrauen könne gefährlich werden, sagte der Präsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Kranke sollten im Zweifel besser einen Arzt aufsuchen, als allein auf eine App zu hören. weiterlesen