Agenturmeldungen

Apotheker: Arzneimittelkosten stiegen moderat

20.08.2015

In den vergangenen Monaten kamen einige teure Arzneimittel auf den Markt. Doch Befürchtungen einer Kostenexplosion sind offenbar unbegründet. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelkosten sind im ersten Halbjahr moderat um 5,6 Prozent gestiegen - trotz Grippewelle Anfang des Jahres und etlicher sehr teurer neuer Präparate. Damit sei die Prognose, die für 2015 von einer 5,5-prozentigen Steigerung ausging, «fast punktgenau eingehalten» worden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA, Friedemann Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stellen jetzt fest, dass die vermehrt in den Markt gebrachten, sehr, sehr hochpreisigen Präparate zu keiner Kostenexplosion bei den Arzneimitteln geführt haben.» In den zurückliegenden Jahren waren die Ausgaben zum Teil deutlich stärker gestiegen. weiterlesen

110 Millionen Euro Verlust bei der AOK

20.08.2015

Berlin (dpa) - Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) schreiben rote Zahlen. Im ersten Halbjahr verzeichneten sie nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag) ein Defizit von 110 Millionen Euro. Die Kasse erklärt den Fehlbetrag mit gestiegenen Kosten für Arzneimittel und Krankenhäuser. «Die Ausgaben steigen mit rund vier Prozent viel schneller als die Einnahmen», sagte Martin Litsch vom AOK-Bundesverband im Gespräch mit der Zeitung. weiterlesen

Krebshilfe-Chef: Sonnenbräune sollte kein Schönheitsideal sein

17.08.2015

Osnabrück (dpa) - Die Deutsche Krebshilfe warnt vor einem Unterschätzen von UV-Strahlen beim Sonnenbaden und rechnet mit 264 000 neuen Hautkrebs-Fällen in Deutschland in diesem Jahr. Leider gelte Bräune bei vielen Menschen nach wie vor als ein Schönheitsideal oder gar als Indikator für Gesundheit: «Diese Einschätzung ist allerdings falsch», sagte der Chef der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». weiterlesen