Agenturmeldungen

Fünf Jahre Haft für falschen Schönheitschirurgen gefordert

17.07.2015

Regensburg (dpa) - Einem falschen Schönheitschirurgen drohen fünf Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft forderte am Donnerstag vor dem Landgericht Regensburg eine Verurteilung des 31-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Missbrauchs von Titeln in 96 Fällen. «Der Angeklagte hat sich äußerst empfindliche Opfer ausgesucht, die große Probleme mit ihrem Körper hatten», sagte Staatsanwältin Anja Liebhäuser. In dem Verfahren hatte der Mann aus Regensburg zugegeben, Dutzende Schönheitsoperationen vorgenommen haben, ohne Arzt gewesen zu sein. weiterlesen

Mehr Länder erreichen Impfziele bei Kindern

17.07.2015

Genf (dpa) - Die globalen Impfprogramme gegen lebensbedrohliche Krankheiten bei Kindern zeigen Erfolge: Im Vergleich zu 2000 erreichten im vergangenen Jahr doppelt so viele Länder das Ziel, mindestens 90 Prozent der Kinder mit Routine-Impfstoffen zu behandeln, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Donnerstag in Genf mitteilte. weiterlesen

Hirschhausen: Klinikclowns lieber ohne Krankenkassen

17.07.2015

Greifswald (dpa) - Fernsehmoderator und Kabarettist Eckart von Hirschhausen (47) ist skeptisch gegenüber der Idee, Klinikclowns über die Krankenkassen zu finanzieren. «In dem Moment, wo die Clowns «Regelversorgung» werden, wird an ihnen wahrscheinlich genauso gnadenlos gespart wie an Pflege und Therapeuten», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Deshalb ist das ein zweischneidiges Schwert und momentan über Spenden finanziert.» Vorteil der Clowns sei zurzeit: Sie stehen außerhalb der Hierarchien, seien «Joker» der Zuwendung und könnten dorthin gehen, wo sie gerade gebraucht werden. weiterlesen

Urologe: Heilungschancen bei Hodenkrebs «insgesamt exzellent»

15.07.2015

Berlin (dpa) - Die Heilungschancen bei Hodenkrebs sind nach Aussage des Urologen Prof. Klaus-Peter Dieckmann «insgesamt exzellent». «In über 95 Prozent der Fälle kann der Patient geheilt werden. Nur wenn die Metastasen schon sehr weit fortgeschritten sind, gibt es manchmal keine Rettung mehr», sagte der Arzt am Albertinen-Krankenhaus in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Hodenkrebs ist die häufigste Krebsart in der Gruppe der 20- bis 40-Jährigen. Dies hänge «weniger mit dem Lifestyle als mit der erblichen Vorbelastung zusammen», meinte Dieckmann. weiterlesen

Künstliches Gelenk fehlerhaft? Krankenkasse zahlt Rechtsgutachten

15.07.2015

Hamburg (dpa) - Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) können künftig im Streit um fehlerhafte Medizinprodukte kostenlose Rechtsgutachten bekommen. Die Kasse wolle ihren Versicherten damit helfen, hoffe aber auch, selbst leichter Regressforderungen geltend machen zu können, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Hamburg. «Es ist eine Win-win-Situation.» Die TK ist nach eigenen Angaben die erste Krankenversicherung in Deutschland, die das anbietet. weiterlesen

Ärztliche Zwangsbehandlung kommt vor Verfassungsgericht

15.07.2015

Karlsruhe (dpa) - Die medizinische Zwangsbehandlung psychisch Kranker kommt vor das Bundesverfassungsgericht. Den Richtern liegt der Fall einer Frau mit Psychose vor, die eine lebensgefährliche Brustkrebserkrankung nicht behandeln lassen will. Die noch nicht absehbare Entscheidung könnte sich laut Deutscher Stiftung Patientenschutz auch auf zu Hause gepflegte Demenzkranke auswirken. weiterlesen

SPD möchte Kassen künstliche Befruchtung voll bezahlen lassen

11.07.2015

Berlin (dpa) - Die SPD-Bundestagsfraktion will die gesetzlichen Krankenkassen verpflichten, die Kosten für eine künstliche Befruchtung wieder voll zu übernehmen, und zwar generell und für alle Paare. «Es handelt sich um ein medizinisches Problem, wenn Paare keine Kinder bekommen können. Daher gibt es keinen Grund, den Versicherten diese Leistung vorzuenthalten», sagt Fraktionsvize Karl Lauterbach dem «Spiegel». Die Neuregelung solle nicht nur für Verheiratete gelten, sondern auch für Paare ohne Trauschein. weiterlesen

Hilfszusagen über 3,4 Milliarden Dollar für Ebola-Länder

11.07.2015

New York (dpa) - Bei einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen sind am Freitag neue Hilfszusagen von 3,4 Milliarden Dollar (gut drei Milliarden Euro) für die am stärksten von Ebola betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone gemacht worden. Dies teilte die Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Helen Clark, in New York mit, wie die Vereinten Nationen in der Nacht zum Samstag berichteten. Insgesamt habe die internationale Gemeinschaft jetzt Hilfszusagen von mehr als fünf Milliarden Dollar gemacht. Damit sollen die drei westafrikanischen Länder bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Epidemie unterstützt werden. weiterlesen