Agenturmeldungen

SPD möchte Kassen künstliche Befruchtung voll bezahlen lassen

11.07.2015

Berlin (dpa) - Die SPD-Bundestagsfraktion will die gesetzlichen Krankenkassen verpflichten, die Kosten für eine künstliche Befruchtung wieder voll zu übernehmen, und zwar generell und für alle Paare. «Es handelt sich um ein medizinisches Problem, wenn Paare keine Kinder bekommen können. Daher gibt es keinen Grund, den Versicherten diese Leistung vorzuenthalten», sagt Fraktionsvize Karl Lauterbach dem «Spiegel». Die Neuregelung solle nicht nur für Verheiratete gelten, sondern auch für Paare ohne Trauschein. weiterlesen

Hilfszusagen über 3,4 Milliarden Dollar für Ebola-Länder

11.07.2015

New York (dpa) - Bei einer Geberkonferenz der Vereinten Nationen sind am Freitag neue Hilfszusagen von 3,4 Milliarden Dollar (gut drei Milliarden Euro) für die am stärksten von Ebola betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone gemacht worden. Dies teilte die Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Helen Clark, in New York mit, wie die Vereinten Nationen in der Nacht zum Samstag berichteten. Insgesamt habe die internationale Gemeinschaft jetzt Hilfszusagen von mehr als fünf Milliarden Dollar gemacht. Damit sollen die drei westafrikanischen Länder bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Epidemie unterstützt werden. weiterlesen

Kassenärzte befürchten Lücken beim Datenschutz für Patienten

03.07.2015

Berlin (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung sorgt sich um die Sicherheit digitalisierter Patientendaten. Angesichts der NSA-Späh-Affäre und des jüngsten Hackerangriffs auf Bundestagscomputer «sieht man die Aussage, die Daten seien sicher, mit einem gewissen Stirnrunzeln», sagte Vorstandschef Andreas Gassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Bundestag befasst sich an diesem Freitag in erster Lesung mit dem sogenannten E-Health-Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). weiterlesen

EKD-Ratschef warnt vor sozialem Druck bei Sterbehilfe

03.07.2015

Berlin (dpa) - In der Diskussion um die Sterbehilfe hat der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm vor einem «subtilen sozialen Druck» auf ältere Menschen gewarnt. «Ich möchte, dass niemals ein Mensch in diesem Land das Gefühl bekommt, sich dafür rechtfertigen zu müssen, dass er noch leben will», sagte Bedford-Strohm am Donnerstag in Berlin. «Das Tötungstabu darf nicht aufgeweicht werden», betonte er beim Empfang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Vertreter von Parlament und Bundesregierung. weiterlesen

Gröhe: Krankenhausreform verbessert Klinikfinanzen

02.07.2015

Berlin (dpa) - Die geplante Krankenhausreform verbessert nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe die Finanzierung der Kliniken deutlich. Der CDU-Politiker versicherte am Donnerstag bei der ersten Lesung seines Krankenhausstrukturgesetzes im Bundestag, Patienten könnten sich auch künftig auf eine qualitativ hochwertige und gut erreichbare Versorgung im Krankenhaus verlassen. weiterlesen

Brand lobt Respekt für Andersdenkende in Sterbehilfe-Debatte

02.07.2015

Berlin (dpa) - Der CDU-Abgeordnete Michael Brand hat zu Beginn der ersten Bundestagslesung über die vier Gesetzentwürfe zur künftigen Sterbehilfe den Respekt gegenüber den jeweils Andersdenkenden gewürdigt. Zugleich verteidigte er am Donnerstag seinen fraktionsübergreifenden Entwurf. Leitmotiv sei: «Sterben an der Hand und nicht durch die Hand eines Mitmenschen». Der Entwurf biete einen Weg der Mitte: Geschäftsmäßige Sterbehilfe solle verboten, der Freiraum des Arztes aber wie bisher belassen werden. Sterbenden solle man die Leiden nehmen, nicht das Leben. weiterlesen