Agenturmeldungen

Kraft befürwortet Gesundheitskarte für Flüchtlinge

13.06.2015

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist für die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber in Deutschland. Sie unterstütze die Idee, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. In Hamburg und Bremen können Flüchtlinge bereits ohne Umwege über die Behörden mit einer Krankenkassenkarte direkt zum Arzt gehen. Der Bund müsse aber die rechtliche Voraussetzung schaffen, dass die Krankenkassen verpflichtet werden können, solche Vereinbarungen abzuschließen, sagte Kraft. Denkbar sei für sie eine Option, dass Länder, die das nicht wollten, sich nicht beteiligen müssen. weiterlesen

Impfschutz soll verstärkt werden - ohne Impfung Kita-Verbot?

13.06.2015

Berlin (dpa) - Im Kampf gegen Masern wollen Union und SPD den Impfschutz in Deutschland verstärken. Das sehen mehrere Änderungsanträge am geplanten Präventionsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Vor der zweiten und dritten Lesung des Gesetzentwurfs am Donnerstag soll einen Tag zuvor der Gesundheitsausschuss des Bundestages über die Änderungen abstimmen. weiterlesen

Bundestag beschließt Reform der medizinischen Versorgung

12.06.2015

Berlin (dpa) - Der Bundestag hat eine Reform der medizinischen Versorgung in Deutschland mit den Stimmen der Koalition beschlossen. Die Bundesregierung will mit dem Versorgungsstärkungsgesetz vor allem die Verteilung der Ärzte in Deutschland verändern. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt, Unterversorgung in ländlichen Regionen behoben werden. Zur besseren Planung des regionalen Ärztebedarfs sollen die Niederlassungsbezirke deutlich verkleinert und damit überschaubarer gemacht werden. weiterlesen

Umfrage: Versand rezeptfreier Arzneimittel nimmt zu

11.06.2015

Berlin (dpa) - Immer mehr verschreibungsfreie Arzneimittel werden nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK verschickt. «Der Umsatzanteil der Versandapotheken steigt weiter», sagte GfK-Gesundheitsexperte Walter Pechmann am Donnerstag in Berlin. weiterlesen

Stiftung: In Pflegeheimen stirbt man «zweiter Klasse»

11.06.2015

Berlin (dpa) - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine Gleichbehandlung von sterbenden Menschen in normalen Pflegeheimen und Hospizen gefordert. Während die Sozialkassen für einen Platz im Hospiz etwa 6500 Euro im Monat zur Verfügung stellten, liege dieser Betrag für Pflegeheime bei Pflegestufe III bei maximal 1612 Euro, erläuterte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag in Berlin. Es bestehe also eine eklatante Versorgungslücke, was zu einem «Sterben zweiter Klasse» in den rund 13 000 Pflegeheimen führe. weiterlesen

Versorgungsstärkungsgesetz: Mehr Ärzte aufs Land

11.06.2015

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit seinem «Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung» (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) die Verteilung der Ärzte in Deutschland verändern. Überversorgung in Ballungsräumen soll entzerrt, Unterversorgung in ländlichen Regionen behoben werden. weiterlesen

Sozialverband: Strukturreform der Ärzte-Versorgung mangelhaft

11.06.2015

Berlin (dpa) - Die geplante Strukturreform der Bundesregierung zur medizinischen Versorgung in Deutschland weist nach Ansicht des Sozialverbands VdK deutliche Mängel auf. «Das erklärte Ziel der Bundesregierung, eine bedarfsgerechte, flächendeckende und gut erreichbare medizinische Versorgung der Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen, wird durch die geplanten Maßnahmen leider nicht erreicht», erklärt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Der Bundestag berät am Mittwoch (gegen 15.00 Uhr) abschließend das sogenannte Versorgungsstärkungsgesetz der großen Koalition. weiterlesen

Krankenhausreform: Abschläge bei schlechter Leistung

10.06.2015

Berlin (dpa) - Mit dem Entwurf zur Krankenhausstrukturreform setzt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Eckpunkte um, auf die er sich Ende vergangenen Jahres mit den Ländern verständigt hatte. Die Reform soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Länder sind grundsätzlich für die Krankenhausplanung und die Investitionskosten zuständig, die Krankenkassen für den Betrieb der Häuser. weiterlesen