BKK INNOVATIV

Digital Health - Nutzen schaffen, Akzeptanz gewinnen: Ergebnisse des Innovationsfondsprojekts NADI

Während wir diskutieren, digitalisieren andere – Die NADI-Studie zeigt, was wir im Gesundheitssystem von Estland, Dänemark und Saudi-Arabien lernen können.

Medziner in einer Video-Schalte, in der eine Behandlung besprochen wird

Das deutsche Gesundheitswesen hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Obwohl die elektronische Patientenakte bereits 2004 gesetzlich verankert wurde, folgten 20 Jahre mit zahlreichen Gesetzesinitiativen – aber kaum praktischer Umsetzung. Das E-Health-Gesetz, der Digital Care Act, das Digitalisierungsgesetz: Es mangelte nie an politischen Initiativen, sondern schlichtweg an konsequenter Umsetzung mit Mehrwert.

Die Gründe: Heterogene IT-Systeme ohne Interoperabilität, ein fragmentiertes Gesundheitssystem, massive Datenschutzbedenken und mangelnde Akzeptanz bei Leistungserbringern und Patienten. Und während Deutschland diskutierte, haben andere Länder gehandelt. Estland und Dänemark als internationale Vorreiter zeigen uns, wie es geht: Sie setzen auf zentrale Plattformen für Gesundheitsdaten, Benutzerfreundlichkeit und öffentliches Vertrauen in digitale Tools.

Die vom Innovationsfonds geförderte NADI-Studie (Nutzen und Akzeptanz von Digital Health) analysiert systematisch die Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren für digitale Transformationsprozesse in neun Ländern: Estland, Dänemark, Polen, Portugal, Israel, Japan, Saudi-Arabien, Südafrika und den USA. Im Fokus stehen aber nicht einzelne Technologien, sondern politische und soziokulturelle Prozesse, die erfolgreiche Digitalisierung ermöglichen. Die zwei zentralen Forschungsfragen: Was sind Erfolgsfaktoren und Kipppunkte der digitalen Transformation? Welche Best Practices lassen sich übertragen? Ziel sind evidenzbasierte Empfehlungen, die die deutsche Gesundheitspolitik und damit auch das Gesundheitssystem voranbringen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Gesundheitsstandortes zu stärken.

 

Wir haben die NADI-Studie und erste Ergebnisse bei BKK INNOVATIV am 11.03. vorgestellt.

Freuen Sie sich auf interessante Ergbnisse und Impulse mit:

  • Anne-Kathrin Klemm, Vorständin BKK Dachverband e.V.

  • Prof. Dr. Volker Amelung und Lena Kraft (Medizinische Hochschule Hannover);

  • Prof. Dr. Axel C. Mühlbacher und Ann-Kathrin Fischer (Hochschule Neubrandenburg)

  • Prof. Dr. Reinhard Busse (TU Berlin)

Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Patricia Ex, Abteilungsleiterin Versorgungsmanagement im BKK Dachverband e.V.

 

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