Wie gut sprechen Krankenhäuser und Krankenkassen miteinander, wenn Patientinnen und Patienten das Krankenhaus verlassen? KomK-K analysiert die bestehenden Kommunikationswege, identifiziert Hürden – und entwickelt praxisnahe Empfehlungen für eine digital gestützte, reibungslose Nachsorge.

Nach dem Krankenhausaufenthalt gut versorgt – das ist oft leichter gesagt als getan.
Mit der Entlassung beginnt ein neuer Abschnitt – doch viele Menschen brauchen auch danach noch medizinische Unterstützung – bspw. Reha, Pflege oder Hilfsmittel. Damit alles rechtzeitig klappt, ist es wichtig, dass Krankenhäuser und Krankenkassen gut zusammenarbeiten und einfach miteinander kommunizieren können. Doch häufig stockt genau hier der Informationsfluss: Unterschiedliche, teils veraltete Kommunikationswege wie Telefon, Fax oder intransparente Ansprechpartner machen die Abstimmung zwischen Krankenhaus und Krankenkasse oft kompliziert. Das kann dazu führen, dass wichtige Leistungen wie Nachsorge, Pflege oder Hilfsmittel verzögert werden – und wertvolle Zeit vergeht, bevor Patient:innen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
Welches Ziel verfolgt KomK-K?
Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen soll systematisch verbessert werden, damit notwendige Versorgungsleistungen rechtzeitig und verlässlich ankommen. Im Fokus stehen dabei digitale Schnittstellen, Transparenz und standardisierte Abläufe.
Wer macht mit?
Starke Partner für ein starkes Projekt:
Konsortialführer ist das aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH.
Mit im Boot sind wir – der BKK Dachverband e.V. und das Deutsche Krankenhausinstitut e. V. – als engagierte Konsortialpartner.
Mit dabei sind neben der BITMARCK, zahlreiche Betriebskrankenkassen, sowie Akteure aus dem Entlassmanagement in Krankenhäusern.
Zu den teilnehmenden Krankenkassen zählen:
- BAHN-BKK
- Novitas BKK
- SBK – Siemens-Betriebskrankenkasse
- mkk – meine krankenkasse
- pronova BKK
Darüber hinaus sind weitere Vertreterinnen und Vertreter aus dem Entlassmanagement verschiedener Krankenhäuser und Betriebskrankenkassen beteiligt. Gemeinsam setzen wir uns für eine verbesserte digitale Kommunikation und reibungslose Versorgungsübergänge ein. Wir bündeln unsere Erfahrung, unser Wissen und unseren Gestaltungswillen für eine bessere Kommunikation im Gesundheitswesen.
Laufzeit des Projektes:
10/2023 – 07/2026
Was das Projekt leistet:
Transparenz schaffen: Eine bundesweite Befragung zeigt, wie Kommunikation aktuell funktioniert – oder eben nicht. Wir erheben Erwartungen, Missverständnisse und strukturelle Hürden auf beiden Seiten.
Zahlen und Fakten analysieren: Auf Basis von Routinedaten der Krankenkassen analysieren wir den tatsächlichen Bedarf an Nachsorgeleistungen – und wie oft sie wirklich genutzt werden.
Lösungen gemeinsam entwickeln: In Interviews und Fokusgruppen diskutieren wir mit Beteiligten aus Praxis und Forschung die Ergebnisse und entwickeln daraus praxisnahe Empfehlungen und Good-Practice-Beispiele.
Praxisnahe Empfehlungen geben: In einem abschließenden Workshop mit Vertreter:innen von Krankenhäusern, Krankenkassen und Fachöffentlichkeit entstehen konkrete Leitfäden für eine bessere Zusammenarbeit.
Wir sind erst zufrieden, wenn….
eine patientenzentrierte, digital unterstützte Nachsorge verlässlich, effizient und bedarfsgerecht ist. Denn eine gute Entlassung ist der erste Schritt zur erfolgreichen Genesung.
Seien Sie gespannt…
Die Ergebnisse werden wir am 19. November 2025 von 15-16:30 Uhr im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe BKK INNOVATIV präsentieren. Sollten Sie Interesse an der Online-Veranstaltung haben, senden Sie uns eine E-Mail an presse[at]bkk-dv.de.
Ergänzende Informationen:
https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/versorgungsforschung/komk-k.612

Kontakt
Sara Klinkebiel
Referentin Krankenhaus
- 0172 3739522
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Sara Klinkebiel arbeitet seit Februar 2025 als Krankenhausreferentin beim BKK Dachverband. Zuvor war sie als Politikreferentin beim BKK Dachverband tätig. Sara Klinkebiel ist ausgebildete Physiotherapeutin und studierte Public Health in Bremen und Governance and Leadership in European Public Health in Maastricht. Akademische Erfahrungen sammelte Sie in Finnland, England und den Niederlanden sowie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeit und Wirtschaft in Bremen und dem Niedersächsischen Sozialministerium.
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