Das Entlass- und Versorgungsmanagement steht vor wachsenden strukturellen
Herausforderungen: Komplexere (pflegebedürftige) Fälle, begrenzte personelle Ressourcen
und steigender Druck auf Verweildauern erfordern eine reibungslose, sektorenübergreifende
Zusammenarbeit. Papierbasierte Verfahren, Medienbrüche und uneinheitliche
Kommunikationswege führen heute zu Verzögerungen, Informationsverlusten und
unnötigem Aufwand. Fehlende Standards erschweren Krankenhäusern und Krankenkassen
die rechtzeitige gegenseitige Einbindung, die zügige Bearbeitung von Anträgen und die
verlässliche Bereitstellung relevanter Patientendaten. Angesichts des demografischen
Wandels wird deutlich, dass die bestehenden Prozesse weder effizient noch zeitgemäß sind.
