SLEEP-IN Schlafqualität im Pflegeheim

SLEEP-IN - Schlafqualität im Pflegeheim

Schlafqualität verbessern, Inkontinenzversorgung stärken. Prävention und Gesundheitsförderung in der Langzeitpflege.



Projektlogo

Das Projekt „SLEEP-IN“ widmet sich dem Einsatz eines integrierten schlaf- und kontinenzfördernden Interventionsprogramms für pflegebedürftige Menschen in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen. Die Schwerpunkte liegen auf der Umsetzung gezielter Schulungen zu den Themen Schlaf und Kontinenz, der Implementierung eines modularen Schlafförderungsprogramms sowie auf der Anwendung von sensorbasierten Inkontinenzprodukten (für Urin und Stuhl). 

Universität zu Köln: 
Prof. Dr. phil. Sascha Köpke & Jonas Dörner, M.Sc.

Hochschule Neubrandenburg: 
Prof. Dr. rer. medic. Stefan Schmidt & Stefanie Standtke, M.Sc.

Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. (BKSB): 
Dr. Jörg Henneböle 

Prof. Dr. Sascha Köpke, Professur für Klinische Pflegewissenschaft

Prof. Dr. Stefan Schmidt, Professur für Klinische Pflege mit dem Schwerpunkt Pflege- und Versorgungskonzepte

Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V. (BKSB): Dr. Jörg Henneböle

BKK Dachverband e.V.: 
Anne-Kathrin Klemm

Universität zu Köln

Medizinische Fakultät

Institut für Pflegewissenschaft

Gleueler Straße 176-178/ Gebäude A

50935 Köln

E-Mail: sascha.koepke@uk-koeln.de

Tel.: 0 221 478 51658

 

Hochschule Neubrandenburg

Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management

Brodaer Straße 2

17033 Neubrandenburg

E-Mail: sschmidt@hs-nb.de

Tel: 0 395 5693-3114

01.12.2025-31.12.2026

Kurzdarstellung des Praxisprojekts

Schlafstörungen und Inkontinenz gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Herausforderungen in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen und betreffen bis zu 80 % der pflegebedürftigen Menschen. Die damit verbundenen Risiken, insbesondere Schlafmangel, erhöhte Sturzgefahr und eine gesteigerte Belastung der Pflegenden, beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen maßgeblich.
 

Das Verbundprojekt „SLEEP-IN“ vereint bewährte Erkenntnisse aus den Vorläuferprojekten „MoNoPol-Sleep“ und „EASY“ zu einem komplementären Interventionsansatz aus Schulungskonzepten, Workshops, Technik sowie gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen.
 
Im Projektjahr 2026 werden bundesweit Auftaktveranstaltungen durchgeführt, um den Wissenstransfer zu stärken, Netzwerke auszubauen und stationäre Pflegeeinrichtungen einzubinden. Die praktische Projektimplementierung ist ab dem Jahr 2027 geplant.
 

SLEEP-IN trägt zur Stärkung präventiver Pflegekompetenzen bei, optimiert die schlaf- und kontinenzbezogenen Versorgungssituationen, entlastet Pflegende und steigert spürbar die Lebensqualität der pflegebedürftigen Menschen.