Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

Einsamkeit am Arbeitsplatz

In der Broschüre „Einsam im Job: Verstehen, erkennen, begegnen“ erhalten Unternehmen und BGM-Verantwortliche wissenschaftlich fundiertes Wissen, um sich mit Einsamkeit in der Arbeitswelt zu befassen, Maßnahmen zu entwickeln – und das Thema aus der Tabuzone zu holen.

Cover-Bild Broschüre "Einsam im Job"

Einsamkeit am Arbeitsplatz: Leitfaden für Unternehmen

Einsamkeit im Erwerbsalter ist kein Ausnahmephänomen. Auch unter Beschäftigten berichten relevante Anteile von Einsamkeitserfahrungen. Rund 18 Prozent der Beschäftigten in Deutschland erleben das Gefühl der Einsamkeit manchmal oder häufig. Das ist knapp jede fünfte Person. Für die betroffenen Menschen geht Einsamkeit mit erheblichen Einschränkungen des psychischen und physischen Wohlbefindens einher. Sie gilt als einer der größten Stressfaktoren für Menschen.

Die Broschüre unterstützt Unternehmen, Praktikerinnen und Praktiker und Interessierte dabei, sich dem Thema Einsamkeit in der Arbeitswelt anzunähern, es zu verstehen und Schritte in Richtung einer einsamkeitssensiblen Personalpolitik zu gehen. Gleichzeitig soll diese Broschüre aufzeigen, warum es sich lohnt, auf soziale Beziehungen in Unternehmen als Ressource zu blicken und sie für das Unternehmen und die Freude am gemeinsamen Schaffen zu nutzen. Immer mit dem Ziel, das Thema aus der Tabuzone zu holen und besprechbar zu machen.

Die Leserinnen und Leser erhalten einen umfassenden Blick auf das Thema. Von den Grundlagen über Dimensionen von Einsamkeit liefert die Broschüre wertvolle Tipps, wie sich Einsamkeit erkennen lässt, wie Führungskräfte sensibilisiert werden können und wie Unternehmen einsamkeitssensible Maßnahmen und Strukturen gestalten können.

Entstanden ist die Broschüre in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Einsamkeit am Arbeitsplatz” analysierte das Team um Charlotte Wind, Dr. Martin Gibson-Kunze und Caroline Mitschke Einflussfaktoren auf das Einsamkeitsempfinden im Arbeitsumfeld. Hierfür wurden sowohl quantitative als auch qualitative Daten untersucht. Grundlage bildeten drei Fokusgruppeninterviews und eine Online-Befragung mit Beschäftigten aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, dem Personalmanagement, der Betrieblichen Sozialarbeit sowie der Arbeits- und Betriebsmedizin.

Die Broschüre kann über den Link unten heruntergeladen werden:

Kontakt

Helene Schaefer
Referentin Prävention

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