Agenturmeldungen

Ärzte wollen selbst verschreibungspflichtige Medikamente abgeben

19.10.2018

Frankfurt (dpa) - Die deutschen Hausärzte dringen bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente auf eine Gleichstellung mit Apotheken. Damit «könnten die Ressourcen besser genutzt werden, gerade auf dem Land», sagte der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitag) und forderte eine Reform des Arzneimittelrechts. weiterlesen

Studie: Immer mehr Ärzte arbeiten als Angestellte

19.10.2018

Berlin (dpa) - Immer mehr Ärzte in Deutschland arbeiten laut einer Studie als Angestellte statt als Selbstständige mit einer eigenen Praxis. Bei Hausärzten stieg der Anteil der Angestellten seit 2012 von 6 auf nun 15 Prozent - bei Fachärzten von 11 auf 26 Prozent, wie aus einer am Donnerstag vorgelegten Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des Verbands der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund) hervorgeht. weiterlesen

Spahn will Krankenkassen-Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte senken

11.10.2018

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung um 0,1 Prozentpunkte senken. «Die Wirtschaft läuft gut. Das führt weiterhin zu Überschüssen in der Krankenversicherung», erklärte er in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). «Daher können wir hier den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz um 0,1 Punkte senken.» weiterlesen

Gutverdiener müssen höhere Sozialabgaben zahlen

10.10.2018

Berlin (dpa) - Auf Gutverdienender kommen höhere Sozialabgaben zu. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, bis zu der Beiträge fällig sind, steigt im kommenden Jahr von 4425 auf 4537,5 Euro im Monat. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt diese Gehaltsschwelle von 6500 auf 6700 Euro im Westen und von 5800 auf 6150 Euro im Osten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums. weiterlesen

Kabinett beschließt höhere Pflegebeiträge ab 2019

10.10.2018

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger müssen sich ab dem Jahreswechsel auf höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. weiterlesen