Agenturmeldungen

Gesundheits-Staatssekretär Stroppe scheidet aus

18.04.2019

Berlin (dpa) - Im Bundesgesundheitsministerium scheidet der beamtete Staatssekretär Lutz Stroppe aus. Darüber seien Ressortchef Jens Spahn (CDU) und Stroppe übereingekommen, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage am Mittwochabend. Wie zuerst die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» («FAZ»/Donnerstag) berichtete, soll Stroppe zum 15. Mai in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. weiterlesen

Steinmeier setzt sich für Menschen mit Down-Syndrom ein

18.04.2019

Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich demonstrativ für Menschen mit Down-Syndrom eingesetzt. «Es ist normal, verschieden zu sein», schrieb er am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite. «Dafür steht Artikel 1 unseres Grundgesetzes zur Würde des Menschen. Es ist unser Anspruch an eine menschliche Gesellschaft, dafür einzustehen.» weiterlesen

Krebsvorsorge: Künftig Darmspiegelung für Männer ab 50

17.04.2019

Berlin (dpa) - Zur Darmkrebsvorsorge können Männer künftig bereits ab 50 Jahren auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen eine Darmspiegelung vornehmen lassen. Zuvor sei die Untersuchung gesetzlich Versicherten erst ab 55 Jahren angeboten worden, teilte die Felix-Burda-Stiftung mit. weiterlesen

Palliativmediziner: Will tödliches Medikament als letzte Option

17.04.2019

Karlsruhe (dpa) - Zum Auftakt des zweiten Verhandlungstags am Bundesverfassungsgericht hat einer der klagenden Palliativmediziner die praktischen Probleme mit dem Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe geschildert. Der neue Paragraf 217 im Strafgesetzbuch behindere das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, sagte Dietmar Beck aus Stuttgart am Mittwoch in Karlsruhe. Er kenne einzelne Kollegen, die Mittel zum Sterben zur Verfügung stellten. Die meisten seien aber verunsichert. (Az. 2 BvR 2347/15 u.a.) weiterlesen

SPD gegen Spahns Pläne zu regionalen Krankenkassen

16.04.2019

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt für seine Pläne zu einer bundesweiten Öffnung regional begrenzter Krankenkassen zusehends Widerstand in der Koalition. «Wir werden das so nicht mitmachen», sagte SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach der Deutschen Presse-Agentur. «Das brächte eine Verschlechterung der Versorgung.» Es habe keinen Sinn, nur ein bundesweites Kassensystem zu haben. Gebraucht würden mehr regionaler Wettbewerb und regionale Versorgung. «Wer sich als Versicherter für eine bundesweite Kasse entscheiden will, kann das jetzt schon jederzeit tun», erklärte Lauterbach. weiterlesen