Agenturmeldungen

Studie: Rückenschmerzen weiter häufigster Grund für Fehlzeiten

24.01.2020

Berlin (dpa) - Rückenschmerzen und ähnliche Leiden an Skelett und Muskeln sind laut einer Studie weiterhin der häufigste Grund für Fehlzeiten im Job. Darauf entfielen im vergangenen Jahr 21,2 Prozent der Diagnosen bei Krankschreibungen - etwas mehr als im Jahr zuvor mit 20,9 Prozent, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit nach Daten von rund 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten mitteilte. Es folgten psychische Probleme mit nun 17,1 Prozent. Dabei nahmen die Fehltage aus diesem Grund zu - allerdings deswegen, weil etwa genauso viele Betroffene länger ausfielen. Dritthäufigste Ursache fürs Fehlen waren demnach Atemwegsleiden wie Husten und Schnupfen (14,5 Prozent). weiterlesen

Überlastete Klinikärzte: Spahn sieht auch Arbeitgeber in der Pflicht

24.01.2020

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der von Klinikärzten beklagten Überlastung auch deren Arbeitgeber am Zug. «Ich habe manchmal den Eindruck, Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr», sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-«Tagesthemen». Sie sollten Dienst- und Schichtpläne so organisieren, dass in einem 365-Tage-Betrieb die unterschiedlichen Interessen getroffen würden. weiterlesen

Merkel sagt weitere 600 Millionen Euro für Impfallianz Gavi zu

23.01.2020

Davos (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel hat zugesagt, dass Deutschland weitere 600 Millionen Euro für die globale Impfallianz Gavi zur Verfügung stellt. Mit dem Geld sollten bis 2025 Krankheiten zu bekämpft und das medizinische System verbessert werden, sagte Merkel am Donnerstag bei der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Damit bringe man den Empfängerländern Stabilität. Zugleich müsse aber auch die Sicherheit in Krisenländern wie Syrien, dem Irak oder der afrikanischen Sahelzone garantiert werden. «Denn ohne Sicherheit keine Entwicklung. Und ohne Entwicklung gibt es mit Sicherheit auch keine Sicherheit», sagte Merkel. weiterlesen

Ökonomen: Coronavirus könnte Chinas Wirtschaft belasten

23.01.2020

Frankfurt/Main (dpa) - Das Coronavirus in China könnte nach Einschätzung von JPMorgan «deutliche Abwärtsrisiken» für die weitere konjunkturelle Entwicklung zu Folge haben, wenn es sich ausbreitet. Das ergab eine Studie von Ökonomen der US-Investmentbank, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Noch sei es zwar zu früh, um mögliche Auswirkungen auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zu erkennen. Allerdings erkennen die JPMorgan-Experten im bisherigen Verlauf der Krankheit Parallelen zur Sars-Pandemie, die 2003 zu einer ernsten Belastung für Chinas Wirtschaft wurde. weiterlesen

Umfrage: Viele Klinikärzte fühlen sich überlastet

23.01.2020

Berlin (dpa) - Vielen Klinikärzten machen laut einer Umfrage wachsender Zeitdruck und bürokratische Aufgaben zu schaffen. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gibt an, häufig überlastet zu sein, wie die am Donnerstag vorgestellte Studie der Ärztegewerkschaft Marburger Bund ergab. Jeder zehnte geht demnach sogar ständig über seine Grenzen hinaus. Drei Viertel (74 Prozent) sehen sich wegen der Arbeitszeitgestaltung in der eigenen Gesundheit beeinträchtigt, etwa mit Schlafstörungen oder häufiger Müdigkeit. Zuerst berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag) über die Umfrage. weiterlesen

Impfstoff gegen Coronavirus wohl frühestens in einem Jahr verfügbar

23.01.2020

Berlin (dpa) - Die Entwicklung eines Impfstoffes gegen die in China ausgebrochene neue Lungenkrankheit wird nach Einschätzung der globalen Impfallianz Gavi mindestens ein Jahr dauern. Noch seien die Gefahren durch das Coronavirus auch schwer abzuschätzen, sagte der Gavi-Geschäftsführer und Epidemiologe Seth Berkley der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Die gute Nachricht ist, dass Forscher das Genom des Virus bereits sequenziert und veröffentlicht haben. Das hat es mehreren Organisationen rund um die Welt möglich gemacht, mit der Arbeit an einem Impfstoff zu beginnen», sagte er. weiterlesen