Agenturmeldungen

Mehr Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten gefordert

02.09.2019

Bochum (dpa) - Angesichts steigender Fallzahlen bei vielen sexuell
übertragbaren Infektionen (STI) fordern Experten größere
Anstrengungen bei der Aufklärung. «Wir müssen in die Schulen
reingehen», sagte Norbert Brockmeyer, Leiter des Zentrums für
Sexuelle Gesundheit und Medizin («Walk in Ruhr») in Bochum,
anlässlich des Welttages Sexuelle Gesundheit am 4. September. Nach
Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind zum
Beispiel von Chlamydien-Infektionen vor allem Jugendliche und junge
Erwachsene betroffen. Diese bleiben wegen ihrer meist nur leichten
Symptome oft unbemerkt, können aber zu Unfruchtbarkeit führen.
Sexuell übertragen werden auch Humane Papillomviren (HPV) - sie
gelten als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Gegen HPV geimpft
werden sollen Mädchen und Jungen möglichst im Alter zwischen 9 und 14
Jahren.