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Stiftung: Junge Menschen mit Krebs werden zu wenig unterstützt

18.11.2014

Berlin (dpa) - Die Therapien für junge Erwachsene mit Krebs sollen besser werden. Das ist das Ziel einer neu gegründeten Stiftung. Bei der Patientengruppe zwischen 15 und 39 Jahren werde die weitere Lebensplanung durch die Behandlung «außerordentlich beeinträchtigt», sagte am Dienstag der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Professor Mathias Freund. Zwar würden etwa 80 Prozent der jungen Krebspatienten geheilt, viele hätten aber mit Langzeitfolgen zu kämpfen.

Patienten können zum Beispiel unfruchtbar oder arbeitsunfähig werden.Zu diesen Themen will die Stiftung Unterstützungsangebote ausbauen.Auch die Forschung sowie die Ausbildung von Medizinern sollen gefördert werden, hieß es.

Krebs bei Menschen zwischen 15 und 39 Jahren ist sehr selten: Nur rund drei Prozent der in Deutschland neu diagnostizierten Patienten kommen den Angaben zufolge aus dieser Altersgruppe. Ärzte seien daher «nicht selten in der Arzt-Patienten-Kommunikation« überfordert».