Agenturmeldungen

Bertelsmann-Stiftung stellt Studie zur Altersarmut bis 2036 vor

26.06.2017

Gütersloh (dpa) - Mit der Entwicklung der Altersarmut bis ins Jahr
2036 beschäftigt sich eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die am
Montag (8.00 Uhr) in Gütersloh vorgestellt wird. Ab dem Jahr 2022
gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Die Studienautoren
beleuchten, wie das deutsche Rentensystem vor diesem Hintergrund
aufgestellt ist und welche Risikogruppen in den kommenden Jahren
besonders von der Altersarmut betroffen sind. Heute gelten Rentner
als armutsgefährdet, wenn ihr Netto-Einkommen unter 958 Euro liegt.
2015 waren das 16 Prozent der Neurentner.

Für die Studie haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
(DIW) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
Simulationsberechnungen erstellt. Basis für die Prognose sind
repräsentative Haushaltsdaten, mit denen die zukünftigen
Alterseinkommen aus gesetzlicher, privater und betrieblicher
Altersvorsorge vorausgesagt werden.