Agenturmeldungen

Lieferengpässe bei medizinischem Cannabis

14.04.2015

Berlin (dpa) - Schwerkranke Patienten, die Cannabis als legales Schmerzmittel bekommen, müssen wegen Lieferschwierigkeiten mitunter wochenlang auf ihr Medikament warten. Das räumte das Gesundheitsministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken ein. Anfang und Ende 2014 seien bei den Lieferungen aus den Niederlanden Engpässe aufgetreten. Das habe zu Verzögerungen «von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen» geführt, heißt es in dem Ministeriumsschreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» (Dienstag) darüber berichtet. weiterlesen

Rekord von mehr als 365 000 Ärzten in Deutschland

14.04.2015

Berlin (dpa) - Noch nie hat es in Deutschland so viele Ärzte gegeben wie heute. Nach einer neuen Statistik der Bundesärztekammer arbeiten derzeit mehr als 365 000 Mediziner in der Bundesrepublik. Die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten ärztlich tätigen Mediziner sei im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen, teilte die Kammer am Dienstag in Berlin mit. Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery warnte dennoch vor einem Ärztemangel. «Dieses leichte Plus reicht bei Weitem nicht aus, um die Lücken in der medizinischen Versorgung zu schließen, die sich aus einer Reihe von gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben», sagte Montgomery. So wollten jungen Ärzte neben dem Beruf auch Zeit für Familie und Freizeit. weiterlesen

IBM soll Gesundheits-Daten von Apple-Geräten auswerten

14.04.2015

Cupertino (dpa) - Apple holt sich für die Auswertung von Gesundheits-Daten seiner Nutzer Hilfe von IBM. Der Computerkonzern soll mit seinen gewaltigen Rechenkapazitäten die Informationen analysieren. Die Daten sollen anonymisiert und sicher gelagert werden, betonte IBM am späten Montag. Darauf könnten dann Forscher sowie Entwickler von Fitness- und Gesundheits-Apps zugreifen. Der Computerkonzern will außerdem Gesundheits-Anwendungen für Unternehmen entwickeln. weiterlesen

Kinderwunschzentren werden immer später aufgesucht

13.04.2015

Berlin (dpa) - Männer und Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch entscheiden sich immer später für eine künstliche Befruchtung. 1997 waren Frauen bei einer solchen Behandlung im Schnitt 32,6 Jahre alt. 2013 entschieden sie sich erst im Alter von etwa 35 Jahren für diese Methode, wie aus jüngst verfügbaren Zahlen aus dem sogenannten IVF-Register hervorgeht. weiterlesen