Agenturmeldungen

Bundesgerichtshof: Ärzte müssen sterbewillige Menschen nicht retten

03.07.2019

Leipzig (dpa) - Ärzte sind nicht verpflichtet, Patienten nach einem Suizid gegen deren Willen das Leben zu retten. Das hat der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) am Mittwoch in Leipzig entschieden. Er bestätigte damit zwei Freisprüche der Landgerichte in Berlin und Hamburg. Die Gerichte hatten entschieden, dass der Wille der Patienten zählt. weiterlesen

SPD-Fraktionsvize will Kostenerstattung für Homöopathie verbieten

02.07.2019

Berlin (dpa) - SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach will gesetzlichen Krankenkassen die Kostenerstattung von Homöopathie verbieten. «Wir müssen in der Groko darüber reden», sagte er dem «Tagesspiegel» (Mittwoch). Ihm zufolge sollen auch freiwillige Leistungen der Krankenkassen wirtschaftlich und medizinisch sinnvoll sein. weiterlesen

Spahn möchte Organspende zum Unterrichtsthema machen

25.06.2019

Berlin (dpa) - Im Zuge der Werbekampagne für mehr Organspenden möchte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Thema auch in die Schulen bringen. Ein unter Federführung der Deutschen Stiftung Organtransplantation erstandener Initiativplan sieht vor, das Thema langfristig in die Lehrpläne aufzunehmen. weiterlesen

Kassen sehen weiter stabile Finanzen - aber Ausgabenrisiken

17.06.2019

Kremmen (dpa) - Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erwarten trotz schwächerer Konjunkturaussichten vorerst weiter robuste Einnahmen, warnen aber vor deutlichen Ausgabenrisiken. Die Finanzlage sei «immer noch erfreulich stabil», sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Montag im brandenburgischen Kremmen. Angesichts vieler neuer Gesetze und Gesetzespläne mit Mehrkosten für die Kassen sei momentan aber eine Ausgabenprognose für nächstes Jahr nicht möglich. Statt gebotener Zurückhaltung gebe es derzeit eine große Kreativität, was zusätzliche Ausgaben angehe. weiterlesen

«FAZ»: Gesetzliche Krankenkassen mit Minus zu Jahresbeginn

13.06.2019

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen sind nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» («FAZ») zu Jahresbeginn in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten drei Monaten 2019 verbuchten sie insgesamt ein Minus von 112 Millionen Euro, wie die Zeitung am Donnerstag berichtete. Nach dem ersten Quartal 2018 war demnach noch ein Überschuss von 416 Millionen Euro genannt worden. Die Verluste seien nun teils Folge von Beitragssenkungen, sie würden aus Rücklagen der Kassen gedeckt. Mehrere Gesetze der großen Koalition für bessere Angebote für die Patienten sehen auch höhere Ausgaben der Kassen vor. weiterlesen