Agenturmeldungen

Pharmaverbände warnen wegen Brexits vor Arznei-Mangel

16.01.2019

Eine Milliarde Arzneipackungen wird jährlich zwischen der EU und Großbritannien gehandelt, auch viele Mittel werden dort zugelassen. Kommt es zum ungeregelten Brexit, könnte das Folgen für Patienten haben, warnen Pharmaverbände. Die Bundesregierung gibt sich gelassen. weiterlesen

Ministerium erwartet keine Arzneimittel-Knappheit

16.01.2019

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat der Warnung vor einer Medikamenten-Knappheit bei einem ungeordneten Brexit widersprochen. «Wir rechnen nicht mit Engpässen», versicherte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Voraussetzung sei allerdings, dass die betroffenen Pharmaunternehmen ihrer Verantwortung bei der Zulassung von Arzneimitteln nachkämen. weiterlesen

Kabinett beruft neue Patientenbeauftragte

16.01.2019

Berlin (dpa) - Die CDU-Bundestagsabgeordnete Claudia Schmidtke wird neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung. Das Kabinett berief die 52-jährige Medizinerin am Mittwoch als Nachfolgerin von Ralf Brauksiepe, der in die Immobilienwirtschaft wechselt. Schmidtke ist Herzchirurgin und arbeitete als leitende Oberärztin am Herzzentrum Bad Segeberg, bis sie im Herbst 2017 erstmals in den Bundestag gewählt wurde. weiterlesen

Pharmaverbände warnen wegen Brexits vor Arznei-Engpässen

16.01.2019

Frankfurt/Berlin/Bonn (dpa) - Pharmaverbände warnen im Falle eines ungeordneten Brexits vor Engpässen bei Arzneien. Ohne Übergangsphase oder Regelungen für die komplexen Lieferketten für Medikamente könne die Arzneimittelversorgung in Großbritannien und der übrigen EU «empfindlich» gestört werden, warnte der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am Mittwoch in Berlin. Großbritannien und die EU müssten für einen Brexit ohne Deal mit Brüssel dringend Maßnahmen ergreifen, damit Patienten weiter ihre Medikamente bekämen. weiterlesen

Brexit: Handel der Pharmabranche mit Großbritannien bricht ein

16.01.2019

Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem geplanten Brexit ist der Handel der deutschen Chemie- und Pharmabranche mit Großbritannien eingebrochen. Im vergangenen Jahr sank das Handelsvolumen mit dem Vereinigten Königreich um fast 10 Prozent auf 16 Milliarden Euro, zeigen erste Schätzungen des Branchenverbands VCI, die der Deutschen-Presse Agentur vorliegen. 2017 wurden noch Chemieprodukte und Arzneien im Wert von 17,7 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Großbritannien ausgetauscht. Sowohl Exporte als auch Importe gingen deutlich zurück. weiterlesen

Risiken künstlicher Befruchtung: Methode selbst wohl nicht Ursache

15.01.2019

Rostock (dpa) - Bei einer künstlichen Befruchtung ist das Risiko für eine Frühgeburt oder ein niedriges Geburtsgewicht größer. Einer aktuellen Analyse zufolge liegt das anders als bisher angenommen aber wohl nicht an der Methode selbst. Entscheidend seien vermutlich vielmehr Faktoren, die Paare mit Empfängnisproblemen generell betreffen, hieß es am Dienstag vom Rostocker Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR). weiterlesen

Bericht: Gesetzliche Krankenkassen sollen Gen-Analyse PID bezahlen

15.01.2019

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen sollen laut einem Medienbericht künftig die umstrittene Präimplantationsdiagnostik für solche Paare bezahlen, eine Veranlagung zu einer schwerwiegenden Erbkrankheit haben. Das sei der Wille von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Es berief sich auf einen Änderungsantrag zum Terminservice-Gesetz, das derzeit im Bundestag beraten wird. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) hilft, schwere Erbkrankheiten in den Genen künstlich erzeugter Embryonen noch vor Beginn der Schwangerschaft zu erkennen. weiterlesen

Ärzte-Kritik an Spahns Terminservicegesetz

13.12.2018

Ärzte sollen mehr Sprechzeiten anbieten, damit Kassenpatienten schneller einen Termin bekommen. Unter anderem damit will Gesundheitsminister Spahn eine bessere Versorgung erreichen. Ob das klappt? Aus Sicht der Bundesärztekammer ist es der falsche Weg. weiterlesen