Agenturmeldungen

Ärzte warnen vor sorglosem Umgang mit Gesundheits-Apps

24.05.2017

Freiburg (dpa) - Die Bundesärztekammer ruft Verbraucher zu einem sorgsamen Umgang mit Gesundheits-Apps auf. Nur ein geringer Teil der im Handel erhältlichen digitalen Helfer könne als seriös eingestuft werden, teilte die Kammer beim 120. Deutschen Ärztetag am Mittwoch in Freiburg mit. Es gebe einen Wildwuchs von Angeboten. Verbraucher hätten kaum eine Chance, diese zu hinterfragen und zu prüfen. Blindes Vertrauen könne gefährlich werden, sagte der Präsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Kranke sollten im Zweifel besser einen Arzt aufsuchen, als allein auf eine App zu hören. weiterlesen

Minister Gröhe warnt vor Neid-Debatte um Gesundheitswesen

23.05.2017

Freiburg (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat vier Monate vor der Bundestagswahl vor einer Missgunstdebatte um die deutsche Gesundheitspolitik gewarnt. «Auch ein Wahlkampf sollte uns nicht verführen, mit Neid-Parolen über unser Gesundheitswesen herzuziehen», sagte Gröhe zur Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetages am Dienstag in Freiburg. «Solche unproduktiven Debatten sind völlig unangemessen.» weiterlesen

Marburger Bund will niedergelassene Ärzte in Kliniken holen

22.05.2017

Freiburg (dpa) - Bei der Versorgung von Notfallpatienten setzt der Marburger Bund auf eine Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien dazu Gespräche vereinbart worden, sagte der Vorsitzende des Ärzteverbandes, Rudolf Henke, am Montag in Freiburg. Ziel seien gemeinsame Lösungen. Der Marburger Bund wolle erreichen, dass die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen örtlichen Mediziner künftig an Kliniken angesiedelt werden. So könnten dortige Notaufnahmen entlastet und Patienten besser versorgt werden. Niedergelassene Ärzte sehen den Plan kritisch. weiterlesen

Umfrage: Große Mehrheit bevorzugt Pflege daheim

11.05.2017

Berlin (dpa) - Pflegeheime sind einer Umfrage zufolge deutlich unbeliebter als die Pflege im eigenen Zuhause - zumindest mit Blick auf die leichteren Pflegegrade eins bis drei. Lediglich sieben Prozent der 2050 Studienteilnehmer gaben an, zur Unterstützung bei Hausarbeiten und der Körperpflege im Alter oder Krankheitsfall eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung zu bevorzugen. weiterlesen