Agenturmeldungen

Krebs: Erfolge mit neuer Immuntherapie

21.03.2019

Würzburg (dpa) - Eine neuartige Gentherapie verspricht bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Knochenmarkkrebs. Universität und Uniklinik Würzburg stellten am Donnerstag auf einer Pressekonferenz einen ersten Patienten mit einem Multiplem Myelom vor. Der 70-jährige Mann wurde im Dezember therapiert und berichtet heute, sich gesund zu fühlen. Bei einem gleichzeitig behandelten Patienten habe die Therapie jedoch nicht so gut angeschlagen. weiterlesen

Gesundheitsausgaben steigen auf rund 387 Milliarden Euro

21.03.2019

Wiesbaden (dpa) - Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind weiter angestiegen. Vorläufigen Zahlen zufolge betrugen sie im vergangenen Jahr 387,2 Milliarden Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. 2017 hatte die Zahl erstmals die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag überschritten. weiterlesen

EU-Gerichtshof entscheidet über Vergabe von Krankentransporten

21.03.2019

Luxemburg (dpa) - Für den Transport von Notfallpatienten in Deutschland fällt am Donnerstag ein wichtiges Urteil. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entscheidet, ob die Aufträge nach EU-Recht auch ohne Ausschreibung vergeben werden können. Von der Entscheidung der Richter hängt ab, ob private Konkurrenten bessere Chancen in Deutschland bekommen. Bisher werden die Rettungswagen überwiegend vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den anderen Hilfsorganisationen gestellt. weiterlesen

Drogenbeauftragte: «Wildwest» bei Glücksspiel im Netz beenden

21.03.2019

Berlin (dpa) - Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) hat scharfe Regeln für Glücksspiel im Netz gefordert. «Beim digitalen Glücksspiel herrschen in Deutschland die reinsten Wildwestbedingungen. So kann das einfach nicht weitergehen», sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag). «Nichts ist geregelt. Es gibt keinen Jugendschutz, keinen Spielerschutz und auch keine Rechtssicherheit für die Spieler.» weiterlesen

Gesetzentwurf von Spahn: Hebammen sollen künftig studieren

21.03.2019

Berlin (dpa) - Angehende Hebammen sollen künftig statt einer Ausbildung ein Studium benötigen. Das geht aus einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hervor, über den das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag) berichtet. Er solle nun innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden. «Die Anforderungen an die Geburtshilfe steigen ständig. Dafür ist ein duales Studium mit einem großen praktischen Anteil die beste Vorbereitung», sagte Spahn dem RND. Dadurch erhöhe sich auch die Attraktivität des Berufes insgesamt. weiterlesen

Kostenlose Bluttests für Schwangere - mehr Abtreibungen befürchtet

20.03.2019

Berlin (dpa) - Geplante kostenlose Bluttests für Schwangere auf das Down-Syndrom könnten Experten zufolge zu mehr Abtreibungen führen. «Wir befürchten, dass künftig weniger Kinder mit Down-Syndrom zur Welt kommen als bislang», sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Down-Syndrom InfoCenters, Elzbieta Szczebak, anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags am 21. März weiterlesen