Agenturmeldungen

Überarbeiteter Abtreibungs-Paragraf 219a im Kabinett

06.02.2019

Berlin (dpa) - Der mühsam gefundene Kompromiss zum sogenannten Werbeverbot für Abtreibungen soll am Mittwoch (9.30 Uhr) vom Kabinett gebilligt werden. Die Vereinbarung von Union und SPD sieht vor, dass sich Schwangere leichter als bisher über die Möglichkeiten einer Abtreibung informieren können. So dürfen Ärzte und Kliniken über die Tatsache informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für weitergehende Informationen müssen sie allerdings auf Behörden, Beratungsstellen und Ärztekammern verweisen. Dort sollen auch zentrale Listen mit Ärzten und Krankenhäusern geführt werden, an die sich die Schwangeren wenden können. weiterlesen

Merck kooperiert mit GlaxoSmithKline für Krebsimmuntherapien

05.02.2019

Darmstadt (dpa) - Der Darmstädter Merck-Konzern treibt die Erforschung neuer Krebsmedikamente mit einem neuen Partner voran. Das Dax-Unternehmen werde mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) in der Immunonkologie bei der Entwicklung seines Medikamentenkandidaten M7824 zusammenarbeiten, teilte die Merck KGaA am Dienstag mit. Diese neuartige Krebsimmuntherapie befindet sich derzeit in der klinischen Entwicklung und zielt auf die Behandlung verschiedener, schwer behandelbarer Krebsarten ab. weiterlesen

Gesundheitsminister Spahn zu Änderungen am Terminservicegesetz bereit

18.01.2019

Berlin (dpa) - Angesichts massiver Kritik von Ärzten hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Änderungen an seinem geplanten Terminservicegesetz in Aussicht gestellt. «Wir schauen jetzt zusammen mit der Ärzteschaft, ob wir gegebenenfalls zu besseren Regelungen kommen, als im Gesetzentwurf vorgesehen», sagte Spahn, der sich am Freitag in Berlin mit Hunderten Ärzten traf, um über das Gesetz zu diskutieren. «Aber entscheidend ist das Ziel: Ich möchte, dass wir verbindlich zu schnelleren Terminvergaben kommen.» weiterlesen

Kassenärzte fordern Änderung der Ärztepläne von Spahn

18.01.2019

Berlin (dpa) - Deutschlands Praxisärzte fordern die Regierungskoalition auf, ein geplantes Arztgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht in vorgesehener Form zu beschließen. Das geplante Terminservice-Gesetz enthalte durchaus positive Elemente, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Denn mehr Arbeit solle auch mehr Geld bringen. «Das ist richtig», sagte Gassen. «Falsch ist aber der dirigistische und kleinteilige geplante Eingriff in die Abläufe der Arztpraxen.» weiterlesen

Apotheker akzeptieren Online-Versandhandel mit Medikamenten

18.01.2019

Berlin (dpa) - Nach monatelangem Widerstand sind die Apotheker in Deutschland unter Umständen bereit, den Fortbestand des Versandhandels mit verschreibungspflichtiger Arznei zu akzeptieren. Ihre Organisation ABDA will einem Beschluss der Mitgliederversammlung vom Donnerstag zufolge nur an ihrer Forderung nach einem Ausschluss der Medikamente vom Online-Handel festhalten, wenn der Gesetzgeber bestimmten ABDA-Forderungen nicht nachkommt. Die Apotheker verlangen Schritte zur Stärkung der Apotheken und ein Verbot von Boni. weiterlesen