Agenturmeldungen

Bislang 465 Grippe-Tote in aktueller Saison

08.03.2017

Berlin (dpa) - In Deutschland sind seit Oktober 465 Menschen nach einer Infektion mit Grippe-Viren gestorben. Die große Mehrheit (94 Prozent) der Patienten war über 60 Jahre alt, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Mittwoch mit. Mehr als 200 Grippetote waren 80 Jahre und älter. Oft traf die Infektion dabei mit Vorerkrankungen zusammen. Die Zahl Toten kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken. Die meisten Todesfälle in den vergangenen Jahren gab es mit geschätzten 21 300 in der Grippesaison 2014/15. Doch auch bei moderaten Grippewellen gibt es Todesfälle durch Influenza. weiterlesen

Forderung nach Meldepflicht bei Arzneimittel-Engpässen

08.03.2017

Berlin (dpa) - Krankenkassen, Ärzte und Apotheker fordern gesetzliche Maßnahmen, um Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten vorzubeugen. Die AOK Baden-Württemberg, die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) drängten am Mittwoch in Berlin auf umfassende Meldepflichten für die Pharmaindustrie. Sie soll dazu verpflichtet werden, ihre Lagerbestände sowie kurzfristige Lieferprobleme an das zuständige Bundesinstitut zu melden. weiterlesen

Koalition verständigt sich auf Änderungen an Arzneimittelgesetz

06.03.2017

Berlin (dpa) - Die Gesundheitspolitiker der Koalitionsfraktionen haben sich auf Änderungen am Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur Stärkung der Arzneimittelversorgung verständigt. Demnach soll es im ersten Jahr nach Markteinführung eines Medikamentes keine Umsatzschwelle mehr geben, ab der dann der zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) ausgehandelte Erstattungsbetrag gelten soll. Zudem solle es keine Vertraulichkeit über den Erstattungsbetrag geben. Dies war am Montag in Berlin aus Koalitionskreisen zu erfahren. weiterlesen

Experten fordern umfassenderen Ansatz bei der Krebstherapie

06.03.2017

Berlin (dpa) - Parlamentarier und Experten haben eine umfassendere Versorgung krebskranker Patienten verlangt. Dazu sei unter anderem eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Behandlung nötig, aber auch ein Sektoren übergreifendes Zusammenspiel zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Dies machte ein Expertenkreis um die Bundestagsabgeordneten Karin Maag (CDU) und Sabine Dittmar (SPD) am Montag in Berlin deutlich. weiterlesen

Gröhe: Reserven der Krankenkassen weiter gestiegen

06.03.2017

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach vorläufigen Zahlen 2016 einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen ihre Finanzreserven auf mehr als 15,9 Milliarden Euro. Dies teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag in Berlin offiziell mit. Am Ende des vergangenen Jahres betrug die Gesamtreserve von Krankenkassen und Gesundheitsfonds zusammen 25 Milliarden Euro. Allerdings ist die Finanzsituation der einzelnen Kassen und Kassenarten sehr unterschiedlich. weiterlesen