Agenturmeldungen

Spahn kritisiert Missstände bei Behandlung psychischer Krankheiten

21.10.2019

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im Umgang mit psychischen Krankheiten eine falsche Prioritätensetzung kritisiert. «Mein Eindruck ist, dass die, die am dringendsten eine Behandlung bräuchten - schwerste Depressionen, Schizophrenie, akute Phasen - am ehesten überhaupt gar keinen Zugang finden», sagte Spahn am Montag in Berlin. «Es gelingt aus meiner Sicht nicht gut genug, die Prioritäten richtig zu setzen bei der Frage: «Wer kommt wie schnell dran?»», sagte der CDU-Politiker. weiterlesen

Gesundheitsminister Spahn: Kinderarzt darf auch Erwachsene impfen

18.10.2019

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will einem fehlenden Impfschutz in Deutschland nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen entgegenwirken. «Wir werden klarstellen, egal bei welchem Arzt sie sind, jeder darf sie impfen - auch der Kinderarzt», sagte Spahn am Freitag im ARD-«Morgenmagazin». weiterlesen

Spahn stimmt Patienten auf digitale Welt der Medizin ein

17.10.2019

Berlin (dpa) - Online-Sprechstunden und medizinische Apps werden nach Ansicht von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Versorgung der Patienten in Deutschland umkrempeln. «Das wird ein positiver Unterschied sein», sagte Spahn am Donnerstag vor Ärztevertretern in Berlin. Als Beispiel für Telemedizin nannte Spahn die Situation, «wenn der Arzt, der morgens um sechs in Lübeck sagt, ich habe gerade Zeit, bevor ich die Kinder zur Schule bringe, ein, zwei Stunden ärztliches Angebot zu machen, und jemand in München gerade morgens um sechs den Bedarf hat zum ärztlichen Gespräch». weiterlesen

Marburger Bund will bessere Bedingungen für Ärzte in Uni-Kliniken

15.10.2019

Berlin (dpa) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert bessere Arbeitsbedingungen und deutlich mehr Geld für rund 20 000 Ärzte an Universitätskliniken. Es gehe um verlässliche Arbeitszeiten und mehr freie Wochenenden, sagte der Vorsitzende Rudolf Henke am Dienstag vor dem Start der Tarifrunde am 6. November in Hannover. «Spitzenmedizin und gute Arbeitsbedingungen dürfen sich nicht länger ausschließen.» Bei den Gehältern fordert der Marburger Bund ein Plus von sechs Prozent bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrags von einem Jahr. weiterlesen

Durchschnittlicher Krankenkassenbeitrag könnte 2020 leicht steigen

11.10.2019

Berlin (dpa) - Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung könnte kommendes Jahr wieder etwas steigen, nachdem er zuletzt zurückgegangen war. Das geht aus dem am Freitag verbreiteten Ergebnis des Schätzerkreises von Bundesgesundheitsministerium, Bundesversicherungsamt und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor. Danach könnte der durchschnittliche Beitrag von 0,9 Prozent um 0,2 Prozentpunkte oder 0,3 Prozentpunkte steigen. Letztlich wird das Bundesgesundheitsministerium Anfang November entscheiden, wie hoch dieser Anstieg ausfällt. weiterlesen

Bundesrat beschließt neue Regeln für Zugang zum Medizinstudium

11.10.2019

Berlin (dpa) - Der Zugang zum Medizinstudium wird neu geregelt. Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat einer Änderung des sogenannten Hochschulrahmengesetzes zugestimmt. Medizinstudienplätze sollen demnach künftig gerechter vergeben werden. Geregelt wird das über einen Staatsvertrag der Länder. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Politik zu einer Neuregelung verpflichtet. weiterlesen

DGE: Mangelernährung in Kliniken und Pflegeheimen

11.10.2019

Berlin (dpa) - In deutschen Kliniken sind einer Expertenauswertung zufolge bis zu 30 Prozent der Patienten und in Pflegeheimen bis zu 25 Prozent der Bewohner mangelernährt. Das geht nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) aus Daten und Studien aus den Jahren 2006 bis 2018 hervor, die vom Institut für Biomedizin des Alterns der Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen eines Projekts des Bundesernährungsministeriums ausgewertet wurden. weiterlesen

Experten fordern höhere Impfquote gegen Papillomviren

08.10.2019

Heidelberg (dpa) - Zum Schutz vor krebserregenden humanen Papillomviren (HPV) müssen sich nach Überzeugung von Experten mehr Jugendliche impfen lassen. Die im Vergleich der Industrieländer geringe Impfquote von 31 Prozent (2015) bei den 15-Jährigen in Deutschland müsse innerhalb der nächsten fünf Jahre auf mindestens 70 Prozent wachsen. Dies forderten Experten aus Gesundheitswesen, Forschung und Politik am Dienstag als Ergebnis des «Runden Tisches zur Ausrottung HPV-assoziierter Krebserkrankungen». Dazu hatte das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg eingeladen. weiterlesen