Agenturmeldungen

Nach Bluttest-Debatte bereiten Abgeordnete Vorschläge vor

20.05.2019

Berlin (dpa) - Nach der Grundsatzdebatte im Bundestag zu Bluttests vor der Geburt wollen Abgeordnete konkrete Vorschläge vorbereiten. Sie könnten etwa auf Verbesserungen zielen, über die weitgehende Einigkeit bestand. In der Debatte habe es jenseits der Frage einer Kassenzulassung der Tests viele Gemeinsamkeiten gegeben, sagte die Grünen-Abgeordnete Corinna Rüffer der Deutschen Presse-Agentur. weiterlesen

Schönheits-OPs nehmen zu - mehr Männer unterm Skalpell

20.05.2019

München (dpa) - Immer mehr Menschen legen sich in der Hoffnung unters Messer, nach einer OP besser auszusehen. Die Zahl der Schönheitsoperationen und ästhetischen Eingriffe stieg im vergangenen Jahr um gut neun Prozent, wie eine Ärztebefragung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ergab. Vor allem Männer über 50 gehen demnach häufiger zum Chirurgen. weiterlesen

Fast jede zweite Masern-Erkrankung inzwischen bei Erwachsenen

10.05.2019

Berlin (dpa) - Fast jede zweite Masern-Erkrankung tritt inzwischen bei Erwachsenen auf. «Der Anteil der Masernfälle bei Erwachsenen im Alter von 20 Jahren und älter lag im Jahr 2001 bei 12 Prozent und im Jahr 2018 bei 47 Prozent», heißt es in einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP im Bundestag. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtete zuerst darüber. weiterlesen

Umfrage: E-Patientenakte trifft bei Bürgern auf Interesse

08.05.2019

Berlin (dpa) - Die geplante elektronische Patientenakte trifft laut einer Umfrage auf größeres Interesse in der Bevölkerung. Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) würden E-Akten «auf jeden Fall» oder «eher» nutzen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab. Auch viele ältere Menschen ab 65 Jahre würden demnach überwiegend (60 Prozent) auf eine E-Patientenakte zugreifen. Insgesamt ähnlich aufgeschlossen sind die Befragten auch gegenüber ebenfalls geplanten E-Rezepten (63 Prozent). weiterlesen

Ärztepräsident warnt vor Aufweichung des Sterbehilfeverbots

08.05.2019

Berlin (dpa) - Nach der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe warnt Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vor einer Aufweichung der Regelung. Wenn man ärztlich assistierten Suizid erlaube, führe das direkt zu einer Tötung auf Verlangen, sagte er dem «Tagesspiegel» (Mittwoch). «Wenn wir Sterbehilfe als Ärzte betreiben sollten, müssten wir es qualitätsgesichert und nach allen Prinzipien der guten medizinischen Praxis machen», sagte der Ärztepräsident. «Das würde bedeuten: Sterbewilligen würde das Gift über einen Venenzugang injiziert. Wo ist da dann noch der Unterschied zur Euthanasie?» weiterlesen