Agenturmeldungen

Ärzte gegen Verkauf von Suizid-Mitteln für Schwerkranke

19.02.2019

Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer lehnt Neuregelungen ab, die Schwerkranken den Kauf von Medikamenten zur Selbsttötung ermöglichen. «Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben», heißt es in der Stellungnahme für eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch. weiterlesen

Uni-Klinik wirbt in Großbritannien um Pflegekräfte mit Brexit-Ängsten

08.02.2019

Düsseldorf (dpa) - Der drohende Brexit beunruhigt viele EU-Bürger, die in Großbritannien arbeiten. Davon will nun die Uniklinik Düsseldorf profitieren. In Anzeigen in zwei polnischsprachigen britischen Zeitungen warb das Krankenhaus diese Woche unter der Überschrift: «Brexit-Sorgen? «Kommen Sie nach Deutschland!» um Pflegekräfte. «Alle Krankenhäuser in Deutschland sind verzweifelt auf der Suche nach Pflegekräften, auch die Uniklinik Düsseldorf», begründete Krankenhaus-Sprecher Tobias Pott am Freitag den Schritt. weiterlesen

Herztod - große Unterschiede in den Bundesländern

07.02.2019

Berlin (dpa) - Beim Tod durch Herzkrankheiten gibt es weiter große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So sterben in Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Menschen an Herzleiden als in Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg, heißt es im neuen Deutschen Herzbericht, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Warum das so ist, ist nicht ganz klar. weiterlesen

Informationen zu Abtreibungen: Kabinett billigt Gesetzänderung

06.02.2019

Berlin (dpa) - Schwangere sollen sich künftig einfacher über Möglichkeiten zur Abtreibung informieren können. Das Kabinett billigte am Mittwoch den mühsam gefundenen Kompromiss zum sogenannten Werbeverbot in Paragraf 219a des Strafgesetzbuches. Stimmt auch der Bundestag zu, dürfen Ärzte und Kliniken künftig über die Tatsache informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für weitergehende Informationen müssen sie allerdings auf Behörden, Beratungsstellen und Ärztekammern verweisen. Ärzte und viele Frauen kritisieren nach wie vor scharf, dass sich Schwangere damit weiterhin nicht umfassend beim Arzt ihres Vertrauens informieren können. weiterlesen

Überarbeiteter Abtreibungs-Paragraf 219a im Kabinett

06.02.2019

Berlin (dpa) - Der mühsam gefundene Kompromiss zum sogenannten Werbeverbot für Abtreibungen soll am Mittwoch (9.30 Uhr) vom Kabinett gebilligt werden. Die Vereinbarung von Union und SPD sieht vor, dass sich Schwangere leichter als bisher über die Möglichkeiten einer Abtreibung informieren können. So dürfen Ärzte und Kliniken über die Tatsache informieren, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Für weitergehende Informationen müssen sie allerdings auf Behörden, Beratungsstellen und Ärztekammern verweisen. Dort sollen auch zentrale Listen mit Ärzten und Krankenhäusern geführt werden, an die sich die Schwangeren wenden können. weiterlesen