Agenturmeldungen

Spahn will Krankenkassen-Zusatzbeitrag um 0,1 Punkte senken

11.10.2018

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung um 0,1 Prozentpunkte senken. «Die Wirtschaft läuft gut. Das führt weiterhin zu Überschüssen in der Krankenversicherung», erklärte er in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). «Daher können wir hier den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz um 0,1 Punkte senken.» weiterlesen

Gutverdiener müssen höhere Sozialabgaben zahlen

10.10.2018

Berlin (dpa) - Auf Gutverdienender kommen höhere Sozialabgaben zu. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, bis zu der Beiträge fällig sind, steigt im kommenden Jahr von 4425 auf 4537,5 Euro im Monat. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt diese Gehaltsschwelle von 6500 auf 6700 Euro im Westen und von 5800 auf 6150 Euro im Osten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums. weiterlesen

Kabinett beschließt höhere Pflegebeiträge ab 2019

10.10.2018

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger müssen sich ab dem Jahreswechsel auf höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. weiterlesen

«Schwangere in Not»: Apotheken werben für Hilfetelefon

09.10.2018

Berlin (dpa) - Mit einer bundesweiten Apothekenaktion will das Bundesfamilienministerium auf das Hilfetelefon «Schwangere in Not» aufmerksam machen. Hierzu werden in Apotheken Informationsmaterial ausgelegt und Aufkleber an der Eingangstür angebracht. So «sorgen wir gemeinsam dafür, dass Schwangere in Not wissen, wohin sie sich wenden können», teilte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zum Startschuss der Aktion am Dienstag in Berlin mit. weiterlesen

Mehr als 100 000 Bayern fordern Volksbegehren für bessere Pflege

09.10.2018

München (dpa) - Mehr als 100 000 Menschen in Bayern haben sich mit ihrer Unterschrift für ein Volksbegehren gegen den Pflegenotstand ausgesprochen. Am Dienstag überreichten die Initiatoren - ein Bündnis aus Politikern, Pflegern, Juristen und Ärzten - die größte jemals in Bayern gesammelte Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren dem Innenministerium in München. Dieses muss nun prüfen, ob es ein Volksbegehren für rechtlich zulässig hält. Der Gesetzgeber verlangt dafür eigentlich nur 25 000 Unterschriften. weiterlesen

Apotheker wollen Versandhandel rupfen - klares Wort Spahns gefordert

09.10.2018

München (dpa) - Die deutschen Apotheker haben die große Koalition aufgefordert, das versprochene Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten umzusetzen. Die von Online-Apothekern im europäischen Ausland gewährten hohen Rabatte gefährden nach Angaben der Apothekerverbände die Wirtschaftlichkeit vieler deutscher Apotheken. Notwendig sei eine juristisch wasserdichte Lösung, damit Medikamente überall gleich viel kosteten, sagte Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda), am Dienstag in München. weiterlesen