Agenturmeldungen

Bayer zieht Krebsmedikament vom deutschen Markt zurück

15.04.2016

Leverkusen (dpa) - Bayer nimmt sein Krebsmedikament Stivarga in Deutschland aus dem Verkauf. Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss ( G-BA) dem Mittel zur Behandlung von Dickdarmkrebs keinen Zusatznutzen zugesprochen hatte, werde der Vertrieb eingestellt, teilte die Bayer Vital GmbH am Freitag in Leverkusen mit. Die Zulassung in Europa sei davon nicht betroffen. Das Medikament, das bislang unter dem Namen Regorafenib erhältlich war, werde in den europäischen Ländern weiterhin zur Verfügung stehen. Bayer prüfe Möglichkeiten der Versorgung von Patienten, die sich in Behandlung befinden. In Erwägung wird dabei auch der Import des Medikaments gezogen, ergänzte eine Sprecherin. weiterlesen

Rhön-Klinikum will erneut hohe Dividende ausschütten

15.04.2016

Frankfurt/Bad Neustadt (dpa) - Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum will für das vergangene Jahr eine hohe Dividende ausschütten. Die Anteilseigner der im MDAX notierten Klinikkette sollen wie im Vorjahr 0,80 Euro je Anteilsschein erhalten, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt am Main mit. 2013 hatte die Dividende noch bei 0,25 Euro gelegen. Auch in den nächsten Jahren will das Unternehmen eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik betreiben und strebt eine Ausschüttungsquote von deutlich mehr als 60 Prozent des Konzerngewinns an. weiterlesen

Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

14.04.2016

Berlin (dpa) - Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen gilt für alle Berufssparten. Doch es nimmt vor allem Ärzte und Pharmaindustrie ins Visier. Anlass für die Gesetzesinitiative war 2012 der Hinweis des Bundesgerichtshofs auf eine Gesetzeslücke. Der BGH kritisierte damals, dass niedergelassene Ärzte nicht wegen Bestechlichkeit bestraft werden können. weiterlesen

Gröhe schließt höhere Kosten durch Arznei-Innovationen nicht aus

12.04.2016

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) schließt nicht aus, dass durch neue Vereinbarungen mit der Pharma-Industrie Kostensteigerungen auf die Versicherten zukommen. Es gebe Bereiche in der Arzneimittelbranche, in denen man mit Mehraufwendungen rechnen müsse, sagte Gröhe am Dienstag in Berlin zum Abschluss des sogenannten Pharma-Dialogs. Als Beispiel nannte er die Entwicklung neuer Antibiotika. Die weltweit zunehmenden Resistenzen verlangten Anstrengungen, neue, wirksamere Präparate zu entwickeln. weiterlesen

Grüne: «Mondpreise» für neue Medikamente verhindern

12.04.2016

Berlin (dpa) - Die Grünen haben von der Bundesregierung eine Weiterentwicklung der seit 2011 geltenden Arzneimittelmarktreform ( AMNOG) angemahnt. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche erklärte anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse des Pharmadialogs an diesem Dienstag, zuerst müssten die vorsätzlich überhöhten «Mondpreise» für innovative Arzneimittel im ersten Jahr nach Zulassung angegangen werden. weiterlesen