Agenturmeldungen

Forscher beraten über Therapien gegen Internetsucht bei Jugendlichen

17.09.2018

Hamburg (dpa) - Über die Abhängigkeit von Kindern und Jugendlichen von Internet, Smartphone und Computer wird viel diskutiert - so auch bei einem Kongress von rund 600 Suchtforschern am Montag in Hamburg. Laut einer Analyse der Krankenkasse DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf lassen sich 2,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland als abhängig von Sozialen Medien einstufen. Betroffen sind demnach rund 100 000 Jungen und Mädchen. weiterlesen

Umfrage: Längere Termin-Wartezeiten vor allem bei Fachärzten

28.08.2018

Berlin (dpa) - Patienten müssen einer Umfrage zufolge vor allem bei Fachärzten länger auf Behandlungstermine warten. Bei Hausärzten bekamen im vergangenen Jahr 37 Prozent der Befragten nach eigener Auskunft sofort einen Termin, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als Auftraggeberin der Umfrage am Dienstag mitteilte. Lediglich vier Prozent mussten länger als drei Wochen auf einen Hausarzttermin warten. Bei Fachärzten gaben dagegen 32 Prozent der Befragten Wartezeiten von mehr als drei Wochen an, sofort einen Termin beim Facharzt bekamen 19 Prozent. weiterlesen

Charité überwachte Herzpatienten aus der Ferne - mit Erfolg

27.08.2018

Berlin/Potsdam (dpa) - Ärzte und Pfleger der Berliner Charité haben mehr als 1500 Herzpatienten in Deutschland aus der Ferne überwacht und mit dem Verfahren Todesfälle verhindert. Vorteile wie eine geringere Krankheitsschwere durch telemedizinische Unterstützung seien sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten beobachtet worden, sagte der Ärztliche Direktor der Charité, Ulrich Frei, am Montag in Berlin bei der Vorstellung der Studie. Diese erschien vor einigen Tagen im Fachjournal «The Lancet». weiterlesen

Spahn erwägt nach Pharmaskandalen Gesetzesänderungen

27.08.2018

Berlin (dpa) - Nach den jüngsten Pharmaskandalen um gestohlene oder verunreinigte Medikamente erwägt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn größere Kompetenzen für den Bund. Mit Blick auf den Fall von Blutdrucksenkern mit dem Wirkstoff Valsartan, die mit einem potenziell krebserregenden Stoff verunreinigt waren, sagte der CDU-Politiker am Sonntag in Berlin: «Einen Arzneimittelrückruf können wir - selbst mit Erkenntnissen wie bei Valsartan - gar nicht starten von Bundesebene, das können nur 16mal die Länder jeweils.» weiterlesen