Agenturmeldungen

Leichter Rückgang bei Schwangerschaftsabbrüchen - 101 000 Eingriffe

27.02.2019

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder leicht gesunken, liegt aber weiter bei mehr als 100 000. Rund 101 000 Eingriffe wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies sei ein Rückgang um 0,2 Prozent. In Deutschland hatten sich jahrelang immer weniger Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, 2017 war die Zahl dann erstmals wieder angestiegen. weiterlesen

Münchner Heli-Ärzte: Zwei Stunden schneller bei Schlaganfallpatienten

27.02.2019

München (dpa) - Mit Helikopterflügen zu Schlaganfallpatienten haben Münchner Ärzte die Zeit bis zum Eingriff um fast zwei Stunden verkürzt - und hoffen damit Folgeschäden erheblich zu mindern. Binnen eines Jahres seien bei dem bundesweit einmaligen Pilotprojekt rund 60 Patienten in Bayern behandelt worden, sagt Projektleiter Gordian Hubert von der München Klinik Harlaching, die das Projekt mit dem Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität betreibt. weiterlesen

Mediziner warnt vor Erregern in Rindfleisch und Milchprodukten

26.02.2019

Heidelberg (dpa) - Ein Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sieht mögliche Gefahren durch eine bestimmte Klasse von Erregern in Rindfleisch und Kuhmilch. Sogenannte Bovine Meat and Milk Factors (BMMF) können der Hypothese zufolge chronische Entzündungen verursachen, die ein höheres Risiko insbesondere für Dickdarm-, möglicherweise auch für Brust- und Prostatakrebs bedeuten können, wie der Mediziner Harald zur Hausen am Dienstag in Heidelberg erklärte. Das weltweit zu beobachtende Verteilungsmuster der Neuerkrankungsraten von Darm- und Brustkrebs deute auf einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Milch- und Fleischprodukten vom europäischen Rind (Bos taurus) hin, hieß es vom DKFZ. weiterlesen

Ärzte bieten Selbstzahlerleistungen vor allem Besserverdienenden an

26.02.2019

Berlin (dpa) - Niedergelassene Ärzte bieten Selbstzahlerleistungen überwiegend Versicherten mit höherem Einkommen an. 21,6 Prozent der Versicherten mit einem Haushaltseinkommen unter 2000 Euro wurden zuletzt innerhalb eines Jahres von ihrem Arzt auf sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angesprochen, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Dienstag in Berlin mitteilte. Bei Menschen mit einem Haushaltseinkommen über 4000 Euro waren es laut einer neuen Umfrage 35,4 Prozent weiterlesen

Nach Suizid auf den Schienen bekommt Lokführer 70 000 Euro

26.02.2019

München (dpa) - Nach einem Suizid auf den Schienen bekommt ein Lokführer 70 000 Euro von der Haftpflichtversicherung des Toten. Der 42-Jährige einigte sich mit der Versicherung auf einen Vergleich, wie das Oberlandesgericht (OLG) München am Dienstag mitteilte. Zuvor war die Widerrufsfrist gegen den entsprechenden Vergleichsvorschlag des Gerichtes abgelaufen. weiterlesen

Patienten sollen von Hilfsmitteln nach neuerem Stand profitieren

26.02.2019

Berlin (dpa) - Kassenpatienten sollen künftig bessere Informationen über Hilfsmittel wie Hörgeräte, Bandagen und Rollstühle bekommen - und Produkte nach neuem Anforderungsstand. Das Verzeichnis der Hilfs- und Pflegehilfsmittel mit 32 500 Produkten wurde nun generalüberholt, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) am Dienstag in Berlin mitteilte. Daraus resultierten Verbesserungen für die Patienten - so dürften etwa Rollatoren in der Regel nur noch höchstens zehn Kilogramm wiegen, was das Benutzen erleichtere. weiterlesen