Agenturmeldungen

Ebola-Forscher: Verschiedene Impfstrategien gegen Virus wichtig

07.08.2015

Marburg (dpa) - Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie sind aus Sicht eines deutschen Virologen verschiedene Impfstoffe nötig. Es sei immer wichtig, eine größere Anzahl von Impfstrategien bereitzuhaben, sagte Thomas Strecker von der Universität Marburg der Deutschen Presse-Agentur. «Bestimmte Impfstrategien sind auch nur für bestimmte Patientengruppen geeignet.» Strecker war im vergangenen Jahr im Ebola-Ausbruchsgebiet im westafrikanischen Guinea und untersuchte dort Blutproben auf den Erreger. Er forscht auch weiterhin zu Ebola. weiterlesen

Erste Krankenkasse bezuschusst Fitnessmesser wie AppleWatch

07.08.2015

Berlin (dpa) - Als erste Krankenkasse bezuschusst die AOK Nordost den Kauf elektronischer Fitnessmesser. Versicherte, die am «AOK-Gesundheitskonto» teilnähmen, bekämen für den Kauf solcher Geräte (Wearables) einmal in zwei Jahren einen Zuschuss von maximal 50 Euro, aber höchstens 50 Prozent des Anschaffungspreises, teilte eine Sprecherin der Krankenkasse am Donnerstag mit. weiterlesen

Umfrage: Erhebliche psychische Belastung für Pflegende

06.08.2015

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen bringt erhebliche psychische Belastungen mit sich - insbesondere, wenn sie an Demenz erkrankt sind. 32 Prozent der rund 1000 befragten pflegenden Angehörigen habe angegeben, die Belastung habe bei ihnen vorübergehend zu Depressionen geführt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forsa für die Private Pflegeberatung «Compass», die der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag) vorliegt. Bei Menschen, die demenzkranke Angehörige betreuen, klagten 40 Prozent über depressive Phasen. weiterlesen

Stada leidet weiter unter dem schwachen Rubel

06.08.2015

Bad Vilbel (dpa) - Der Pharmahersteller Stada leidet weiter unter dem schwachen Rubel. Obwohl die Umsätze auf dem russischen Markt in Landeswährung sogar gewachsen sind, zieht die Umrechnung in Euro Umsatz und Gewinn in den Keller. In der Folge hat der M-Dax-Konzern aus Bad Vilbel bei Frankfurt am Donnerstag für das erste Halbjahr 2015 einen um 20 Prozent zum Vorjahr gesunkenen Konzerngewinn von 53,6 Millionen Euro ausgewiesen. Der Gesamtumsatz für das Halbjahr stieg vor allem wegen besserer Geschäfte in Großbritannien, Spanien und Italien um 2 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro. weiterlesen

Rhön-Klinikum bleibt nach Klinikverkäufen auf Gewinnkurs

06.08.2015

Bad Neustadt (dpa) - Nachdem der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum 2014 einen Großteil seiner Kliniken verkauft hat, bleibt das fränkische Unternehmen weiter auf Gewinnkurs. «Nach unruhigen Jahren befindet sich unser Unternehmen nunmehr in einer Phase strukturell stabiler Rahmenbedingungen», sagte Vorstandschef Martin Siebert am Donnerstag. Unter dem Strich verbuchte Rhön-Klinikum im zweiten Quartal einen Gewinn von 16,4 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 279,3 Millionen Euro. Damit haben die Zahlen die Erwartungen von Analysten leicht übertroffen. weiterlesen

Barmer-GEK-Chef: Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern zu hoch

06.08.2015

Berlin (dpa) - Der Chef der Krankenversicherung Barmer GEK, Christoph Straub, hat die Zahl der Betten in deutschen Krankenhäusern als zu hoch kritisiert. «Im internationalen Vergleich haben wir in Deutschland viele Krankenhäuser und viele Betten. Andere Industrienationen kommen mit sehr viel weniger aus», sagte er der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). Zugleich habe er sich gegen Schließungen, sondern für einen Umbau der Krankenhauslandschaft ausgesprochen. weiterlesen

Herzförmiger Hautkrebs? Gefährlicher Trend zu Sonnenbrand-Tattoos

05.08.2015

Bei diesem Trend sehen Hautärzte rot: Junge Leute legen sich Schablonen auf die Haut - und lassen sich dann absichtlich von der Sonne verbrennen. Ist das Kunst oder krank? Bei diesem Trend sehen Hautärzte rot: Junge Leute legen sich Schablonen auf die Haut - und lassen sich dann absichtlich von der Sonne verbrennen. Ist das Kunst oder krank? Berlin (dpa) - Eine Frau hat ein Herzchen auf der Haut, ein junger Mann zeigt sich mit «Batman»-Symbol auf der Brust. Für die Ewigkeit sind diese «Tattoos», die sie im Internet präsentieren, aber mitnichten. Denn die Bildchen sind nicht vom Tätowierer gestochen - sondern von der Sonne gebrannt. Unter dem Hashtag #sunburnart (Sonnenbrand-Kunst) veröffentlichen zurzeit vor allem junge Leute solche Fotos von sich im Netz. Hautärzte warnen vor dem Phänomen. weiterlesen