Agenturmeldungen

Umfrage: Fehler und Fachchinesisch in Arztbriefen

23.04.2019

Düsseldorf (dpa) - Unverständliche Arztbriefe aus dem Krankenhaus über den Zustand und die Therapie von Patienten bereiten vielen Hausärzten Kopfzerbrechen. Die Entlassungsbriefe sind häufig unstrukturiert, fehlerhaft, vage oder missverständlich formuliert und enthalten unbekannte oder doppeldeutige Abkürzungen. weiterlesen

Gesundheits-Staatssekretär Stroppe scheidet aus

18.04.2019

Berlin (dpa) - Im Bundesgesundheitsministerium scheidet der beamtete Staatssekretär Lutz Stroppe aus. Darüber seien Ressortchef Jens Spahn (CDU) und Stroppe übereingekommen, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage am Mittwochabend. Wie zuerst die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» («FAZ»/Donnerstag) berichtete, soll Stroppe zum 15. Mai in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. weiterlesen

Steinmeier setzt sich für Menschen mit Down-Syndrom ein

18.04.2019

Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich demonstrativ für Menschen mit Down-Syndrom eingesetzt. «Es ist normal, verschieden zu sein», schrieb er am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite. «Dafür steht Artikel 1 unseres Grundgesetzes zur Würde des Menschen. Es ist unser Anspruch an eine menschliche Gesellschaft, dafür einzustehen.» weiterlesen

Krebsvorsorge: Künftig Darmspiegelung für Männer ab 50

17.04.2019

Berlin (dpa) - Zur Darmkrebsvorsorge können Männer künftig bereits ab 50 Jahren auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen eine Darmspiegelung vornehmen lassen. Zuvor sei die Untersuchung gesetzlich Versicherten erst ab 55 Jahren angeboten worden, teilte die Felix-Burda-Stiftung mit. weiterlesen

Palliativmediziner: Will tödliches Medikament als letzte Option

17.04.2019

Karlsruhe (dpa) - Zum Auftakt des zweiten Verhandlungstags am Bundesverfassungsgericht hat einer der klagenden Palliativmediziner die praktischen Probleme mit dem Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe geschildert. Der neue Paragraf 217 im Strafgesetzbuch behindere das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, sagte Dietmar Beck aus Stuttgart am Mittwoch in Karlsruhe. Er kenne einzelne Kollegen, die Mittel zum Sterben zur Verfügung stellten. Die meisten seien aber verunsichert. (Az. 2 BvR 2347/15 u.a.) weiterlesen