Pressemitteilungen

Statement unseres Vorstandes Franz Knieps zum GKV-VEG

18.10.2018 Statement

Heute berät der Bundestag in 2. und 3. Lesung über den Gesetzentwurf zur Beitragsentlastung der Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Betriebskrankenkrankenkassen begrüßen, dass die Politik jetzt die Frage einer gerechten Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen in den Blick nimmt und die gröbsten Missstände im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) beseitigen will. weiterlesen

Anhörung zum Pflegepersonalstärkungsgesetz: Betriebskrankenkassen fordern Verpflichtung zu Betrieblicher Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen

10.10.2018 Pressemitteilung

Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege sind ein entscheidender Faktor, um die pflegerische Versorgung auch in Zukunft auf einem qualitativ hochwertigen Niveau sicherstellen zu können. Hierzu zählt auch die Schaffung von zusätzlichen Stellen in Einrichtungen der Altenpflege. Daher begrüßen die Betriebskrankenkassen grundsätzlich die Maßnahmen im Entwurf des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG), welcher heute Gegenstand der öffentlichen Anhörung im Gesundheitssauschuss des Deutschen Bundestages ist. weiterlesen

BKK Dachverband: Zahlen, Daten, Fakten zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2018 - Große Unterschiede in der Arbeitswelt

09.10.2018 Pressemitteilung

Von den insgesamt 17,7 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage), die beschäftigte BKK Mitglieder im Jahr 2017 im Durchschnitt krankheitsbedingt nicht arbeiten konnten, gehen allein 2,8 AU-Tage auf das Konto der psychischen Störungen. Damit ist diese Krankheitsart mit einem Anteil von 15,6 Prozent an allen Fehltagen die zweitwichtigste Ursache nach den Muskel-Skelett-Erkrankungen mit einem Anteil von 24,7 Prozent. weiterlesen

Zukunft der GKV-Finanzarchitektur – Stellt das GKV-VEG die Weichen richtig?

04.10.2018 Gemeinsame Pressemitteilung

Die ersten Weichen für eine längst überfällige Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleiches (Morbi-RSA) sind gestellt. Mit dem Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes, (GKV-VEG) ist festgeschrieben, dass die Rücklagen der Kassen erst nach einer Reform des Morbi-RSA abgeschmolzen werden können. Ungeachtet der Kritik an der geplanten Abschmelzung erhält die Politik von Seiten der Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen, die zusammen 60,4 Prozent bzw. 42,3 Millionen Versicherte in der GKV betreuen, eine breite Zustimmung für die geplante Reform des Morbi-RSA. weiterlesen

Welt-Herz-Tag: Herzgesundheit im Focus des BKK-Dachverbandes

28.09.2018 Pressemitteilung

Jährlich zum 29. September wird der „Welt-Herz-Tag“ rund um den Globus zum Anlass genommen, die Herzgesundheit in den Fokus zu nehmen. Dabei sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigster Grund für Krankenhausbehandlungen auch für die BKK Versicherten. Mit knapp über 14 Prozent geht der größte Anteil aller Behandlungsfälle im Krankenhaus laut aktueller Statistik der Betriebskrankenkassen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück, darunter fallen insbesondere solche schweren Vorfälle wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu dieser Erkrankungsart zählen aber auch vermeintlich leichtere Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck. Dieser ist in der Bevölkerung weit verbreitet (etwa jeder vierte Versicherte war deshalb im vergangenen Jahr beim niedergelassenen Arzt in Behandlung), ist aber für sich allein genommen selten Ursache einer Behandlung im Krankenhaus. Aber schon eine solche vermeintlich harmlose Diagnose sollte nicht unterschätzt werden, schließlich ist Bluthochdruck einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall! Grund genug also, sich nicht erst im Ernstfall mit der eigenen Herzgesundheit zu beschäftigen. weiterlesen

Statement Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes: Manipulationen nicht unter den Teppich kehren - „Karteileichen“ als Geldquelle müssen rückwirkend bereinigt werden

21.09.2018 Statement

Zur Entscheidung des Bundesrates in seiner heutigen Plenarsitzung zum Entwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes (GKV-VEG) und hier konkret zur Regelung der obligatorischen Anschlussversicherung (oAV) Regelung stellt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes fest: „Wieder einmal zeigt sich, dass sich die Landesministerien von großen regionalen Kassen instrumentalisieren und zum Gehilfen für Manipulationen im Morbi-RSA machen lassen. Wenn die Länder darauf pochen, dass eine rückwirkende Bereinigung von falsch gebuchten Versicherungsverhältnissen und damit eine Rückzahlung von unrechtmäßig erhaltenen Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds unzulässig ist, dann lassen sie bewusst eine Möglichkeit verstreichen, eine weitere Option für Manipulationen im Finanzausgleich der Kassen rückwirkend auszumerzen. Wir bitten daher dringend das Bundesministerium und die Abgeordneten im Gesundheitsausschuss, die in der Kabinettfassung des GKV-VEG geforderten möglichen Rückzahlungen im parlamentarischen Verfahren nicht aufzuweichen. Die Karteileichen müssen bereinigt werden. Das Rückwirkungsverbot greift an dieser Stelle nicht.“ weiterlesen

Statement: Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands zum Positionspapier Innovationsfonds

20.09.2018 Statement

Der Innovationsfonds hat wichtige Impulse im deutschen Gesundheitswesen gesetzt. Die Fülle der Anträge hat gezeigt, dass es bislang einen Investitionsstau in der Versorgung und Versorgungsforschung gibt. Wir als BKK Dachverband begrüßen die Weiterführung des Fonds über das Jahr 2019 hinaus sowie die Begrenzung der Fördermittel auf 200 Millionen Euro pro Jahr. Dennoch sehen wir auch Änderungsbedarf in der Ausgestaltung des Fonds und dessen Förderverfahren. Die Antragsverfahren und die Förderprozesse müssen auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft werden. weiterlesen

Prüfen, Rufen, Drücken: Betriebskrankenkassen wollen Notfallwissen stärken

11.09.2018 Gemeinsame Pressemitteilung

Mehr als 50.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überle-ben. Nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss beginnt das Gehirn unwieder-bringlich zu sterben. Eine wichtige Zeit, in der auch Laien mit einer sofortigen Herz-druckmassage Leben retten können, bevor der Rettungsdienst am Notfallort ein-trifft. Die Angst, etwas falsch zu machen, verhindert allerdings oft die notwendige Ersthil-fe. Nur 37 Prozent trauen sich im Ernstfall eine Herzdruckmassage zu. Auf dieses Missverhältnis wollen die Betriebskrankenkassen in der „Woche der Wiederbele-bung“ vom 17. – 23. September 2018 aufmerksam machen. weiterlesen

BKK Dachverband: Ausbildungsjahr startet – 7,6 Prozent mehr SoFa-Azubis als 2017

02.08.2018 Pressemitteilung

326 junge Menschen – und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr - beginnen im August beziehungsweise im September 2018 ihre Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, kurz „SoFa“ genannt. „Damit wir unsere Versicherten in einem immer komplizieren gewordenen System der deutschen Sozialversicherung auch künftig serviceorientiert und fachkundig betreuen können, setzen wir auf gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialversicherungsfachangestellte haben einen Beruf mit Zukunft und vielseitige Chancen auf dem stetig wachsenden Gesundheitsmarkt“, so Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Statement: Gesetzentwurf Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

23.07.2018 Statement

„Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, die Mindestsprechzeiten für niedergelassene Ärzte von derzeit bundesmantelvertraglich vereinbarten 20 Wochenstunden auf 25 Wochenstunden zu erhöhen. Diese Ankündigung hat bereits eine Welle von Vergütungsforderungen der Vertragsärzteschaft provoziert und tut dies noch. Forderungen nach einer extrabudgetären Vergütung stehen im Raum. Das heißt, die Krankenkassen und damit letztlich die Versicherten werden diese Erhöhung der Mindestsprechzeiten mit zusätzlichem Geld finanzieren müssen. Zusätzliche Honorare zu Lasten der Versichertengemeinschaft sind jedoch inakzeptabel, solange nicht sichergestellt wird, dass die zusätzlichen fünf Stunden auch real in der Versichertenversorgung ankommen. Hier braucht es Transparenz. Die Pflicht zur Prüfung von Versorgungsaufträgen einschließlich Berichtspflicht an die Zulassungsgremien wäre ein erster Schritt. Dieser sollte nicht vertan werden. Die Ausweitung der ärztlichen Mindestsprechzeiten um fünf Stunden muss mit einer Verpflichtung zur Transparenz über Behandlungsumfänge einhergehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist jedoch vollkommen unbekannt, in welchem Umfang niedergelassene Ärzte tatsächlich für die Versorgung von GKV-Versicherten zur Verfügung stehen“, erklärt Franz Knieps weiterlesen