Pressemitteilungen

iga.Report 40: So können Betriebe Gesundheitsangebote besonders wirksam umsetzen - Unternehmen erhalten Hinweise, was sie bei der Gesundheitsförderung beachten sollten

14.11.2019 Gemeinsame Pressemitteilung

Rauchentwöhnung, Programme für gesunde Ernährung, Arbeitssicherheit, verändertes Sitzverhalten in den Büroräumen oder gegen Bewegungsmangel – Unternehmen können viele Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu erhalten und Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen. Wie wirksam sie tatsächlich sind, belegt der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) auf der Basis von 100 wissenschaftlichen Studien. weiterlesen

Kabinettsentwurf zum Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG) Alle Reformelemente zum Morbi-RSA müssen schnell umgesetzt werden / Einheitliches Aufsichtshandeln muss konsequenter sichergestellt werden

09.10.2019 Gemeinsame Pressemitteilung

(Berlin, 9.10.2019) Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband e. V. und der IKK e.V. begrüßen die Vorlage des Kabinettsentwurfs zum GKV-FKG. Sie bekräftigen ihre Auffassung, dass das parlamentarische Verfahren nun zügig angegangen werden muss, um eine schnellstmögliche Umsetzung der Regelungen sicherzustellen. Die Krankenkassen brauchen rasch Kalkulationssicherheit bei der Aufstellung ihrer Haushaltspläne. Im weiteren parlamentarischen Verfahren dürfen keine Abstriche bei den Regelungen zur zukünftigen Finanzstruktur (Morbi-RSA) vorgenommen werden. Die RSA-Reformelemente bilden ein stimmiges Gesamtpaket, das zu fairen Wettbewerbsbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) führt, Manipulationsanreize minimiert und die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessert. Die Bündnispartner bedauern, dass das Vorhaben, ein einheitliches Aufsichtshandeln sicher zu stellen, im Gesetzentwurf aus ihrer Sicht nicht konsequent verfolgt wird. Bestehende Wettbewerbsverzerrungen durch einheitliches Aufsichtshandeln zu beheben, bleibt aber dringend erforderlich. Gleiche Sachverhalte, zum Beispiel die Genehmigung von Hausarztverträgen oder Verträgen zur integrierten Versorgung, müssen von den Aufsichten in Bund und Land gleich bewertet werden. Nur wenn alle Regeln für alle gleich gelten, ist ein fairer Wettbewerb sichergestellt. Einheitliches Aufsichtshandeln muss gewährleistet und der Kabinettsentwurf entsprechend nachgebessert werden! Die Bündnispartner begrüßen, dass es im Wesentlichen bei der bisherigen Regelung zur Besetzung des Verwaltungsrates im GKV-Spitzenverband bleibt. Damit werden der soziale Frieden und der prägende Interessenausgleich zwischen den Partnern der Sozialen Selbstverwaltung anerkannt und die demokratisch legitimierten Vertreter gestärkt, weiterhin die Versicherten- und Arbeitgeberinteressen nach einer hochwertigen gesundheitlichen Versorgung effizient zu vertreten. Pressekontakt: Michaela Gottfried, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Tel: 030/26931-1200, E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com Andrea Röder, BKK Dachverband e. V. Tel: 030/2700406-222, E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Iris Kampf, IKK e.V. Tel: 030/202491-32, E-Mail: iris.kampf@ikkev.de weiterlesen

Gemeinsame Pressemitteilung Außerordentliche Mitgliederversammlung des GKV-Spitzenverbandes

26.09.2019 Gemeinsame Pressemitteilung

Krankenkassenverbände appellieren eindringlich an Politik: Verwaltungsrat des GKV-SV muss weiterhin durch ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber besetzt bleiben. Anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung des GKV-Spitzenverbandes (GKV-SV) am 26. September 2019 in Berlin, fordern die oben genannten Kassenartenverbände die Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu auf, Maßnahmen die zu einer weiteren Schwächung der Sozialen Selbstverwaltung führen, abzulehnen. weiterlesen

Statement BKK Dachverband: Kabinettsentwurf GKV-FKG muss jetzt kommen!

25.09.2019 Statement

„Seit Monaten wird angekündigt, dass aus dem Referentenentwurf für ein Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FKG) ein Gesetzentwurf wird. Seit Wochen steht dieses immer wieder auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts. So zuletzt für den 25.09.2019. Doch wieder tut sich heute nichts. Der Oktober soll es nun bringen. Damit kann das GKV-FKG bei normaler parlamentarischer Befassung in diesem Jahr nicht mehr durch den Bundestag verabschiedet werden. Erfolgt dies erst im Jahr 2020, sind die RSA-Wirkungen wahrscheinlich nur in Teilen im Jahr 2021 spürbar. Während nichts passiert, geht die Schere der Deckungsquoten bei den Kassen weiter auseinander. Die Wettbewerbsverzerrungen steigen und der Druck auf Beitragssätze mit. Wir fordern alle politisch Verantwortlichen auf, das parlamentarische Verfahren nun zügig anzugehen und keine Abstriche bei den bisherigen Regelungen zur zukünftigen Finanzstruktur (Morbi-RSA) zu machen. Der vorliegende Referentenentwurf bildet hierfür ein stimmiges Gesamtpaket, das nicht aufgeschnürt werden darf. Ein einheitliches Aufsichtshandeln sicherzustellen, ist ebenfalls zwingend – nicht nur, aber insbesondere beim Morbi-RSA. Das ginge auch ohne Öffnung der Regionalkassen. Wir brauchen endlich einen fairen Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Statement zum Referentenentwurf zur Stärkung von Rehabilitation und inten-sivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (RISG)

05.09.2019 Statement

Die Betriebskrankenkassen können die Kritik an den im Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) geplanten Regelungen zur Verbesserung der Intensivpflege nicht teilen. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass von den schätzungsweise 15.000 bis 30.000 Beatmungspatienten, die zu Hause oder in Beatmungs-WGs versorgt werden, etwa 60 bis 70 Prozent von der künstlichen Beatmung entwöhnt werden könnten. Häufig unterbleibt jedoch dieser Versuch, da die finanziellen Anreize zur Dauerbeatmung zu hoch und die zur Entwöhnung zu gering sind. Gleichzeitig ist bekannt, dass nicht immer das notwendige Fachpersonal in der ambulanten Betreuung der Beatmungspatienten eingesetzt, aber abgerechnet wird. Versorgungs- und Lebensqualität sowie die Chance auf Teilhabe der betroffenen Patient*innen müssen wieder in den Vordergrund gerückt und finanzielle Fehlanreize abgeschafft werden. Hierzu leistet der Referentenentwurf einen wichtigen Beitrag. Klar muss aber auch sein, dass die neuen Regelungen das Recht auf Selbstbestimmung bei der Wahl des Versorgungsortes nicht einschränken, hier muss der Gesetzestext noch einmal präzisiert werden “, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Statement Franz Knieps zur Reform der Notfallversorgung

23.08.2019 Statement

„Es ist mehr als bedauerlich, dass in der Diskussion um die Reform der Notfallversorgung die Akteure nun wieder reflexartig die Schutzzäune hochziehen und betonen, wie sie es heute machen, sei der richtige Weg. Ein Abstimmen der Patienten mit den Füßen und daraus resultierende überfüllte Notaufnahmen zeigen ein anderes Bild. Daher ist es richtig, dass Jens Spahn dieses dicke Brett angeht. Es ist höchste Zeit, endlich über Versorgungsqualität zu sprechen und hierfür die entsprechenden Strukturen zu schaffen. Der Status Quo ist nicht die Lösung“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Leiharbeit, Minijob und Co.: iga-Publikation zeigt, wie betriebliche Gesundheitsförderung auch bei Teilzeit und befristeter Beschäftigung gelingen kann

15.08.2019 Gemeinsame Pressemitteilung

Leiharbeit, Minijob, Projekt-Vertrag: Ein Fünftel aller Erwerbstätigen in Deutschland hat keine unbefristete Vollzeitstelle. Für die betriebliche Gesundheitsförderung ist diese Gruppe von Beschäftigten aus verschiedenen Gründen schwer zu erreichen. Eine neue Publikation der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt, wie Unternehmen dennoch etwas für die Gesundheit ihrer Minijobber, Teilzeitkräfte sowie Zeit- und Leiharbeitskräfte tun können: mit Angeboten direkt am Arbeitsplatz. weiterlesen

Statement Franz Knieps zum Kabinettsbeschluss MDK-Reformgesetz – Gesetz für bessere und unabhängige Prüfung

17.07.2019 Statement

Die Betriebskrankenkassen anerkennen, dass das Ministerium im Kabinettsentwurf zum MDK-Reformgesetz hinsichtlich der Selbstverwaltungsgremien der MDKs eine verbesserte Besetzung mit Kassenvertretern vorsehen. Auch die Stärkung des Frauenanteils im Verwaltungsrat ist richtig. Will man jedoch den Anteil junger Vertreter und die Professionalität dieses Gremiums erhalten bzw. stärken, ist nicht nachvollziehbar, dass die Vertreter der Krankenkassenbank letztlich kein aktuelles Kassen-Know How mitbringen können sollen. Anders sind die vorgesehenen 12 Monate „Kassenabstinenz“ nicht zu erklären. Dies obwohl gerade in Zeiten des medizinischen und digitalen Fortschritts Fachleute in den Gremien tätig sein müssen, die die Versichertenbedürfnisse mit denen der solidarischen Versichertengemeinschaft der GKV zusammenbringen können. weiterlesen

BKK Dachverband: Grippewelle 2018 sorgt für höchsten Krankenstand seit über einem Jahrzehnt

12.07.2019 Pressemitteilung

Der Krankenstand der beschäftigten Mitglieder ist im vergangenen Jahr mit insgesamt 5,1% auf einen neuen Rekordwert seit über einem Jahrzehnt gestiegen. Auf jeden Beschäftigten entfallen damit im Jahr 2018 durchschnittlich 18,5 krankheitsbedingte Fehltage. Hauptursache des Anstiegs ist die besonders stark ausgeprägte Grippe- und Erkältungswelle im I. Quartal 2018. Etwa jeder sechste AU-Tag (16,4%) sowie fast jeder dritte AU-Fall (30,3%) wurde im vergangenen Jahr durch eine Atemwegserkrankung verursacht. Dass es sich dabei um eine sehr häufige, aber meist kurzzeitige Erkrankung handelt, ist an der mittleren Dauer der Arbeitsunfähigkeit von rund 7 Kalendertagen erkennbar. weiterlesen