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Fast allen Berufstätigen ist es wichtig, dass Firmen in Gesundheit investieren – sie würden es als Chef auch tun

29.11.2013 Pressemitteilung

Wie und ob sich ihre Firma für die Gesunderhaltung der Belegschaft einsetzt, fragte im Auftrag des BKK Dachverbandes KANTAR HEALTH (vormals Emnid) 1.000 berufstätige Arbeiter und Angestellte.

Mit ihrem Beruf zufrieden sind 90 Prozent der Befragten, 39 Prozent sind sogar sehr zufrieden. Rund die Hälfte der Jüngeren (18 bis 29 Jahre) ist überdurchschnittlich oft „sehr zufrieden“. Diese Begeisterung scheint mit den Jahren ein wenig abzuklingen. Bei den Älteren (50+Jahre) ist ein Drittel sehr zufrieden im Job.

Drei Viertel der Befragten meinten, dass ihrem Arbeitgeber die Gesundheit der Mitarbeiter am Herzen liegt. Damit geben die Arbeitnehmer ihren Betrieben gute Noten – auch in Sachen Gesunderhaltung und Wertschätzung der Belegschaften. Fast alle Befragten (93 Prozent) halten betriebliche Gesundheitsförderung für den eigenen Beruf und die eigene Leistungsfähigkeit für wichtig, 62 Prozent stuften dies sogar als „sehr wichtig“ ein.

Die Hälfte der Befragten, die betriebliche Gesundheitsförderung aus ihrer Firma kennen, hat aktiv schon einmal etwas für die eigene Gesundheit getan. Zum Strauß der Angebote gehörten Rückentrainings, Betriebssport, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Gesundheits-Checks, Entspannungstraining, Massagen, Seh- und Hörtests und Gymnastik.

Wären sie selbst Chef in ihrer Firma, würden die Befragten in Bewährtes investieren, vor allem Betriebssport oder Rückenschulen. Sie würden auch mehr ergonomische Arbeitsplätze und eine gesunde Kantine, aber auch flexible Arbeitszeiten und Stressmanagement zur Chefsache machen.


Der BKK Dachverband e.V. vertritt politisch und fachlich die Interessen der betrieblichen Krankenversicherungen. Aktuell sind 89 Betriebskrankenkassen und fünf Landesverbände Mitglieder des Dachverbandes. Sie repräsentieren rund zehn Millionen Versicherte.