Pressemitteilung

Pressestatement zur Befassung des Bundesrates mit dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz

12.06.2026 – Anlässlich der heutigen Befassung des Bundesrates mit dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (APOVWG) und der darin vorgesehenen Erhöhung des Apothekenpackungsfixums erklärt Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes:

„Die Apothekenversorgung muss zukunftssicher weiterentwickelt werden, daran gibt es keinen Zweifel. Das heißt konkret: mehr Flexibilität für Apotheken, digitale Lösungen und eine zielgenaue Einbindung pharmazeutischer Kompetenz. 

Zukunftssicher bedeutet jedoch auch, dass neue Leistungen und zusätzliche Vergütungen wirtschaftlich tragfähig und sinnvoll sein müssen. Das sehe ich hier nicht. Die geplante pauschale Anhebung des Apothekenpackungsfixums auf 9,50 Euro wird gerade nicht die kleineren Apotheken finanziell entlasten, die wir in unterversorgten Regionen benötigen. So werden nun die Beitragszahlenden dauerhaft belastet, ohne die strukturellen Versorgungsprobleme zu lösen, die dringend angegangen werden müssen.

Gerade jetzt, wo die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung auf Kante genäht sind und Wege aus der Kostenspirale gefunden werden müssen, braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit Beitragsmitteln und die Gewissheit, dass Mehrkosten nur mit Verbesserungen in der Versorgung einhergehen dürfen“, sagt Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK Dachverbandes.

PDF herunterladen

Kontakt

Thorsten Greb
Pressesprecher