Pressemitteilungen

Prüfen, Rufen, Drücken: Betriebskrankenkassen wollen Notfallwissen stärken

11.09.2018 Gemeinsame Pressemitteilung

Mehr als 50.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur zehn Prozent der Betroffenen überle-ben. Nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss beginnt das Gehirn unwieder-bringlich zu sterben. Eine wichtige Zeit, in der auch Laien mit einer sofortigen Herz-druckmassage Leben retten können, bevor der Rettungsdienst am Notfallort ein-trifft. Die Angst, etwas falsch zu machen, verhindert allerdings oft die notwendige Ersthil-fe. Nur 37 Prozent trauen sich im Ernstfall eine Herzdruckmassage zu. Auf dieses Missverhältnis wollen die Betriebskrankenkassen in der „Woche der Wiederbele-bung“ vom 17. – 23. September 2018 aufmerksam machen. weiterlesen

BKK Dachverband: Ausbildungsjahr startet – 7,6 Prozent mehr SoFa-Azubis als 2017

02.08.2018 Pressemitteilung

326 junge Menschen – und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr - beginnen im August beziehungsweise im September 2018 ihre Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, kurz „SoFa“ genannt. „Damit wir unsere Versicherten in einem immer komplizieren gewordenen System der deutschen Sozialversicherung auch künftig serviceorientiert und fachkundig betreuen können, setzen wir auf gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sozialversicherungsfachangestellte haben einen Beruf mit Zukunft und vielseitige Chancen auf dem stetig wachsenden Gesundheitsmarkt“, so Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Statement: Gesetzentwurf Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

23.07.2018 Statement

„Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, die Mindestsprechzeiten für niedergelassene Ärzte von derzeit bundesmantelvertraglich vereinbarten 20 Wochenstunden auf 25 Wochenstunden zu erhöhen. Diese Ankündigung hat bereits eine Welle von Vergütungsforderungen der Vertragsärzteschaft provoziert und tut dies noch. Forderungen nach einer extrabudgetären Vergütung stehen im Raum. Das heißt, die Krankenkassen und damit letztlich die Versicherten werden diese Erhöhung der Mindestsprechzeiten mit zusätzlichem Geld finanzieren müssen. Zusätzliche Honorare zu Lasten der Versichertengemeinschaft sind jedoch inakzeptabel, solange nicht sichergestellt wird, dass die zusätzlichen fünf Stunden auch real in der Versichertenversorgung ankommen. Hier braucht es Transparenz. Die Pflicht zur Prüfung von Versorgungsaufträgen einschließlich Berichtspflicht an die Zulassungsgremien wäre ein erster Schritt. Dieser sollte nicht vertan werden. Die Ausweitung der ärztlichen Mindestsprechzeiten um fünf Stunden muss mit einer Verpflichtung zur Transparenz über Behandlungsumfänge einhergehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist jedoch vollkommen unbekannt, in welchem Umfang niedergelassene Ärzte tatsächlich für die Versorgung von GKV-Versicherten zur Verfügung stehen“, erklärt Franz Knieps weiterlesen

Spahn macht Tempo bei der ePA: Patientendaten kommen auf Smartphone und Tablet

16.07.2018 Pressemitteilung

Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, möglichst schnell die rechtlichen Voraussetzungen für eine elektronische Patientenakte (ePA) mit mobilem Zugriff zu schaffen. „So bekommen Kassen endlich Rechtsicherheit, eine ePA anbieten zu können“, sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. weiterlesen

Die Potentiale der Digitalisierung für Versicherte und Patienten heben! – Positionspapier des BKK Dachverbandes

27.06.2018 Pressemitteilung

Die Betriebskrankenkassen setzen bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems konsequent auf die Datenhoheit der Versicherten. Dazu zählt ausdrücklich das Recht der Versicherten und Patienten, ihren Krankenkassen, Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken flexibel auf ihre Daten Zugriff zu erteilen und diesen auch wieder zu entziehen. Mit dieser Kernbotschaft hat der BKK Dachverband jetzt ein Positionspapier zur Digitalisierung vorgelegt. weiterlesen

Statement: Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands zu Kabinettsentwurf GKV-VEG

06.06.2018 Statement

Die Entscheidung, den Morbi-RSA zu reformieren, bevor die Finanzreserven abgeschmolzen werden, ist notwendig. Daher begrüßen wir den vollzogenen Schritt im Kabinettsentwurf zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG). Gehandelt werden muss allerdings so schnell wie möglich, damit die Unwuchten des Morbi-RSA und die damit einhergehende ungerechte Verteilung der Finanzmittel unter den Kassen beendet werden. weiterlesen