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REFORM DES MORBI-RSA WORAUF WARTEN WIR EIGENTLICH NOCH?

von Kerstin Macherey, Politik und Kommunikation

Eigentlich sollten komplizierte Mechanismen die Kassenbeiträge der Versicherten dahin steuern, wo sie für die Versorgung von Patienten gebraucht werden. Das leistet der Morbi-RSA schon lange nicht mehr. Der unfairen Zuweisungssystematik folgen erhebliche Verzerrungen im Wettbewerb und Anreize zur Manipulation. Die Autoren des RSA-Sondergutachtens tun sich schwer mit klaren Empfehlungen. Es gibt keinen Grund, die Reform des RSA noch länger zu verzögern.

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Bessere Arbeitsbedingungen

von Stefan B. Lummer

Zur Sommersonnwende 2018 hat der BKK Dachverband im Rahmen einer BKK WERKSTATT zu einem Expertengespräch zur zentralen Herausforderung der Pflegepolitik eingeladen. Wie holen wir die gut ausgebildeten Pflegefachkräfte, die ihre Branche aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen verlassen haben, in den Pflegebereich zurück?

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BVA Sonderbericht - Wieviel Wettbewerb darf es sein?

von Anne-Kathrin Klemm, Leiterin Politik BKK Dachverband

Eine Reform der Aufsicht fordert das Bundesversicherungsamt in seinem Sonderbericht zum Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine öffentlich geführte Debatte um unterschiedliche Aufsichtspraxis des BVA und der Länderaufsichten hat die Feder mitgeführt: Die Diskussion um den Morbi-RSA hat also Spuren hinterlassen. Wir haben den Sonderbericht genauer unter die Lupe genommen.

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Pragmatische Ziele, Visionen Fehlanzeige!

von

Nach quälend langen Sondierungen und zügigen Verhandlungen sowie dem überraschend deutlichen Votum der SPD-Basis wissen wir jetzt, dass es zum vierten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu einer "Großen Koalition" aus Unionsparteien und Sozialdemokratie kommen wird.

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Zwischenfazit nach 600 Mio. Euro

von Dr. Roland Leuschner, stellv. Abteilungsleiter Versorgungsmanagement, Claudia Schönfelder, Versorgungsmanagement

Wie soll es weitergehen mit dem bis 2019 angelegten Innovationsfonds? Sollen Fördergelder weiter ausschließlich aus Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden? Die Fragen sind politisch zu diskutieren.

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Tricks im Finanzausgleich will keiner

von Prof. David Matusiewicz, FOM Hochschule/EsFoMed und Dr. Robert Paquet, Berater und freier Journalist

Ein Battle zwischen Kassen(-arten), eine Vielzahl von Veröffentlichungen und anhaltende Hoffnungen in neue Gutachten – das Thema Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) erhitzte auch im Jahr 2017 die Gemüter der Kassenlandschaft.

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Digitalpolitik – Ach, das betrifft uns nicht

von Stefan Lummer

Das folgenlose Herumdoktern an der Gesundheitskarte hat ein Ende. Die Bertelsmann-Stiftung fordert den Gesetzgeber zu politischer Führung auf, um die digitale Gesundheitskarte zu den Versicherten zu bringen. Estland nutzt die Zeit seiner sechs Monate dauernden EU-Ratspräsidentschaft seit dem 1. Juli 2017, um ein gemeinsames Gesundheitsökosystem in Europa zu schaffen. Patienten werden bestimmen, wer welche Daten sehen kann. Alles andere ist politisch nicht haltbar.

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Morbi-RSA: Theorie und Wirklichkeit

von Kerstin Macherey, Abteilung Politik

<div>Der Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenkassen soll zügig nach der Bundestagswahl auf die Agenda der neuen Bundesregierung. Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen haben gemeinsam angemahnt, der Risikostrukturausgleich „erfüllt derzeit nicht sein Ziel, gleiche Chancen im Wettbewerb um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen“. Der Morbi RSA soll einfach, transparent und manipulationssicher werden.</div>

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NACH DER WAHL GILT: ANPACKEN!

von Anne-Kathrin Klemm und Julian Visarius

Nach weit über 40 Gesetzen und Verordnungen beendet der Gesetzgeber mit der Pflegeberufereform eine arbeitsreiche und – aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums – erfolgreiche Legislaturperiode. Noch können die reformbedingten Ausgaben durch eine hervorragende Konjunktur aufgefangen werden. Werden diese guten Rahmenbedingungen in der kommenden Legislaturperiode genutzt?

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FAST-TRACK FUR E-HEALTH

von Stefan Lummer

Jeder Bürger kennt seine Gesundheitsdaten und bekommt einen 24h-Report aufs Smartphone, der zeigt, wer was abfragt. In Estland. E-Health wird in Deutschland verhindert, weil das Thema Vernetzung zehn Jahre zu spät aufgegriffen wurde.

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DER INNOVATIONSFONDS: ZWISCHENBILANZ NACH ZWEI FÖRDERWELLEN

von Dr. Roland Leuschner

Hohe Erwartungen in einem System der strikten Trennung der Sektoren mit einer problematischen Vergütungslogik im ambulanten Bereich, die Leistungsausweitung durch Mengenanreize bewirkt. Wie viel Innovation kommt in die Regelversorgung?

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QUALITÄT MUSS IN DEN MITTELPUNKT RÜCKEN

von Dr. Gertrud Demmler

Was ist eine gute Krankenkasse? Was macht die Qualität einer Krankenkasse aus? Die SBK hält wenig davon, wenn Politik nur auf das Ranking Zusatzbeiträge sieht. Versicherte sollen die Qualität ihrer Krankenkasse bewerten können. Ein Wettbewerb um die beste Dienstleistung ist in anderen Branchen selbstverständlich, in der GKV steckt er noch in den Kinderschuhen.

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PATIENTEN AUF DER ÜBERHOLSPUR

von Stefan Lummer

Die mit dem E-Health-Gesetz erreichte Dynamik bei der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens soll auch über den Herbst 2017 hinaus halten. „Die elektronische Patientenakte wollen wir &nbsp;weiter voranbringen“, sagt Dirk Heidenblut, MdB SPD in unserem Interview.

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WER HÄTTE DAS GEDACHT?

von Anne-Kathrin Klemm

Die jüngsten Eingriffe des BMG und der großen Koalition in den Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich zeigen: Die Politik sieht genauer hin, wie der Finanzausgleich aktuell den Wettbewerb der Kassen verzerrt. Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurde dafür genutzt, zunächst einen Riegel gegen Kodiermanipulationen in Versorgungsverträgen zu verankern.

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EIN SUPERWAHLJAHR, 900 MIO. UND ZUSATZBEITRÄGE

von Stefan Lummer

Die Debatte um die Manipulationsanfälligkeit des Morbi-RSA hat ab dem Sommer 2016 Fahrt aufgenommen: Die Bremsmanöver einer Kassenart haben Staub aufgewirbelt. Im neuen Jahr lichtet sich der Blick auf die Arena und der Bundesgesundheitsminister sieht: Es haben sich bei den Kassenarten genau zwei Lager gebildet. Auf der einen Seite stehen die Betriebskrankenkassen, die Ersatzkassen und die IKK, auf der anderen der AOK-Bundesverband.

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STRUKTUREN NEU DENKEN

von Christian Busch, Benjamin Finger

Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl sind die gesetzlichen Aufträge aus dem Krankenhausstrukturgesetz geräuschlos umgesetzt, die Konfliktlinien in der Selbstverwaltung bleiben weitgehend unverändert. Gefragt ist ein Wandel in den Köpfen.

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ZWISCHEN SOLIDARITÄT UND WETTBEWERB

von Prof. Dr. David Matusiewicz

Trotz der Bremsmanöver einer Kassenart wird jetzt lebhaft diskutiert, ob die offensichtlichen Fehlanreize des Morbi-RSA zu beseitigen sind. Gegen den Versuch der Spieler auf Zeit sagen Praktiker wie Frank Brüggemann, Vorstandsvorsitzender der Novitas BKK: „Es geht um pragmatische Lösungen vor wissenschaftlicher Exaktheit.“ Es gilt: Eine einheitliche Aufsicht ist überfällig. Hört Minister Gröhe die Signale?

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INSTRUMENTE ZUR KOSTENDÄMPFUNG

von Kerstin Macherey, Natalie Kohzer

Bundesgesundheitsminister Gröhe hat für die Industrie milde Regelungen in den Referentenentwurf der AMNOG-Novelle untergebracht. Welche pragmatischen Lösungen sind gelungen, welche nicht?

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APP VOM ARZT

von Jens Spahn

Entsteht im globalen Dorf eine Krebstherapie, die durch weltweite Erfahrung besser wird? Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, erklärt die praktische Seite der digitalen Transformation des Gesundheitssystems gemeinsam mit zwei interessanten Schrittmachern. Das Buch „App vom Arzt“ wird in diesem Monat in die Buchhandlungen ausgeliefert, lesen Sie einen Auszug im Magazin.

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DIE MORBI-RSA DEBATTE:
ZEIT IST GELD

von Dr. Thomas Schepp, Stefan Lummer

Wer sich dazu aufrafft, die Geldströme im sehr komplizierten Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenversicherung genau anzusehen, erkennt schnell, wohin das Geld fließt und welche Kassenart ganz gut mit dem Status Quo leben kann. In die Debatte um den Morbi-RSA kommt Bewegung. Wer will den Finanzausgleich verbessern, wer bremst?

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NUN SAG, WIE HAST DU’S MIT DER REGION?

von Dr. Andreas Binder

Der Ausgleich für Kassen nach Alters- und Risikostruktur der Versicherten soll einen fairen Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen. Doch damit das komplizierte System des Finanzausgleichs der GKV dies leisten kann, sind Nachjustierungen erforderlich. Die Frage, welche Stellschrauben im Maschinenraum der GKV Finanzen zu drehen sind, ist wieder auf der politischen Tagesordnung.&nbsp;Für Betriebskrankenkassen bleibt wegen der historisch gewachsen Anbindung an große Industrieunternehmen die Frage zu beantworten, ob und wie Regionen im Risikostrukturausgleich der GKV abgebildet werden sollten.&nbsp;Stellen wir also die Gretchenfrage der RSA-Debatte: Sind regional differenzierte RSA-Zuweisungen sinnvoll und notwendig?

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