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AOK fordert elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Berlin (dpa) - Der AOK-Bundesverband hat Bund und Länder aufgerufen, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge flächendeckend einzuführen. Mit Blick auf den Flüchtlingsgipfel an diesem Donnerstag in Berlin plädierten die Interimsvorstände des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch und Frank Michalak, für ein möglichst schlankes, wirtschaftliches und umsetzbares Verfahren. «Das geht nur mit dem einheitlichen Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte. Alles andere löst keine Probleme, sondern verlagert sie nur», unterstrich Litsch. Michalak erklärte, vom Einsatz der elektronischen...

Qualitätsinstitut geht von spürbaren Verbesserungen in Kliniken aus

Berlin (dpa) - Der Leiter des neuen Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Christof Veit, erwartet schon in den nächsten Jahren nachweisbare Qualitätssteigerungen der Krankenhäuser in Deutschland. «Ich bin überzeugt, dass die Kliniken in den nächsten fünf Jahren weitere spürbare Verbesserungen der Versorgung erreichen werden», sagte er dem Nachrichtenmagazin «Focus». Sein Institut werde dabei «kritisch und fördernd» helfen. Veit setzt auch auf Vorgaben der neuen Krankenhausstrukturreform von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). «Bisher wurden nach...

Bundestag befasst sich mit Korruption im Gesundheitswesen

Berlin (dpa) - Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten oder Pflegekräften drohen künftig bis zu drei Jahren Haft, wenn sie bestechen oder sich bestechen lassen. Dies sieht ein Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) vor, der am Freitag in erster Lesung im Bundestag beraten wird. In besonders schweren Fällen soll Korruption im Gesundheitswesen sogar mit bis zu fünf Jahre Haft geahndet werden. «Eine strafrechtliche Regelung ist längst überfällig», erklärte die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink. «Ohne gesetzliche Regelung ist die Annahme von Geschenken und...

Verdi fordert weitere Schritte zur Stärkung der Krankenpflege

Berlin (dpa) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Koalition zu weiteren Verbesserungen bei der Krankenpflege in Deutschland aufgefordert. «Wir begrüßen, dass die Koalition gut 600 Millionen Euro zur Stärkung der Krankenpflege einsetzt», sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Klinikreform. «Aber das ist nicht mehr als ein Anfang.» Es gebe eine deutliche Unterbesetzung in den Krankenhäusern. «Nachts muss eine Krankenschwester im Bundesdurchschnitt allein 25 Patienten versorgen», sagte Bsirske unter Berufung auf eine Erhebung von Verdi. «Dass...

Gröhe: Beitragszahler bei Gesundheitskosten für Flüchtlinge außen vor

Berlin (dpa) - Beitragszahler von Krankenkassen in Deutschland werden laut Bundesregierung derzeit nicht für die Kosten medizinischer Versorgung der Flüchtlinge herangezogen. «Das ist nichts, was die gesetzlich Versicherten belastet in ihrer Beitragszahlung», sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Donnerstag in den Haushaltsberatungen im Bundestag. Es gebe etwa ein standardisiertes Konzept für Erstuntersuchungen oder Aufklärung übers Impfen und über Infektionskrankheiten in mehreren Fremdsprachen. Finanziert würden die Schritte durch die zusätzlichen Milliarden des Bundes für die...

Schiedsspruch im Streit um Hebammen-Haftpflicht

Berlin (dpa) - Im Dauerstreit um hohe Haftpflicht-Prämien für Hebammen hat eine Schiedsstelle eine Entscheidung getroffen. Demnach sollen Hebammen mit wenigen Geburten unterstützt werden, teilte der Krankenkassen-Spitzenverband am Montag in Berlin mit. Sie müssten nur vier geburtshilfliche Leistungen pro Jahr erbringen, damit sie die Kosten für die Berufshaftpflicht von den Kassen finanziert bekommen. Der Deutsche Hebammenverband kritisierte, dass für freiberufliche Hebammen nicht die volle Prämie von derzeit 6274 Euro im Jahr ausgeglichen werden solle. Vorgesehen sei nur eine Erstattung von...

2,6 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland

Düsseldorf (dpa) - In Deutschland waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts Ende 2013 etwa 2,6 Millionen Menschen pflegebedürftig. Ende 2012 waren es erst rund 2,5 Millionen. - 71 Prozent der Betroffenen werden zu Hause gepflegt (fast 1,9 Mio). - Die häusliche Pflege von 1,25 Millionen Menschen übernehmen Angehörige, 616 000 werden von ambulanten Pflegediensten versorgt. - 764 000 der Pflegebedürftigen (fast 30 Prozent) leben in Heimen (2012: 743 000). - 83 Prozent der Pflegebedürftigen sind 65 Jahre und älter. Etwa zwei Drittel sind Frauen. - In Deutschland gibt es gut 13 000...

Satzung

Satzung Die Mitglieder des Vereins BKK Dachverband e.V. sehen sich als Vertreter der betrieblichen Krankenversicherung. Ihr Selbstverständnis ist geprägt von einer starken Kunden- und Serviceorientierung, die an den Bedürfnissen der Versicherten und der Arbeitgeber ausgerichtet ist. Die Mitglieder treten für die Vielfalt und den Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere für die freie Wahlmöglichkeit der Versicherten ein. Der Verein ist eine schlanke, flexible und unbürokratische Interessenvertretung seiner Mitglieder, insbesondere gegenüber der Politik und den...

Pflegeversicherung hat Rücklagen von 6,6 Milliarden Euro

Sommerfeld (dpa) - Die Pflegeversicherung hat derzeit Rücklagen von rund 6,6 Milliarden Euro. Dies teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Dienstag in brandenburgischen Sommerfeld zur finanziellen Situation der Versicherung Ende 2014 mit. Die Rücklagen seien seit 2005 kontinuierlich angestiegen, unter anderem aufgrund der guten Konjunktur. Zuletzt wurde der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Punkte auf 2,35 Prozent angehoben. Das ergibt den Angaben zufolge zusätzliche Einnahmen von 3,6 Milliarden Euro jährlich. Die Koalition plant eine weitere Anhebung um...

SPD möchte Kassen künstliche Befruchtung voll bezahlen lassen

Berlin (dpa) - Die SPD-Bundestagsfraktion will die gesetzlichen Krankenkassen verpflichten, die Kosten für eine künstliche Befruchtung wieder voll zu übernehmen, und zwar generell und für alle Paare. «Es handelt sich um ein medizinisches Problem, wenn Paare keine Kinder bekommen können. Daher gibt es keinen Grund, den Versicherten diese Leistung vorzuenthalten», sagt Fraktionsvize Karl Lauterbach dem «Spiegel». Die Neuregelung solle nicht nur für Verheiratete gelten, sondern auch für Paare ohne Trauschein. Dieser Vorschlag geht über die bisherigen Pläne von Familienministerin Manuela Schwesig...