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Apotheker: Arzneimittelkosten stiegen moderat

In den vergangenen Monaten kamen einige teure Arzneimittel auf den Markt. Doch Befürchtungen einer Kostenexplosion sind offenbar unbegründet. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelkosten sind im ersten Halbjahr moderat um 5,6 Prozent gestiegen - trotz Grippewelle Anfang des Jahres und etlicher sehr teurer neuer Präparate. Damit sei die Prognose, die für 2015 von einer 5,5-prozentigen Steigerung ausging, «fast punktgenau eingehalten» worden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA, Friedemann Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stellen jetzt fest, dass die...

Viele Kinder übergewichtig - 90 Minuten Bewegung am Tag

Köln (dpa) - Sportmediziner schlagen Alarm. Aufgrund von Bewegungsmangel seien zu viele Kinder übergewichtig. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die motorischen Fähigkeiten nachlassen, sagt die Sportwissenschaftlerin Christine Graf von der Deutschen Sporthochschule in Köln der Deutschen Presse-Agentur. «Dicke haben schon im ersten Schuljahr schlechtere motorische Fähigkeiten als normal- oder untergewichtige Kinder.» In den Folgejahren gehe die Schere weiter auseinander. Ein Beispiel für die Folgen vonDicksein: «Das übergewichtige Kind geht nicht auf den Fußballplatz, oder es geht nur ins...

Ebola-Forscher: Brauchen verschiedene Impfstoffe gegen Virus Interview: Carolin Eckenfels, dpa

Im August 2014 war ein Marburger Mediziner im westafrikanischen Ebola-Krisengebiet im Einsatz. Zurück in Deutschland beschäftigt er sich weiter mit dem gefährlichen Virus. Marburg (dpa) - Vor einem Jahr arbeitete der Marburger Virologe Thomas Strecker im Ebola-Gebiet von Guinea in Westafrika. Dort testete er Blutproben auf das Virus. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beschäftigt er sich weiter mit dem Thema. Erst vor einer Woche berichtete ein Forscherteam von einem ersten Impfstoff, der zuverlässig vor Ebola schützt. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur berichtet Strecker über...

Schlaganfall-Patienten suchen oft zu spät Hilfe

Taubheitsgefühl, Sprechstörungen oder Schwindel statt heftigem Schmerz: Ein Schlaganfall bleibt oft zunächst unbemerkt. Für Betroffene kann das fatal sein. Berlin (dpa) - Nach einem Schlaganfall verstreicht nach Einschätzung von Experten bei einem Großteil der Patienten noch zu viel Zeit, bevor sie einen Arzt aufsuchen. «Nur zehn Prozent der Patienten kommt innerhalb einer Stunde in die Klinik», sagte der Neurologe Prof. Darius Nabavi der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai. Dabei seien gerade die ersten Stunden nach einem Hirninfarkt oder einer...

Palliativärzte: Gesetz zu Sterbehilfe schafft Unsicherheiten

Palliativmediziner haben erhebliche Bedenken gegen eine Neuregelung der Sterbehilfe. Sie schaffe eher Unsicherheiten. Notwendig sei eine bessere Versorgung von Schwerstkranken. Berlin (dpa) - Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) lehnt eine ärztlich assistierte Selbsttötung Schwerstkranker ab. Eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe bringe im Grunde nur mehr Graubereiche und Unsicherheiten, sagte DGP-Präsident Lukas Radbruch am Dienstag in Berlin. «Wir glauben nicht, dass eine gesetzliche Regelung hier Hilfe bietet.» Wie aus einer DGP-Umfrage unter Ärzten hervorging,...

Vorerst kein Patentrezept gegen Arzneirückstände im Wasser

Seit einigen Jahren weisen Forscher immer wieder Spuren von Antibiotika und Schmerzmitteln in Gewässern nach. Es sind auch Folgen hohen Medikamentenkonsums und falscher Entsorgung. Was tun? Berlin (dpa) - Die Verringerung von Arzneimittel-Rückständen im Wasserkreislauf wäre nach Einschätzung von Forschern nur mit großem technischen und finanziellen Aufwand möglich. Das gilt auch für andere Chemikalien. Kein technisches Verfahren allein sei in der Lage, alle bekannten Stoffe zu eliminieren, teilten die Technische Universität Berlin (TU) und die Berliner Wasserbetriebe am Montag zum Abschluss...

Bundesweiter Betrugsring: 230 Pflegedienste unter Verdacht

Die Schäden zu Lasten der Sozialkassen sind enorm: 230 Pflegedienste - viele unter der Führung von russischsprachigen Deutschen - stehen im Verdacht, bei der Abrechnung systematisch betrogen zu haben. Düsseldorf (dpa) - Bundesweit stehen 230 ambulante Pflegedienste unter Verdacht, mit betrügerischen Abrechnungen den Sozialkassen gigantische Schäden verursacht zu haben. Ermittelt wird gegen fast 300 Verdächtige. «Unsere Beschuldigten sind russischsprachige Deutsche», sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Dienstag. Es handele sich um eine organisierte Form» des...

Medien: 230 russisch-eurasische Pflegedienste im Betrugsverdacht

Ambulante Pflegedienste sollen die Kassen bundesweit um mehrere Millionen Euro betrogen haben. Monatelang wurde ermittelt, nun gibt es Ergebnisse. Der Verdacht ist allerdings auch nicht ganz neu. Deshalb müssen sich Bund und Länder auch der Kritik stellen. Berlin (dpa) - Bei den seit längerem laufenden bundesweiten Betrugsermittlungen gegen ambulante Pflegedienste hat sich nach einem Medienbericht ein Verdacht gegen 230 russisch-eurasische Anbieter ergeben. Das gehe aus dem Abschlussbericht der Sonderermittlungsgruppe von Bundeskriminalamt (BKA) und Landeskriminalamt...

Krankenkassen-Reserven steigen auf 17,5 Milliarden

Trotz aller Unkenrufe hat die gesetzliche Krankenversicherung am Ende der Legislaturperiode volle Kassen. Damit dürften Beitragserhöhungen für die Versicherten in nächster Zeit ausbleiben. Berlin (dpa) - Rekordbeschäftigung und gute Konjunktur füllen die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung und dürften die Mitglieder vorerst vor Beitragserhöhungen verschonen. Die Kassen erwirtschafteten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der ersten Hälfte 2017 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Das ergibt sich aus den Vorabmeldungen der Kassen. Damit wurde der Überschuss...

Merck prüft Abspaltung von rezeptfreien Arzneien

Der Chemie- und Pharmakonzern überlegt, ob er sich von seinem Geschäft mit Mitteln wie Nasensprays oder Multivitamintabletten trennen soll. Der Bereich bringt stabile Erträge - doch Merck will sich auf andere Felder konzentrieren. Darmstadt (dpa) - Der Darmstädter Merck-Konzern stellt die Weichen für seine Pharmasparte neu. Weil das Geschäft mit rezeptfreien Arzneien wie Nasenspray oder Multivitamintabletten offenbar nicht länger in das eigene Portfolio passt, erwägt Merck nun verschiedene Optionen für den Bereich. In Betracht kämen eine strategische Partnerschaft mit einem anderen...