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Verwaltungsratschef der Kassen: Zusatzbeitrag wird steigen

Den Zusatzbeitrag zahlen nur die Mitglieder der Krankenkassen. Auf sie könnten im Jahr nach der Bundestagswahl aus Sicht des GKV-Verwaltungsratschefs mehr Belastungen zukommen. Mainz (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten müssen im kommenden Jahr nach Einschätzung des Verwaltungsratschefs des Spitzenverbands der Krankenkassen, Uwe Klemens, einen höheren Zusatzbeitrag zahlen. «Ich gehe von einem Zusatzbeitrag von 1,8 bis zwei Prozent in den nächsten drei Jahren aus», sagte Klemens der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Es gibt dafür ganz einfache Gründe. Wir haben ungefähr vier...

Finanzreserven der Krankenkassen bei 14,5 Milliarden Euro

Die Krankenkassen haben ein milliardenschweres Finanzpolster angehäuft. Doch die Ausgaben steigen wieder schneller als die Einnahmen - und die Reserven schmilzen. Das könnte auf Dauer Kassen schwer treffen, deren Polster nicht ganz so dick ist. Berlin (dpa) - Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr um rund eine Milliarde Euro auf gut 14,5 Milliarden Euro gesunken. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin. Die Kassen nutzten demnach ihre Reserven, um ihren Zusatzbeitrag niedrig zu halten. Viele Kassen hätten ihren seit 2015 erhobenen...

Absatz der «Pille danach» seit Sommer 2015 stabil

Um die Rezeptfreiheit der «Pille danach» gab es heftige Diskussionen. Die Nebenwirkungen könnten gerade für junge Frauen und Mädchen erheblich sein, kritisierten die Gegner der Freigabe damals. Ein Jahr nach der Freigabe geben die Apotheker Entwarnung. Berlin (dpa) - Mit der Rezeptfreiheit der «Pille danach» ist die Nachfrage zwar deutlich gestiegen, hat sich aber rasch auf diesem Niveau eingependelt. Seit Sommer letzten Jahres liegt der Absatz ziemlich konstant bei etwa 60 000 Packungen (Einheiten) im Monat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Statistik der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher...

Pharma-Verband: Kostenargument der Kassen hemmt Arznei-Innovationen

Mondpreise oder angemessene Vergütung innovativer Arzneimittel? Kurz vor Abschluss von Gesprächen über die Zukunft der Pharma-Branche streiten Industrie und Krankenversicherung wieder. Berlin (dpa) - Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vorgehalten, die Kosten zum alleinigen Bewertungsmaßstab für innovative Präparate zu machen. «Nach allen Berechnungen, die gegenwärtig vorliegen, sprengen bahnbrechende Innovationen gegen Infektionskrankheiten oder Krebs keineswegs die Budgets der Krankenkassen», sagte vfa-Hauptgeschäftsführerin...

Kassenärzte: Bessere Abstimmung bei medizinischen Notfällen nötig

Magendrücken, gebrochenes Bein, Schlaganfall - wohin soll der Patient im Notfall gehen, zum niedergelassenen Bereitschaftsarzt oder direkt ins Krankenhaus? So richtig klar ist das den meisten Patienten nicht. Berlin (dpa) - Medizinische Notfälle müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zwischen den Bereitschaftsdiensten niedergelassener Ärzte und den Notfallambulanzen von Kliniken besser abgestimmt werden. Wie der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur sagte, ist für Patienten im Notfall wichtig, «dass es nur immer eine...

Kassenärzte fordern klare Regelung bei medizinischen Notfällen

Seit Jahren gibt es Zank zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern, wer für welche Notfälle zuständig ist. In manchen Regionen klappen die Absprachen, in vielen aber immer noch nicht. Berlin (dpa) - Der Bereitschaftsdienst von niedergelassenen Ärzten und die Notfallambulanz von Krankenhäusern müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) besser aufeinander abgestimmt werden. «Ein Notdienst, der abgestimmt zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen besteht, ist wichtig und richtig und anders wird es auch nicht gehen», sagte der Vorstandsvorsitzende der...

Drogenbeauftragte: Verbot der Tabakaußenwerbung noch vor der Wahl

Ein Verschärfung des Werbeverbots für Zigaretten hängt in den Koalitionsfraktionen des Bundestags fest - derweil weitet die Tabakwirtschaft ihre Werbung aus. Berlin (dpa) - Trotz Widerständen in der Koalition dringt die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) auf ein Außenwerbeverbot für Tabakwaren noch in dieser Legislaturperiode. «Es kann doch nicht sein, dass wir mit einigen Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt Tabakprävention in Schulen machen, es aber gleichzeitig zulassen, dass die Unternehmen mit einem Vielfachen unseres Budgets auf dem Schulweg unserer Kinder Tabakwerbung...

Forscher: Raucher entlasten die Gesellschaft finanziell

Verursachen die Raucher jährliche Kosten in Milliardenhöhe für die Allgemeinheit, weil sie krank werden und früher sterben? Oder entlastet das frühe Ableben der Nikotinfreunde die Rentenkasse und damit das Gemeinwesen? Zwei Forscher haben nachgerechnet. Karlsruhe (dpa) - Die Raucher in Deutschland entlasten nach einer Studie Sozialkassen und Steuerzahler in Deutschland unter dem Strich um hohe Milliardenbeträge. Als Hauptgrund nennen Professor Berthold Wigger und sein Mitarbeiter Florian Steidl vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Raucher sterben ungefähr fünf Jahre früher als...

Apotheker: Nachfrage nach Pille danach deutlich gestiegen

Lange sperrte sich Gesundheitsminister Gröhe gegen die Freigabe der Pille danach. Schließlich gab er EU-Forderungen nach. Heute bekommen Frauen Notfall-Verhütungsmittel direkt in der Apotheke. Berlin (dpa) - Seit der Rezeptfreiheit für die Pille danach ist die Nachfrage nach solchen Präparaten erheblich gestiegen. Der Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Friedemann Schmidt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Absatzzahlen dieser Produkte haben sich deutlich erhöht. Es hat eine Spitze gegeben. Jetzt ist es auf höherem Niveau stabil.» Seit Mitte März...

Apotheker: Arzneimittelkosten stiegen moderat

In den vergangenen Monaten kamen einige teure Arzneimittel auf den Markt. Doch Befürchtungen einer Kostenexplosion sind offenbar unbegründet. Berlin (dpa) - Die Arzneimittelkosten sind im ersten Halbjahr moderat um 5,6 Prozent gestiegen - trotz Grippewelle Anfang des Jahres und etlicher sehr teurer neuer Präparate. Damit sei die Prognose, die für 2015 von einer 5,5-prozentigen Steigerung ausging, «fast punktgenau eingehalten» worden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA, Friedemann Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stellen jetzt fest, dass die...