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Ein Patient im Krankenhaus kostet im Schnitt 4500 Euro

Wiesbaden (dpa) - Die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung steigen weiter. 2016 waren es mit 87,8 Milliarden Euro erneut 4,3 Prozent mehr als 2015, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Umgerechnet auf die rund 19,5 Millionen Patienten, die 2016 vollstationär in Kliniken behandelt wurden, lagen die Ausgaben je Fall bei durchschnittlich 4497 Euro - und damit 2,7 Prozent höher als im Jahr zuvor. Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich 2016 auf 101,7 Milliarden Euro. Der Betrag setzt sich im Wesentlichen aus Personalkosten (61,1...

Zahl des Monats Mai 2016

bkk_zahl_des_monats_mai_2016_download Zahl des Monats Mai 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Es ist gelungen, einen evidenzbasierten Nachweis zu bekommen, welche 11 Arbeitsbedingungen mit einem hohen Erkrankungsrisiko assoziiert sind. Unternehmen sehen damit zugleich, welche Arbeitsbe- lastungen bei schlechter Ausgestaltung am Arbeitsplatz zu einer Erkran- kung führen können und auf jeden Fall in Gefährdungsbeurteilungen analysiert werden sollten. Sie können aber auch zielgenau jene Bedingungen guter Arbeit identifizieren, die im Unternehmen die Effizienz von Arbeit...

Schnellerer Termin für psychisch Erkrankte beim Therapeuten

Berlin (dpa) - Menschen mit psychischen Beschwerden können künftig schneller einen ersten Termin beim Psychotherapeuten erhalten. Von April 2017 an können Psychotherapeuten ihren Patienten eine Sprechstunde anbieten. Damit sind kurzfristig Termine von 25 oder 50 Minuten möglich, in denen Patienten eine erste Beratung bekommen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium in der gesundheitlichen Selbstverwaltung, am Donnerstag in Berlin. Damit sollen gerade bei den Psychotherapeuten die langen Wartezeiten abgebaut werden. Die Patienten können danach in...

Betriebskrankenkassen begrüßen Klarstellung zu RSA-Zuweisungen im Transplantationsregistergesetz – auch Morbi-RSA Fehlsteuerungen unverzüglich angehen

Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die über Änderungsanträge in den Entwurf eines Transplantationsregistergesetzes eingebrachte Klarstellung zu den Zuweisungen für Krankengeld und für Auslandsversicherte im Morbi-RSA. Anlässlich der morgigen öffentlichen Anhörung hierzu erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes: „Der Gesetzgeber konkretisiert damit den im GKV-FQWG bereits formulierten Willen, dass die Neuregelungen zum Krankengeld und zu den Auslandversicherten ab dem Ausgleichsjahr 2013 zeitgleich mit der Neuberechnung der Leistungsausgaben Verstorbener anzuwenden waren.“...

Kabinett beschließt Finanzspritze für Gesundheitsfonds

Berlin (dpa) - Das Kabinett hat am Mittwoch eine umstrittene Finanzspritze für die gesetzlichen Krankenkassen von 1,5 Milliarden Euro aus der Reserve des Gesundheitsfonds auf den Weg gebracht. Union und SPD wollen mit diesen einmaligen zusätzlichen Mitteln im Wahljahr 2017 höhere Zusatzbeiträge für die rund 54 Millionen zahlenden Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vermeiden. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) regelt den Transfer im Gesetzentwurf «zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen». Er...

Innungskrankenkassen: Finanzausgleich untergräbt Präventionsanreize

Berlin (dpa) - Krankenkassen werden nach Ansicht des Verbandes der Innungskrankenkassen (IKK) systematisch finanziell bestraft, wenn sie in Prävention investieren. Einen wesentlichen Grund dafür sehen die handwerks- und mittelstandsnahen gesetzlichen Krankenkassen im in ihren Augen ungerechten Finanzausgleich zwischen den einzelnen Anbietern. Das machte der Vorstandsvorsitzende des IKK-Verbandes, Hans Peter Wollseifer, am Dienstag in Berlin deutlich. Der sogenannte Risikostrukturausgleich (RSA), der Geld aus dem Gesundheitsfonds nach der Schwere der erkrankten Versicherten einer Kasse zuweist,...

Patientenschützer fordern mehr Kontrolle gegen Betrug bei Pflege

Berlin (dpa) - Beim Abrechnungsbetrug in der Pflege erhöht sich der Druck auf Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte am Dienstag in Berlin bessere Kontrollen und eine effektivere Strafverfolgung. Außerdem sprach sich die Organisation für eine einheitliche Patientennummer für alle Pflegefälle sowie eine komplett elektronische Abrechnung aus. Betrügereien könnten so schneller erkannt werden. «Organisierter Betrug in der Pflege ist nichts Neues», sagte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch. Er warf Gröhe vor, nicht dynamisch genug zu reagieren....

Mehr Geld für 2,6 Millionen Pflegebedürftige - Auch Länder sagen Ja

Berlin (dpa) - Der Bundesrat hat die Pflegereform der großen Koalition aus Union und SPD am Freitag gebilligt. Die 2,6 Millionen Pflegebedürftigen erhalten damit im kommenden Jahr um vier Prozent höhere Leistungen. Die Betreuung wird sowohl im Heim als auch ambulant ausgebaut, Zuschüsse für den Umbau einer Wohnung im Pflegefall steigen. 2015 startet ein Pflegevorsorgefonds, in den etwa 20 Jahre lang rund 1,2 Milliarden Euro jährlich fließen sollen. Damit sollen - bei steigender Zahl der Pflegebedürftigen - die Beiträge stabil gehalten werden. Der Beitragssatz von 2,05 Prozent wird um 0,3...

SPD will Nachbesserungen an Gröhes Versorgungsstärkungsgesetz

Berlin (dpa) - Die SPD verlangt Nachbesserungen am Reformentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für die künftige medizinische Versorgung in Deutschland. So sei die Befristung des Innovationsfonds im Versorgungsstärkungsgesetz auf die Jahre 2016 bis 2019 nicht nachvollziehbar, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Fonds sollen in einem Gesamtvolumen von jährlich 300 Millionen Euro Innovationen in der Versorgung gefördert werden. Der Bundestag berät an diesem Donnerstag (09.00 Uhr) über die geplante Strukturreform der...

SPD will Nachbesserungen an Gröhes Versorgungsstärkungsgesetz

Berlin (dpa) - Die SPD verlangt Nachbesserungen am Reformentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für die künftige medizinische Versorgung in Deutschland. So sei die Befristung des Innovationsfonds im Versorgungsstärkungsgesetz auf die Jahre 2016 bis 2019 nicht nachvollziehbar, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Fonds sollen in einem Gesamtvolumen von jährlich 300 Millionen Euro Innovationen in der Versorgung gefördert werden. Der Bundestag berät an diesem Donnerstag über die geplante Strukturreform der medizinischen...