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BKK Dachverband: Zahlen, Daten, Fakten zum internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2018 - Große Unterschiede in der Arbeitswelt

Von den insgesamt 17,7 Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage), die beschäftigte BKK Mitglieder im Jahr 2017 im Durchschnitt krankheitsbedingt nicht arbeiten konnten, gehen allein 2,8 AU-Tage auf das Konto der psychischen Störungen. Damit ist diese Krankheitsart mit einem Anteil von 15,6 Prozent an allen Fehltagen die zweitwichtigste Ursache nach den Muskel-Skelett-Erkrankungen mit einem Anteil von 24,7 Prozent. Dabei gibt es große Unterschiede, je nachdem, in welcher Branche die Beschäftigten tätig sind. So zeigen sich bei den Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im...

BKK Dachverband: Zahlen und Fakten zum Weltdiabetestag am 14. November

Von der umgangssprachlichen „Zuckerkrankheit“ - medizinisch als Diabetes mellitus bezeichnet - ist mittlerweile ein großer Teil der Weltbevölkerung betroffen. So schätzt die International Diabetes Federation (IDF) die Zahl der Betroffenen weltweit auf etwa 425 Millionen Erwachsene (20 – 79 Jahre), etwa jeder elfte Erwachsene hat demnach Diabetes. Auch in Deutschland ist demzufolge der Anteil Betroffener kaum geringer, wie aus Zahlen des BKK Dachverbandes hervorgeht. Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine Stoffwechselkrankheit: Über die Nahrung werden Kohlenhydrate aufgenommen und...

Gemeinsame Pressemitteilung Bundesweite und bundesunmittelbare Kassen sind in den Regionen genauso präsent und stark wie regionale Kassen Vorwürfe der AOK sind unhaltbar und geschäftsschädigend

Die bundesweit geöffneten Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse, HEK – Hanseatische Krankenkasse), sowie die im BKK-Dachverband und IKK e. V. organisierten Betriebs- und Innungskrankenkassen weisen die von der AOK - vor allem der AOK-Baden-Württemberg - vorgetragene Behauptung, dass nur die regionalen Krankenkassen eine gute Versorgung vor Ort gewährleisten können, mit aller Deutlichkeit zurück. „Das ist unseriös und eine geschäftsschädigende Unterstellung, die nur den Zweck verfolgt, die geplante Reform des...

Psychische Probleme: Zahl der Fehltage binnen zehn Jahren verdoppelt

Berlin (dpa) - Die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich innerhalb von zehn Jahren in Deutschland verdoppelt - von rund 48 Millionen im Jahr 2007 auf 107 Millionen im Jahr 2017. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) vorliegt. Danach haben sich die daraus resultierenden wirtschaftlichen Ausfallkosten in diesem Zeitraum sogar fast verdreifacht - von 12,4 Milliarden auf 33,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2018 registrierte die DAK-Gesundheit allerdings...

Barmer: Impflücken könnten größer sein als bisher angenommen

Berlin (dpa) - Nach einer Analyse der Krankenkasse Barmer könnten Impflücken in Deutschland größer sein als bisher gedacht. So war unter den Barmer-Versicherten mehr als jedes fünfte Kind, das 2015 geboren wurde, in den ersten beiden Lebensjahren nicht oder nur unvollständig gegen Masern geimpft. Die Durchimpfungsrate - also der Anteil der Kinder, die die zwei vorgesehenen Masernimpfungen bekommen hatten - lag lediglich bei 78,9 Prozent. Auch bei älteren Kindern lag die Quote bei Barmer-Versicherten unter 90 Prozent. Damit gebe es trotz steigender Impfquoten weiter deutliche Impflücken, teilte...

Bundestag beschließt Masern-Impfpflicht

Berlin (dpa) - Zur stärkeren Eindämmung von Masern-Erkrankungen in Deutschland kommt im neuen Jahr eine Impfpflicht in Kindergärten und Schulen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das zum 1. März 2020 in Kraft treten soll. Eltern müssen dann vor der Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen, dass diese geimpft sind. Bei Verstößen sollen Bußgelder bis zu 2500 Euro drohen. Für Kinder, die schon in der Kita oder in der Schule sind, ist bis 31. Juli 2021 nachzuweisen, dass sie geimpft sind oder die Masern schon hatten. Spahn...

Neuer Bluttest auf Brustkrebs vorgestellt

Heidelberg (dpa) - Ein neuer Bluttest soll Brustkrebs künftig besonders schonend erkennen können. Für das Verfahren seien nur wenige Milliliter Blut nötig, teilte das Universitätsklinikum Heidelberg mit. Bei der Untersuchung werden sogenannte Biomarker erkannt, die auf eine Krebserkrankung schließen lassen. Bei 500 untersuchten Brustkrebspatientinnen habe der Test in 75 Prozent der Fälle die Erkrankung korrekt angezeigt. Den Angaben zufolge soll das Verfahren noch in diesem Jahr in der Praxis angewendet werden. Die Ergebnisse sind allerdings nur schwer einzuschätzen. Nach Angaben des...

iga.Report 41: Wege aus der Informationsflut – so hat die Arbeitszufriedenheit in der digitalen Arbeitswelt eine Chance

Der aktuelle iga.Report gibt einen Überblick über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Psyche der Beschäftigten und zeigt auf, wie diesen begegnet werden kann. Das Gefühl, zu viele Informationen bewältigen zu müssen, kann individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Bei Belastungsempfinden empfehlen Fachleute beispielsweise, Datenflüsse und -quellen im Unternehmen zu prüfen. Dass Beschäftigte Informationen doppelt, zu früh oder zu spät erhalten, resultiere häufig aus ungeplanten Abläufen, die sich stärker an der Technologie als an der Aufgabe orientierten. Auch ein Nebeneinander...

Gleiches Geld für gleiche Leistung? Forschungsprojekt untersucht einheitliche, sektorengleiche Vergütung für ambulant-stationäre Leistungen

Medizinische Leistungen wie z.B. Operationen, die sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden können, werden bislang je nach Sektor unterschiedlich bezahlt. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass der Patient nicht im für ihn angemessenen Sektor behandelt wird. Wie muss ein einheitliches, übergreifendes Vergütungssystem ausgestaltet sein, damit die in verschiedenen Sektoren gleich erbrachten Leistungen berücksichtigt und Fehlsteuerungen vermieden werden können? Das untersucht jetzt ein vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 1,1 Millionen Euro gefördertes Projekt. ...

Der Krankenstand von beschäftigten BKK Mitgliedern ist im April insgesamt zurückgegangen

Der überdurchschnittlich hohe Krankenstand im Monat März mit 6,74 Prozent hat sich gegenüber dem Berichtsmonat April normalisiert. Der Gesamtkrankenstand im April lag danach bei 4,57 Prozent der BKK beschäftigten Mitglieder, das ist unwesentlich mehr als im April 2019. Wie bereits im März anhand der epidemiologischen Kennzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) prognostiziert, sind vor allem die Atemwegserkrankungen stark zurückgegangen. „Dies ist im Zuge der strengen Corona-Maßnahmen im April auch der Tatsache zu verdanken, dass Beschäftigte bei Atemwegsinfekten weiterhin die Möglichkeit...