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(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

2,8 Millionen leiden unter schweren Schmerzen - Ärzte beklagen Lücken

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Rund 2,8 Millionen Bundesbürger leiden unter schweren chronischen Schmerzen - laut Schmerzmedizinern werden die meisten aber nicht optimal versorgt. Darauf machte der Berufsverband der Schmerzmediziner (BVSD) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Hinter der Kritik an den Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung...

Krankenkasse: 50 000 Rückenpatienten jedes Jahr unnötig geröntgt

Berlin/Hamburg (dpa) - Ärzte in Deutschland greifen nach einer Studie bei unkomplizierten Rückenschmerzen vorschnell zum Röntgengerät. Fast 50 000 Patienten jährlich werden unnötig geröntgt, wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Von allen Patienten mit akutem Kreuzschmerz, die radiologisch untersucht werden, wird demnach jeder dritte innerhalb von sechs Wochen unter den Röntgenapparat gelegt. Wissenschaftler seien sich jedoch einig, dass Patienten in diesem Zeitraum nicht geröntgt werden sollten, denn Beschwerden bildeten sich in der Sechs-Wochen-Frist oft spontan...

Ärzte begrüßen Cannabis-Erleichterungen für Schwerkranke

Berlin (dpa) - Der Ärzteverband hat den von der Bundesregierung angekündigten leichteren Zugang zu Cannabis-Produkten für Schwerkranke begrüßt. Eine Therapie mit cannabionidhaltigen Arzneimitteln könne für bestimmte Patienten sinnvoll sein, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). Dies gelte für Patienten mit neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose (MS) mit spastischen Schmerzen sowie Kranken, die unter mehreren Symptomen wie Schmerzen, Appetitmangel, Übelkeit und Depressivität leiden. Schwer kranke Patienten...

Drogenbeauftragte will Cannabis-Konsum für Schwerkranke erleichtern

Berlin (dpa) - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, will den Cannabis-Konsum für Schwerkranke zur Kassenleistung machen. «Mein Ziel ist, dass in Zukunft mehr Menschen als bisher Cannabis als Medizin bekommen können», sagte die CSU-Politikerin der Zeitung «Die Welt». «Wir wollen noch dieses Jahr das Gesetz durch den Bundestag bringen, damit es ab nächstem Jahr greift.» Chronisch kranke Schmerzpatienten, die Cannabis zur Linderung brauchen, können aufgrund der geltenden Gesetzeslage ins Visier von Ermittlern geraten. Die Cannabis-Präparate in den Apotheken sind teuer. Die...

Lieferengpässe bei medizinischem Cannabis

Berlin (dpa) - Schwerkranke Patienten, die Cannabis als legales Schmerzmittel bekommen, müssen wegen Lieferschwierigkeiten mitunter wochenlang auf ihr Medikament warten. Das räumte das Gesundheitsministerium in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken ein. Anfang und Ende 2014 seien bei den Lieferungen aus den Niederlanden Engpässe aufgetreten. Das habe zu Verzögerungen «von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen» geführt, heißt es in dem Ministeriumsschreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» (Dienstag) darüber berichtet. Nach...

Kassen: Pflege in Deutschland ist besser geworden

Berlin (dpa) - Nach teils massiver Kritik in den vergangenen Jahren ist die Qualität der Pflege in Deutschland auf dem Weg der Besserung. Zu diesem Ergebnis kommt der 4. Pflegequalitätsbericht der Krankenkassen, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Fortschritte zeigten sich demnach bei der Vermeidung von Druckgeschwüren, bei der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung der Pflegebedürftigen oder beim Verzicht auf freiheitseinschränkende Maßnahmen wie Gurtanlegen. Schwächen waren bei der Versorgung von Menschen mit ständigen Schmerzen zu erkennen. Der Medizinische Dienst (MDS) des...

Cannabis als Medikament - Drogenreferat gründet Beratungsstelle

Frankfurt/Main (dpa) - Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main will künftig gezielt Menschen helfen, die Cannabis legal als Medikament einsetzen wollen. Das Pilotprojekt ist nach Angaben von Drogenreferatsleiterin Regina Ernst einmalig in Deutschland und soll am 17. Juni an den Start gehen. Details dazu will Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Montag (8. Juni) bekanntgeben. Marihuana darf seit 2005 in Ausnahmefällen als Medikament verschrieben werden und wird dann auch von der Krankenkasse bezahlt. Nach einer aktuellen Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und...

Hasselfeldt schwenkt um - Ja zu Cannabis für Schwerkranke

Berlin (dpa) - Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat ihr Nein zum Cannabis-Konsum für Schwerkranke revidiert. Grundsätzlich sei sie für das Verbot der Cannabis- Einnahme - zur Behandlung von Schmerzpatienten sei dies aber doch überlegenswert, sagte Hasselfeldt am Dienstag in Berlin. Sie hatte sich zuvor strikt dagegen ausgesprochen. Nun sagte sie, in manchen Fällen sei die Droge geeignet, die Lage der Betroffenen zu verbessern. Sie habe ihre Meinung geändert. Ob Cannabis für Schwerkranke zur Kassenleistung gemacht werden sollte - wie es die...

Krankenkasse: 85 Prozent der Rücken-OPs nicht notwendig

Hamburg/Berlin (dpa) - In Deutschland werden nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse (TK) viel zu viele Rückenoperationen vorgenommen. «85 Prozent der Rücken-Eingriffe haben sich nach einer Zweitmeinung als unnötig herausgestellt», erklärte der Leiter des TK-Versorgungsmanagements, Klaus Rupp, am Donnerstag. Das habe eine aktuelle Auswertung des Modellprojekts «Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen» ergeben. TK-Versicherte können sich bei diesem Projekt vor einem Eingriff kostenlos innerhalb von zwei Tagen eine professionelle zweite Meinung bei einem Team von Spezialisten einholen....