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DAK-Studie: Pflege von Angehörigen zu 90 Prozent Sache von Frauen

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese große Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon wiederum ein Fünftel in Vollzeit. Viele pflegende Angehörige fühlten sich durch diese Aufgaben manchmal überfordert - sei es körperlich (50 Prozent), psychisch (68 Prozent) oder zeitlich (71 Prozent). Belastung und damit auch das Gefühl der Überforderung steigen dem Report der Krankenkasse zufolge, wenn...

Neue Studie sieht weniger Gesundheitsrisiken durch Lärm als erwartet

Welche Gefahren birgt Dauerlärm? Nach einer Studie sind die Auswirkungen von Krach auf die Gesundheit nicht so schlimm wie angenommen. Die Forscher räumen aber ein: Es gibt noch viel Forschungsbedarf. Frankfurt/Main (dpa) - Permanenter Verkehrslärm verursacht einer neuen Studie zufolge insgesamt geringere Gesundheitsschäden als bisher angenommen. Der Krach von Flugzeugen, Autos und Eisenbahnen kann demnach das Risiko für Depressionen und Herzschwäche erhöhen, wirkt sich aber nicht auf den Blutdruck aus. Besonders genervt seien Menschen vom ständigen Fluglärm, berichteten die Autoren der...

Trend zur Selbstvermessung: Mein Puls, mein Blut, mein Gehirnstrom

Früher hatte man einfach nur das Gefühl, schlecht geschlafen zu haben. Heute verrät das eine Smartphone-App. Selbstvermessung und Selbstoptimierung sind zum Hobby des 21. Jahrhunderts geworden. Es hat sich eine eigene Szene etabliert. Köln (dpa) - Smartphones verraten heute viel über ihren Besitzer. Sie können seine Schritte zählen, Daten über sein Gewicht sammeln und seinen Schlafrhythmus erforschen. Was sie noch nicht können, ist, sich gegen ungestüme Tiere zu erwehren. Andreas Schreiber versaut das regelmäßig die Messreihe. «Ich habe einen Hund, der sehr nervt, der mindestens fünfmal die...

Umfrage: Ein Fünftel setzt auf Gesundheitscheck per Minicomputer

Berlin (dpa) - Knapp ein Fünftel der Deutschen überprüft mittels Minicomputern den eigenen Puls, Blutdruck, Schlaf- oder Ernährungsgewohnheiten. Das ergab eine Online-Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterHouseCoopers (PwC), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach besitzen bereits 17 Prozent sogenannte Wearables oder Wearable Devices. Und es könnten mehr werden: Jeder vierte Befragte zeigte sich bereit, bis zu 300 Euro für solche Geräte auszugeben, fast drei Viertel würden dafür maximal 100 Euro hinblättern. «Wearables stehen kurz davor, sich in der deutschen...

DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Berlin (dpa) - Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus, so dass schon fünf Millionen Beschäftigte einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Substanzen zum sogenannten...

iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung - Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit

Mai 2011 Seite 1 von 2 Berlin, 25. Juli 2016 Gemeinsame Pressemitteilung iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit Dienstliche E-Mails nach Feierabend, der Chef ruft am Wochenende an: Von rund einem Viertel der Berufstätigen wird erwartet, dass sie auch außerhalb ihrer eigentlichen Arbeitszeiten erreichbar sind. Doch diese erweiterte Erreichbarkeit kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und auf die Gesundheit auswirken – selbst wenn sie von den ...

Multiple Sklerose - Die Symptomatische Therapie

Die Symptomatische Therapie Multiple Sklerose 2 Vorwort Multiple Sklerose ist eine ausgesprochen variable Krankheit. Je nachdem, an welchen Orten und in welchem Ausmaß das Zentrale Nervensystem im Gehirn und/oder im Rückenmark geschädigt wurde, stellen sich unterschied- lichste Beschwerden ein, die den Alltag mehr oder weniger stark beein- trächtigen können. Das können Sehstörungen sein, eine Blasenschwäche, Schmerzen, eine große Erschöpfbarkeit, versteifte Muskeln, Zittern oder Schlafstörungen, nur um einige zu nennen. Sie alle können die Leistungsfä- higkeit, die Mobilität, die...

Heil- und Hilfsmittel: Dumpingvorwurf gegen Krankenkassen

Frankfurt/Main (dpa) - Mehrere Krankenkassen stehen im Verdacht, bei der Versorgung ihrer Versicherten mit Heil- und Hilfsmitteln zu sehr auf den Preis und zu wenig auf die Qualität zu schauen. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag) ermittelt die Aufsicht gegen mehrere große Ersatzkassen. «Gegenstand der aufsichtsrechtlichen Prüfung sind Verträge zur Versorgung mit Beatmungs-, Atemtherapiegeräten und zur Stomaversorgung«, sagte der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Frank Plate, dem Blatt. Der Bundestag hatte erst im Februar 2017 das Heil- und ...

Herzchirurg: Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung

Hannover (dpa) - Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen an der Gefäßaußenwand führen einer neuen Theorie zufolge zu Arterienverkalkung. Der Herzchirurg Axel Haverich hat für diese These zur Entstehung von Arteriosklerose jahrelang Belege gesammelt. Seine Überlegungen veröffentlichte der Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Dienstag in der Fachzeitschrift «Circulation». Bisher war man davon ausgegangen, dass die Arterien «verkalken», weil sich Blutfette an der Innenwand der Gefäße anlagern. Haverich ist dagegen überzeugt, dass dieses Cholesterin gar nicht...

Umfrage: Gesundheits-Apps beliebter - aber Datenschutzsorgen

Berlin (dpa) - Fitnessarmbänder und Gesundheits-Apps werden laut einer Umfrage beliebter - es halten sich aber Datenschutzbedenken. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten zwischen 18 und 50 Jahren nutzt nach eigenen Angaben inzwischen solche digitalen Angebote zum Aufzeichnen von Gesundheitsdaten, wie die Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab. Bei einer Befragung 2015 waren es noch 14 Prozent gewesen. Dass Daten in unbefugte Hände gelangen und missbräuchlich genutzt werden könnten, befürchtet demnach aber weiterhin mehr als jeder Zweite (59 Prozent). ...