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Stress und Burnout weit verbreitet

Berlin (dpa) - Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Stress, Anspannung und fürchten psychische Leiden. Jeder Zweite fühlt sich von Burnout bedroht. Das zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegende Umfrage der pronova BKK. Sechs von zehn Befragten klagen demnach zumindest gelegentlich über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen. Fast neun von zehn Deutschen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer leidet zumindest hin und wieder unter Rückenschmerzen, anhaltender...

Besser leben mit Schichtarbeit

Besser leben mit Schichtarbeit Hilfen für Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter Die meisten Menschen denken, wenn sie das Wort „Schichtarbeit” hören, an Arbeitsplätze im Produktionsbereich. Schichtarbeit gibt es jedoch auch in großem Maße im Dienstleistungssektor, denn schließlich sollen öffentliche Verkehrsmittel möglichst rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres zur Verfügung stehen, wird die Hilfe von Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern zur Tages- und Nachtzeit benötigt, möchte niemand mehr darauf verzichten, am späten Abend oder am Wochenende essen gehen zu können, Theater, Kino oder...

Forscher warnen vor Gesundheitsproblemen durch verkürzte Arbeitsruhe

Wie viel Ruhezeit braucht ein Beschäftigter zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn? Die Elf-Stunden-Regel ist umstritten. Jetzt hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz das Thema in den Blick genommen. Dortmund (dpa) - Elf Stunden Ruhezeit zwischen dem Feierabend und dem Wiederbeginn der Arbeit - so sieht es das deutsche Arbeitszeitgesetz vor. Bei jedem fünften Vollzeitbeschäftigten fällt die Arbeitspause nach eigenen Angaben aber mindestens einmal im Monat kürzer aus, wie aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin...

Gröhe gegen «Verklärung der Selbsttötung» in Debatte um Sterbehilfe

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat seine Ablehnung gegen organisierte und kommerzielle Angebote der Sterbehilfe bekräftigt. «Ich wehre mich gegen eine Verklärung der Selbsttötung», sagte er am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». «Das als Akt wahrer Freiheit zu verklären, ist mir fremd». Gröhe betonte aber: «An der Straffreiheit der individuellen Selbsttötung und der Beihilfe dazu will ich selbstverständlich festhalten». Bundestagsvizepräsident Peter Hintze (CDU) will hingegen, dass der Arzt des Vertrauens dem schwer leidenden Sterbenden - auf Wunsch - ein...

DAK-Studie: Pflege von Angehörigen zu 90 Prozent Sache von Frauen

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese große Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon wiederum ein Fünftel in Vollzeit. Viele pflegende Angehörige fühlten sich durch diese Aufgaben manchmal überfordert - sei es körperlich (50 Prozent), psychisch (68 Prozent) oder zeitlich (71 Prozent). Belastung und damit auch das Gefühl der Überforderung steigen dem Report der Krankenkasse zufolge, wenn...

Neue Studie sieht weniger Gesundheitsrisiken durch Lärm als erwartet

Welche Gefahren birgt Dauerlärm? Nach einer Studie sind die Auswirkungen von Krach auf die Gesundheit nicht so schlimm wie angenommen. Die Forscher räumen aber ein: Es gibt noch viel Forschungsbedarf. Frankfurt/Main (dpa) - Permanenter Verkehrslärm verursacht einer neuen Studie zufolge insgesamt geringere Gesundheitsschäden als bisher angenommen. Der Krach von Flugzeugen, Autos und Eisenbahnen kann demnach das Risiko für Depressionen und Herzschwäche erhöhen, wirkt sich aber nicht auf den Blutdruck aus. Besonders genervt seien Menschen vom ständigen Fluglärm, berichteten die Autoren der...

Trend zur Selbstvermessung: Mein Puls, mein Blut, mein Gehirnstrom

Früher hatte man einfach nur das Gefühl, schlecht geschlafen zu haben. Heute verrät das eine Smartphone-App. Selbstvermessung und Selbstoptimierung sind zum Hobby des 21. Jahrhunderts geworden. Es hat sich eine eigene Szene etabliert. Köln (dpa) - Smartphones verraten heute viel über ihren Besitzer. Sie können seine Schritte zählen, Daten über sein Gewicht sammeln und seinen Schlafrhythmus erforschen. Was sie noch nicht können, ist, sich gegen ungestüme Tiere zu erwehren. Andreas Schreiber versaut das regelmäßig die Messreihe. «Ich habe einen Hund, der sehr nervt, der mindestens fünfmal die...

Umfrage: Ein Fünftel setzt auf Gesundheitscheck per Minicomputer

Berlin (dpa) - Knapp ein Fünftel der Deutschen überprüft mittels Minicomputern den eigenen Puls, Blutdruck, Schlaf- oder Ernährungsgewohnheiten. Das ergab eine Online-Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterHouseCoopers (PwC), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach besitzen bereits 17 Prozent sogenannte Wearables oder Wearable Devices. Und es könnten mehr werden: Jeder vierte Befragte zeigte sich bereit, bis zu 300 Euro für solche Geräte auszugeben, fast drei Viertel würden dafür maximal 100 Euro hinblättern. «Wearables stehen kurz davor, sich in der deutschen...

DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Berlin (dpa) - Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus, so dass schon fünf Millionen Beschäftigte einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Substanzen zum sogenannten...

iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung - Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit

Mai 2011 Seite 1 von 2 Berlin, 25. Juli 2016 Gemeinsame Pressemitteilung iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit Dienstliche E-Mails nach Feierabend, der Chef ruft am Wochenende an: Von rund einem Viertel der Berufstätigen wird erwartet, dass sie auch außerhalb ihrer eigentlichen Arbeitszeiten erreichbar sind. Doch diese erweiterte Erreichbarkeit kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und auf die Gesundheit auswirken – selbst wenn sie von den ...