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Kassenarzt-Vereinigung berät über Pensions- und Immobilien-Affären

Hamburg (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will am Montag auf einer Vertreterversammlung in Hamburg eine Affäre um Pensionszahlungen und Immobiliengeschäfte klären. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat gedroht, die Vereinigung sonst unter Zwangsverwaltung zu stellen. Die KBV vertritt die 165 000 Kassenärzte in Deutschland. In einem Brief hatte das Ministerium die KBV unwidersprochenen Berichten zufolge zu einem deutlichen Vorgehen gegen ihren früheren Vorsitzenden Andreas Köhler aufgefordert. Demnach müsste die Vertreterversammlung - das Parlament der KBV - den...

Krebs-Früherkennung: Männer sind Vorsorgemuffel

Hamburg (dpa) - Männer sind Vorsorgemuffel: Nur jeder vierte Mann über 45 Jahren (27 Prozent) geht zur Krebs-Früherkennung. Das geht aus einer Auswertung ihrer Versichertendaten hervor, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mit. Ab diesem Alter haben Männer Anspruch auf die jährliche Untersuchung, die von den Krankenkassen bezahlt wird. Frauen achten dagegen eher auf ihre Gesundheit: Immerhin 60 Prozent der Frauen ab 20 Jahren gehen einmal jährlich zur kostenlosen Untersuchung zum Frauenarzt. Den Männern sei dagegen durchaus bewusst, dass sie mit sich selbst nicht sehr...

Fehler bei Strahlenbehandlung in Klinik - Staatsanwaltschaft prüft

Hamburg (dpa) - Die fehlerhafte Strahlenbehandlung von zehn Krebspatienten in einer Hamburger Klinik beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft. Es werde geprüft, ob Ermittlungen einzuleiten seien, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Sollten Patienten durch die zu niedrig dosierte Strahlung zu Schaden gekommen oder gar gestorben sein, so kämen als Vorwurf fahrlässige Körperverletzung oder fahrlässige Tötung in Betracht. Die Asklepios-Klinik St. Georg hatte am Montag bestätigt, dass zehn Patienten zwischen 2010 und 2013 falsch bestrahlt worden seien. Sieben der schwer Krebskranken seien...

Prozess um Abrechnungsbetrug - Millionenschaden für Krankenkassen

Hamburg (dpa) - Mit falschen Abrechnungen und Verordnungen für Röntgenkontrastmittel sollen sie Krankenkassen um Millionen betrogen haben. An diesem Dienstag (9.30 Uhr) beginnt in Hamburg der Prozess gegen die beiden 59 und 66 Jahre alten Männer. Sie müssen sich wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Der Schaden für die Krankenkassen beträgt nach Angaben der Staatsanwaltschaft 34 Millionen Euro. Die Betrugsmasche des ehemaligen kaufmännischen Geschäftsführers einer Radiologie-Gesellschaft und des Apothekers zusammen mit dem Inhaber der Gesellschaft habe so funktioniert: Die...

Umfrage: Multiresistente Keime sind größte Sorge der Klinik-Patienten

Hamburg (dpa) - Fast zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) haben einer Umfrage zufolge Angst, sich bei einem Krankenhausaufenthalt mit einem multiresistenten Keim anzustecken. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Frankfurter Instituts Toluna im Auftrag der Asklepios-Kliniken. Knapp die Hälfte der Teilnehmer (49 Prozent) fürchtet demnach Behandlungsfehler, gut ein Drittel (35) hält es für möglich, dass das Operationsbesteck verunreinigt ist. Ein Drittel (33) äußerte die Sorge vor Komplikationen bei einem Eingriff. Der Klinikkonzern präsentierte die Studie zum internationalen Tag...

Krankenkassen unter Betrugsverdacht - Ermittlungen auch gegen TK

Hamburg (dpa) - Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt schon seit Monaten gegen zwei Krankenkassen wegen des Verdachts des Betrugs. Neben dem seit November bekannten Verfahren gegen die AOK Rheinland/Hamburg liefen auch Ermittlungen gegen den Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, und andere Verantwortliche der Ersatzkasse, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Montag. Ausgangspunkt sei ein Interview von Baas gewesen, in dem er im Oktober 2016 gesetzlichen Krankenkassen Manipulationen bei Abrechnungen vorgeworfen hatte. Kranke seien auf dem Papier systematisch kränker gemacht...

AOK: «Flickenteppich» bei Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Berlin (dpa) - Der AOK-Bundesverband beklagt, dass sich die Koalitionsrunde am Sonntagabend nicht zu einer bundesweit einheitlichen Regelung für die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge durchringen konnte. Leider werde der bisherige «Flickenteppich» weiter bestehen, sagte der kommissarische Geschäftsführende Vorstand des Krankenkassen-Verbandes, Frank Michalak, am Montag in Berlin. Bisher haben Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen eine solche Gesundheitskarte beschlossen. Nach Michalaks Worten wird Berlin Ende der Woche nachziehen, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sei...

Immer mehr Väter bleiben mit krankem Kind zu Hause

Hamburg (dpa) - Wenn ihr Kind krank ist, bleiben immer mehr Väter zu Hause. Innerhalb der letzten fünf Jahre habe sich ihr Anteil nahezu verdoppelt, teilte die DAK-Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mit. Rund 90 000 DAK-Versicherte reichten 2014 Anträge für das sogenannte Kinderpflege-Krankengeld ein, fast 20 Prozent der Antragsteller waren Väter. 2009 waren es nur 10 Prozent. Das gehe aus einer aktuellen Statistik der DAK hervor. «Auch wenn die Frauen immer noch deutlich öfter zu Hause bleiben, zeigt die moderne Familienpolitik langsam Wirkung», sagte DAK-Pressesprecher Jörg Bodanowitz. ...

Prozess um millionenschweren Betrug mit Röntgenkontrastmitteln

Banden- und gewerbsmäßiger Betrug: So lautet die Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer einer Hamburger Radiologie-Gesellschaft und gegen einen Apotheker. Sie sollen die Krankenkassen um Millionensummen gebracht haben. Hamburg (dpa) - Mit falschen Verordnungen und Abrechnungen von Röntgenkontrastmitteln sollen ein Hamburger Radiologe, sein Geschäftsführer und ein Apotheker die Krankenkassen um mehr als 34 Millionen Euro geschädigt haben. Vor dem Hamburger Landgericht begann am Dienstag ein Prozess gegen den kaufmännischen Geschäftsführer und gegen den Apotheker. Die Gesellschaft des...

Geplante Impflicht gegen Masern - Politiker dafür, Experten skeptisch

Kaum jemand bestreitet den Sinn des Impfens gegen hochansteckende Krankheiten. Fast alle Kinder werden in Deutschland gegen Masern immunisiert. Jetzt will die Politik eine Impfpflicht einführen, doch Experten äußern sich auf einem Kongress in Hamburg skeptisch. Hamburg (dpa) - Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Impfpflicht gegen Masern sorgt bei Fachleuten für Diskussion. «Es gibt gute Gründe dafür und dagegen», sagte am Donnerstag der Leiter des Fachgebiets Impfprävention beim Robert-Koch-Institut, Ole Wichmann, am Rande der 6. Nationalen ...