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Barmer GEK will Anstieg der Arzneimittelausgaben weiter begrenzen

Berlin (dpa) - Der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub, hat eine schärfere Begrenzung des Ausgabenanstiegs bei den Arzneimitteln gefordert. Dafür müsse die sogenannte Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro gesenkt werden, sagte Straub der Deutschen Presse-Agentur. Im ersten Jahr der Markteinführung eines Präparates kann der Hersteller den Preis grundsätzlich selbst festlegen. In diesem Zeitraum wird zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) - orientiert am Zusatznutzen des Mittels - ein Erstattungsbetrag ausgehandelt, der in der...

Koalition verständigt sich auf Änderungen an Arzneimittelgesetz

Berlin (dpa) - Die Gesundheitspolitiker der Koalitionsfraktionen haben sich auf Änderungen am Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur Stärkung der Arzneimittelversorgung verständigt. Demnach soll es im ersten Jahr nach Markteinführung eines Medikamentes keine Umsatzschwelle mehr geben, ab der dann der zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) ausgehandelte Erstattungsbetrag gelten soll. Zudem solle es keine Vertraulichkeit über den Erstattungsbetrag geben. Dies war am Montag in Berlin aus Koalitionskreisen zu erfahren. Gröhe wollte mit seinem...

Grüne: Patienten brauchen angemessene Hilfsmittelversorgung

Berlin (dpa) - Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, Patienten mit besonders sensiblen Beschwerden mit angemessenen Hilfsmitteln zu versorgen. Hier dürfe nicht auf den Preis geschaut werden, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink. Die große Koalition müsse bei ihrer Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung auf solche Patienten entsprechend Rücksicht nehmen und nachbessern. Menschen mit künstlichem Darmausgang oder andere Patienten, die Hilfsmittel mit einem hohem Dienstleistungsanteil benötigten, dürften nicht durch...

Zahl des Monats Januar 2016

Zahl des Monats: 1.200.000 Über 1,2 Millionen Beschäftigte wurden in rund 11.000 Betrieben durch Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung erreicht. Die Krankenkassen erreichten mit Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung mehr als 1,2 Mio. Beschäftigte in rund 11.000 Betrieben – davon allein ca. 440.000 Beschäftigte aus dem BKK System. Dies geht aus dem aktuellen Präventionsbericht 2015 hervor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der erreichten Personen um 15 Prozent. Die Investitionen beliefen sich auf 68 Millionen Euro. Am häufigsten wurden Maßnahmen zur...

Statement Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband, zur Vorstellung des neuen "Monitor Patientenberatung 2018“ der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD): Leistungs- und Servicetransparenz fördern statt Fokus nur auf den Beitragssatz setzten

„Der Monitor Patientenberatung zeigt uns auf, wo Patienten auf ihrem Weg durch den Gesundheitsdschungel auf Hindernisse stoßen und liefert damit wertvolle Hinweise, an welchen Stellen wir im System nachsteuern müssen. Auch in einigen Bereichen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stoßen Patienten nach wie vor auf Schwierigkeiten. Nicht alle Krankenkassen zeichnen sich durch Leistungsbereitschaft und Servicequalität aus. Derzeit orientiert sich der Wettbewerb unter den Kassen überwiegend am Preis, der Beitragssatz ist einer der wenigen Vergleichsvariablen bei der Kassenwahl....

Ausgabenschub bei Arzneien - Kassen rügen zu schnelle Zulassungen

Immer neue teure Arzneimittel kommen auf den Markt - oft per Schnellverfahren. Viel zu halbherzig sind aus Sicht der AOK Versuche des Gesetzgebers, den stetigen Kostenschub in den Griff zu bekommen. Berlin (dpa) - Die Beitragszahler müssen trotz immer neuer Spargesetze für Arzneimittel tiefer in die Tasche greifen. Schuld sind laut AOK Gesetzeslücken. Patienten könnten zudem gefährdet sein, denn immer mehr Mittel kämen per Schnellzulassung auf den Markt und würden nicht ausreichend getestet. Wegen der Verordnung von immer mehr und immer teureren Medikamenten stiegen die Kosten der ...

Bundestag beschließt umstrittenes Gesetz zur Arzneimittelversorgung

Eigentlich wollte Gesundheitsminister Gröhe mit seinem neuen Arzneimittelgesetz auch eine Preisbremse einführen. Doch diese wurde ihm von den Koalitionsfraktionen gestrichen - zum Nutzen der Pharmaindustrie? Berlin (dpa) - Der Bundestag hat das umstrittene Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung für die gut 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland verabschiedet. Der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht unter anderem vor, dass Ärzte schneller und genauer über die Nutzen neuer Medikamente via Praxissoftware informiert werden. Damit...

STELLUNGNAHME DES BKK DV ZUM REFERENTENENTWURF AM-VSG

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-111 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 15. August 2016 zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stär- kung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz, AM-VSG) Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 15.08.2016 zum Referenten- entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz, AM-VSG)...

Zahl des Monats März 2017

bkk_zahl_des_monats_marz_2017_download Zahl des Monats März 2017 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Nur 1,73% der BKK-Arzneimittelausgaben durch ausländische Versandapotheken1,73% 1,73% der BKK-Arzneimittelausgaben gehen auf den Online- Versandhandel ausländischer Versandapotheken zurück. Der Anteil von erstattungsfähigen Arzneimitteln, die durch ausländische Online-Versandapotheken bezogen wurden, lag im Jahr 2016 für die Betriebskrankenkassen gerade einmal bei 1,73%. GKV-weit waren es von Januar bis September 2016 sogar nur 0,95%. Um diesen verschwindend geringen Anteil...

Gesundheitsminister Gröhe warnt vor vorschnellem Kassenwechsel

Seit Jahresanfang dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben - was zu unterschiedlich hohen Beiträgen führt. Sollte man jetzt also schnell zu einer billigeren Kasse wechseln? Der Bundesgesundheitsminister rät zu Vorsicht. Berlin (dpa) - Nach der Beitragsreform für die gesetzliche Krankenversicherung hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe die Versicherten davor gewarnt, vorschnell ihre Kasse zu wechseln. Eine gute Krankenkasse erkenne man an Leistung und am Preis, sagte der CDU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Freitag). Sei eine andere Krankenkasse zum Beispiel für Nachfragen...